Diabetes Spritze

Die Diabetes-Spritze

Schritt-für-Schritt zeigen wir Ihnen, wie Sie Insulin richtig mit dem Pen injizieren und Fehler vermeiden. Insulin-Patrone einlegen ("Patronenwechsel") Es ist nicht schwierig, die Insulinspritze zu benutzen - aber es muss erst noch erlernt werden. Für eine gute Funktion muss ins subkutane Fettgewebe injiziert werden. Um sicherzustellen, dass kein Fettgewebe, sondern lediglich die korrekte Länge des Insulins in das subkutane Fettgewebe eintritt, ist die korrekte Länge der Nadel entscheidend. Abhängig von der Art der Injektionsstelle ist es meist zweckmäßig, eine Falte zu formen, in die das eingespritzte Insektizid eintritt.

Menschen mit Diabetes lernen zu Anfang der Insulin-Therapie in einer Ausbildung den korrekten Gebrauch des Stiftes. Selbst für geübte Patientinnen und Patienten kann es sich durchaus auszahlen, ihre Sprühtechnik von Zeit zu Zeit zu prüfen, um festzustellen, ob sich im Laufe der Zeit Störungen einschlichen. An manchen Stiften kann er mit einem Fingertipp in das Etui zurückgeschoben werden.

Tip: Wenn Sie eine neue Kartusche brauchen, holen Sie sie pünktlich aus dem Kühlraum, damit das Insulin Raumtemperatur erreicht. Bei Kälte kann es beim Sprühen unnötigerweise weh tun. Stecken Sie die Kanüle gerade auf den Faden des Kartuschenhalters. Die Kanüle wird je nach Ausführung angeschraubt oder befestigt. Nach dem Kartuschenwechsel den Stift vertikal mit der Kanüle nach oben aufstellen.

Zwei bis drei Geräte auf der Dispenstaste einschalten und die Taste drükken. Diesen Prozess so oft durchführen, bis ein Tropfen Insulin aus der Spitze der Kanüle abfließt. Tip: Verwenden Sie für jede Spritze eine neue Kanüle. Dies schützt die Epidermis und verhindert Verhärtung und Spritzer, die die Absorption von Insulin aus dem subkutanen Fettgewebe ins Blut aufhalten.

Wenigstens sollten Sie die Kanüle jeden Tag auswechseln. Bei der Injektion von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN oder gemischtem Insektizid den Stift vor der Injektion 20 Mal drehen, bis der Kartuscheninhalt vermischt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass das lnsulin im Gemisch gleichmässig aufgeteilt wird und auch die gewünschte Nachwirkung auftritt. Nicht rütteln, da dies das lnsulin beschädigen und zur Bildung von Luftbläschen in der Kartusche führt.

Das oft geübte Drehen des Stiftes zwischen den beiden HÃ?nden oder einfach nur SchÃ?tteln reicht fÃ?r eine gute Mischen. Mit der Kanüle nach oben festhalten und eventuell vorhandene Luftbläschen nach oben schlagen. Danach eine oder zwei Insulineinheiten einstellen und die Taste betätigen. Läuft Insulin aus der Spitze der Kanüle aus, ist alles in Ordnung.

Falls nicht: Bis zur Freisetzung von lnsulin nachholen. Wenn Sie eine zu große Dosierung ausgewählt haben, können Sie diese für die meisten Stifte durch Drehen des Dosierknopfes wiederherstellen. Tipp: Bei Halbautomaten, die durch Druck auf einen Seitenschieber eine Insulinfreisetzung bewirken, kann die Dosierung nicht korrigiert werden. Danach das lnsulin wegwerfen und die Dosierung anpassen.

Die Hautfaltenbildung sollte vorher mit Ihrem behandelnden Facharzt oder Diabetesberater geklärt werden. Die Punktion sollte rechtwinklig zur Hautfläche sein. Nach der Punktion den Taster so weit wie möglich durchdrücken. Wartet zehn Sek. bevor ihr die Kanüle herauszieht. Andernfalls kann Insulin wieder abfließen. Außerdem benötigt der Stift einige Augenblicke, um das Insulin komplett freizusetzen.

Zusätzlich zur korrekten Injektionstechnik sind noch einige andere wichtige Punkte zu beachten, um überflüssige Probleme zu vermeiden: Damit das Insulin dort ankommt, wo es hingehört, darf die Pen-Nadel (auch: Pen-Kanüle) nicht zu lang und nicht zu kurz sein: im subkutanen Fettgewebe. Bei der Wahl der Länge der Kanüle sollten Sie sich an Ihren Hausarzt oder Diabetes-Berater wenden. Es kommt nicht nur auf die Stärke des subkutanen Fettgewebes an, sondern auch auf die Injektionstechnik (mit oder ohne Hautfalten; schräge oder vertikale Punktion).

Die Epidermis ist in der Regel nur 1,5 bis 2 mm stark, darunter kann man bei vertikaler Punktion bereits das Unterhautfettgewebe treffen. Durch das Einspritzen in stärkere "Rollen" werden keine 12 mm lange Nadel benötigt. Wenn Sie große Mengen, etwa 40 oder 50 Stück, einspritzen wollen, dann sollten Sie lieber länger Nadel und weiter ins Gewebe einführen.

Kleinere Kanister können mit Kurznadeln eingespritzt werden. Grundsätzlich stößt jeder Zuckerkranke mit einer 5 Millimeter langen Kanüle beim vertikalen Stechen gefahrlos auf sein subkutanes Fettgewebe. Pennadeln sind keimfreie Einmalprodukte, die Sie nach jeder Spritze austauschen sollten, um schmerzfrei und sauber zu injizieren. Nach der ersten Spritze ist die Kanüle nicht mehr keimfrei, ihre Nadelspitze kann gebogen oder stumpf werden.

Sie sollten die Spritze nach zwei oder drei Anwendungen bis spät abends herausdrehen, dann werden Sie die neue am folgenden Tag nicht vergessen. Eine Desinfektion der Einspritzstelle ist nicht notwendig, aber unvorteilhaft! Wenn Patienten eine Messkanüle zu oft benutzen, besteht die Gefahr von Entzündungen und Gewebsveränderungen, die die Insulinaufnahme erschweren.

Kurzwirksames Insulin wird am besten in den Unterleib injiziert. Ab hier kommt es rasch ins Herz. Das Gesäß ist geeignet als Injektionsstelle für verzögertes Insulin.... Das Insulin geht dann langsam in das Herz des Patienten über. Dadurch wird die Bildung von Gewebeveränderungen (Lipohypertrophie, so genannte Splash Mounds) verhindert, die die Insulinaufnahme ins Gehirn erschweren und die Auswirkung nicht vorhersagen.

Deshalb: Immer einen großzügigen Freiraum bis zum letzen Injektionspunkt einhalten und vor allem den ganzen Bauchbereich nutzen. Insulin bei einer Lagertemperatur zwischen zwei und acht Graden einlagern. Es kann an der Rückwand des Kühlschrankes oder in der Umgebung des Gefrierschrankes zu kühl sein - und Insulin darf niemals einfrieren.

Das bereits geöffnete Insulin muss nicht im Kühlraum stehen - es ist etwa vierwöchig stabil. Erkältungsinsulin kann bei Injektionen schmerzhaft sein - und das können Sie sich schonen.

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