Diabetes Reisen

Zuckerkrankheit Reisen

Für den Notfall gut geplant und ausgerüstet, steht einer Fernreise auch für Menschen mit Diabetes nichts im Wege. Natürlich dürfen auch Menschen mit Diabetes reisen. Natürlich können - und dürfen - Diabetiker auch reisen wie alle anderen Menschen. Die Diabetiker sollten vor der Reise unsere Tipps und Checkliste lesen. Man sagt, die Deutschen seien Reiseweltmeister.

Vor Ihrer Abreise

Sie haben Ihre Reisebedürfnisse schon vor Ihrem Aufenthalt auf dem Schlafsofa gestapelt, damit Sie nichts verpassen? Wie auch immer, Sie haben oft herausgefunden, dass nur die halbe Menge, die Sie gern mit sich führen würden, in Ihren Reisekoffer paßt. "Das mag zwar unnötig sein, trifft aber nicht auf Ihre Diabetesausrüstung zu.

Weil, wenn am Urlaubsort Streifen oder Insulinkartuschen auslaufen, es viel Zeit und Nervosität kosten kann. Ihre Apotheke wird Ihnen gern helfen, Ihre Reisapotheke zu vervollständigen. Hier haben wir für Sie zusammengestellt, worüber Sie noch nachdenken sollten und wie Sie Diabetes-Pannen auf der Straße und im Land der Reise vermeiden können. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt mindestens vier bis sechs Monate vor der Abreise, ob Sie eine Impfung ( (z.B. B. gegen durch die Zecke übertragbare Meningitis FSME) oder, bei Reisen in tropischen Gebieten, ein Malariamedikament benötigen.

Weitere Infos unter www.auswaertiges-amt. de (Reisen & Sicherheit). Nichtsdestotrotz bezahlen einige Versicherungen für Schwierigkeiten, die vor Reisebeginn nicht zu erwarten waren. Es kann Ihnen weiterhelfen, wenn Sie Ihre Reisefähigkeit von Ihrem Hausarzt bestätigen lässt. Aktualisieren Sie bei Bedarf Ihr Diabeteswissen. Können Sie die Insulin- oder Tablettendosierung an die körperlichen Aktivitäten angleichen?

Wenn nicht: bitte den Doktor befragen. Planen Sie den Zeitunterschied: Wenn Sie über mehrere Zonen reisen, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber, ob und wie Sie Ihre Insulin- oder Tabletten-Dosis einstellen sollten. Flüge nach West verlängern den Tag, so dass mehr Insulin benötigt wird. Probleme am Flugplatz vermeiden: Für die Sicherheitsüberprüfung am Flugplatz ein medizinisches Gutachten über Ihren Diabetes-Bedarf vorweisen.

Verdoppeln Sie die Menge an Insulin, Pillen und Teststäbchen, die Sie für die Reise mitnehmen. Auch Packungsbeilagen für Insulin und andere wichtige Medikamente. Fragen Sie den Produzenten, ob und unter welchem Produktnamen das Produkt im Zielland erhältlich ist. Transport von Insulin sicher: Am besten legen Sie im Flugzeug die HÃ?lfte der Insulin- und Blutzuckerteststreifen in Ihren Reisekoffer, die andere HÃ?lfte in Ihr HandgepÃ?ck.

Das Insulin muss sich nicht in dem für die Flüssigkeit verschriebenen Sack befinden. Das Insulin darf jedoch nicht unmittelbar neben die Gefrierpackungen gestellt werden. Insulin, Messgeräte und Messstreifen vor Wärme und direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Längere Autofahrten sind besser zu meiden, da die Hell-Dunkel-Einstellung bei Diabetes beeinträchtigt werden kann. Wird Diabetes im Verlauf eines Unfalls besprochen, können Sie nachweisen, dass Sie verantwortungsvoll mit Diabetes umgegangen sind und nicht für ein Stoffwechselungleichgewicht verantwortlich waren.

Durch die Trockenluft im Flugzeug wird dem Organismus Feuchtigkeit entzogen, so dass sich das Wasser verdickt. Im Falle von Venenleiden kann es Sinn machen, während des Flugs einen Kompressionsstrumpf zu verwenden (fragen Sie Ihren Arzt!). Die Insulin- oder Tablettendosierung anpassen: Sind Sie im Ferienaufenthalt aktiver als zu Hause, müssen Sie Ihre Insulin- oder Tablettendosen eventuell reduzieren, um eine Hypoglykämie zu verhindern.

Bei großer Wärme arbeitet das injizierte Insektizid oft zügiger. Bewahren Sie die Insuline und Insulinteststreifen richtig auf: Wenn Sie Ihre Insuline im Kühlraum aufbewahren, sollten Sie darauf achten, dass sie nicht zu kühl sind. Geöffnetes lnsulin muss nicht im Kühlraum sein. Schützt man es vor Wärme und Sonneneinstrahlung, kann man es bis zu vier Monate lang einnehmen.

Schützt auch das Gerät und die Leisten vor Wärme und Kalt. Durchfallprävention: Durchfallerkrankungen auf Reisen entstehen in der Regel durch Keime in der Nahrung.

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