Diabetes Mellitus Typ 2 Behandlung

Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2

Zuckerkrankheit Typ 2: Der Blutzuckerspiegel ist bei Typ 2 Diabetes erhöht. Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 Weil jeder einzelne Mensch anders ist, muss vor jedem Therapiestart geprüft und entschieden werden, welche Behandlungsziele für ihn aussagefähig sind. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe des Kranken und seines behandelnden Arztes. 2. Jegliche Behandlung, die über den Menschen gelegt wird, ohne Rücksicht auf seine persönlichen Probleme, seine Bedürfnisse und Besonderheiten, ist zum Misserfolg verdammt.

Vor Beginn der Behandlung muss man sich darüber im Klaren sein, was mit der Behandlung erreicht werden kann. Dabei geht es nicht nur darum, die Werte des Blutzuckers so gut wie möglich anzupassen. Eine Patientin mit Diabetes mellitus Typ 2 ist meist schwergewichtig, hat einen hohen Blutdruck, eine Fettstoffwechselerkrankung und eine Zuckerstoffwechselstörung.

Das ist bei nahezu allen Patientinnen und Patienten so. Die Behandlung nur eines dieser Grundbausteine macht keinen Sinn. Nein. Alle müssen zur Reduzierung des Herzinfarktrisikos und des Schlaganfalls aufbereitet werden. Gute Blutzuckerkontrolle bedeutet nicht, dass der Blutzuckerspiegel um jeden Preis so niedrig wie möglich sein sollte. Sulfonylharnstoff und Insulin können ebenfalls eine Hypoglykämie auslösen.

Eine gute Blutzuckerkontrolle sollte jedoch nicht auf Kosten einer hohen Zunahme des Körpergewichts erfolgen und nicht mit einem höheren Hypoglykämierisiko einhergehen. Die Behandlung sollte unmittelbar nach der Diagnose von Typ 2 Diabetes mellitus beginnen. Eine Behandlung ist zunächst eine "Lebensstiländerung". Nutrition and exercise" und "weight loss helps with type 2 diabetes".

Zur Behandlung kommen auch Medikamente (Metformin, Arkabose, Sulfonylharnstoff, Glitazone) und neue Behandlungsmöglichkeiten (DPP4-Inhibitoren und Inkretin-Mimetika, SGLT-2-Inhibitoren) sowie Insulin in Betracht - in einigen Fällen in Verbindung. Das Vorgehen bei der Arzneimitteltherapie des Typ-2-Diabetes mellitus wird in den Handlungsempfehlungen der American Diabetes Association (ADA) in einem Schritt-für-Schritt-Diagramm dargestellt. Erstens, Diabetes-Therapie fängt mit einer Änderung in der Diät, Gewicht Kontrolle, erhöhte physische Tätigkeit und Training.

Medikamentöse Behandlung fängt mit dem Wirkstoff an. Wenn nach drei Monate das individuelle Behandlungsziel nicht erfüllt ist, sollte die Behandlung auf zwei Kombinationen geändert werden. Deshalb ist das Stadienschema in Deutschland auf die Kombinationen von Meth-Formin mit DPP-4-Inhibitoren, Met-Formin mit SGLT-2-Inhibitoren, Met-Formin mit GLP-1-Rezeptor-Antagonisten oder Met-Formin mit der Insulintherapie beschränkt.

Eine spezielle Behandlung wird nicht bevorzugt. Dies ist abhängig vom jeweiligen Kranken, seinen Begleitkrankheiten und seinem aktuellen Gesundheitszustand des Menschen. Zum Beispiel, wenn der Pflegebedürftige nicht schweres Übergewicht hat und nur 1% vom therapeutischen Ziel weg ist, gibt es eine Möglichkeit, das therapeutische Ziel mit einem DPP-4-Inhibitor zu erzielen. Für sehr übergewichtige Menschen (z.B. Adipositasklasse 2 und 3) wird ein GLP-1-Rezeptor-Agonist empfohlen, da er die Gewichtsreduktion am meisten unterstütz.

Lässt sich das einzelne Behandlungsziel mit einer einzigen Therapiekombination nicht erreichen, kann auch eine dreierlei verwendet werden. Die Wahl der Medikation ist wiederum abhängig vom jeweiligen Patient und seinen Begleitkrankheiten. Beim Diabetes mellitus Typ 2 ist das Herz-Kreislauf-Todesrisiko erhöh. Wenn der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern über 15 Jahre zu stark gesenkt wird, steigt das kardiovaskuläre Todesrisiko (ACCORD, VADT-Studie).

Deshalb macht es keinen Sinn, mit allen Möglichkeiten strikte Behandlungsziele bei Patientinnen und Patienten mit einer langen Diabetes-Dauer zu verfolgen. Der Grund für das erhöhte Todesrisiko ist nicht erforscht. Es ist möglich, dass Hypoglykämie, die häufiger auftritt, wenn die Einstellungen zu scharf sind, zur Freisetzung von Stress Hormonen wie Katecholamine führt, die zum Tode des Herz-Kreislauf-Systems beitragen können.

Daher erfordern Patientinnen und Patienten mit lang anhaltendem Diabetes und bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine behutsame Absenkung und Optimierung der Blutzuckerkontrolle. Wenn möglich, sollten Arzneimittel verwendet werden, die keine Hypoglykämie auslösen. Weil Insulin sehr oft für eine lange Diabetes-Dauer verwendet werden muss, ist eine gezielte Sollwertanpassung zur Vermeidung von Hypoglykämie vonnöten.

Senioren werden nach der Arbeitsgruppe "Diabetes und Geriatrie" der Diabetesgesellschaft in drei Bereiche untergliedert. Bei diesen Menschen gilt die gleiche Empfehlung für die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 wie bei jüngeren Menschen. Bei diesen Patientinnen muss das Behandlungsziel zurückgezogen werden. Die wichtigste Massnahme ist die Prävention von Hypoglykämie.

Ältere Menschen, die an schwerer Hypoglykämie leiden, haben ein höheres Demenzrisiko. Bei einer einzelnen schwerwiegenden Hypoglykämie ist das Demenzrisiko um 26% gestiegen. Bei zwei schwerwiegenden Hypoglykämien ist das Demenzrisiko bereits um 80 Prozent gestiegen (R. A. Whitmer et al JAMA (2009) 301: 1565-72).

Daher haben sie ein höheres Unterzuckerrisiko. Für bettlägerige Pflegebedürftige, das "NO - GO", spielt der Zielwert keine große Rolle mehr. Das einzige therapeutische Ziel ist die Beschwerdefreiheit. Das Setting sollte nicht so schlecht sein, dass die Betroffenen wegen des Blutzuckerspiegels oft urinieren und abtrocknen. Eine Hypoglykämie sollte nie auftauchen.

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