Diabetes Krampfanfall

Zuckerkrankheit

Der Mika hatte an diesem Wochenende einen schweren Anfall. und Bewusstlosigkeit, was zu einem akuten Notfall führt. Schon seit geraumer Zeit hat er oft echte Anfälle, wenn er nachts hypoglykämisch ist, fast wie ein epileptischer Anfall. Anfälle, Bewusstseinsstörungen oder sogar Bewusstlosigkeit. Schwere Hypoglykämie, begleitet von Bewusstlosigkeit und Krämpfen, macht die Nahrungsaufnahme unmöglich.

Starke Hypotonie mit Anfall

Hallo, wir hatten kein nettes Wochende. Der Mika hatte an diesem Wochende einen schweren Schlaganfall. Es ist nur ein furchtbarer Blick. Bis der Angriff vorüber war, muss es 10 Minuten dauerte, wir haben ihm 1 schnelles und später 3 langsames B.

Er wurde stündlich vermessen und der Zuckergehalt des Blutes bleibt verhältnismäßig gleich. Ich bedaure, dass sie das alles gesehen hat, das war kein netter Blick, es machte ihr große Sorgen. An dem Abend hatten wir einen Anfall, als uns der Dia-Arzt am Handy sagte, wir müssten nicht vorbeikommen.

Aber ich habe hier im Diskussionsforum eines alten Beitrags nachgelesen, dass danach ein EEG gemacht wurde, ist das notwendig? Stirbt das Gehirn bei einem Krampfanfall?

Unterzuckerung

Anfälle bei Hypoglykämie sind völlig inakzeptabel. Unglücklicherweise ist es so, dass bei "modernen Insulinen" die Wahrnehmung von Hypoglykämie "im Arsch" zu sein scheint, ich wachse bei einem Wert um 50 mg/dl auf und verkrampfe mich dann lange Zeit nicht.... Meine Empfehlung: Erhöhte Messwerte für mind. 4 Tage vertragen und nie mit einem Wert unter 120 mg/dl ins Bett gehen, das sollte zunächst die Hypoglykämiewahrnehmung verbessern (es sei denn, er hat das gleiche Problem mit menschlichem Insulin, analoges Insulin wie ich - keine Hypoglykämiewahrnehmung), dann müßte er mit dem behandelnden Arzt besprechen, wenn er Schweineinsulin von CPPharma zu sich nehmen kann, das funktioniert meist wieder sehr gut.

CPPharma, weil es sonst keine verlässliche Bezugsquelle für tierische Insuline gibt, sollte keine Werbebotschaft sein. Die Ärztin oder der Arzt wird dies aber wohl nicht befürworten, denn obwohl dieses Thema bekannt ist, will man offenbar nichts davon wissen.

Dann schlug der Blitzschlag ein - ob nun für den Fall von Diabetes oder für den Fall von Aids!

Zuckerkrankheit ist eine sehr schwere Erkrankung. Aber was geschieht, wenn dazu kommt dann noch die sogenannte Seuche? Es war, als wäre ich von einer Büffelhorde niedergetreten worden - aber in Wahrheit hatte ich einen Krampfanfall. Diese können Menschen jeden Alters treffen, ja sie können auch bei Tieren auftreten. Bis jetzt hatte ich nur diesen einen einzigen Fallschirmsprung.

Im medizinischen Sprachgebrauch spricht man von "Grand Mal", einem klar sichtbaren Krampfanfall. Dies ist die französiche Version von "great evil". Aber es gibt auch ein nicht ganz so offensichtliches "petit mal", das ist das "kleine Böse". Warum müssen wir also zwischen groß und klein unterscheiden?

Der Diabetes geht oft einher mit anderen Stoffwechselkrankheiten - kein Wunder, denn der Objektträger ist eine autoimmunkrank. Diabetes schmälert auch das Abwehrsystem und macht es empfindlicher gegen andere Krankheiten. Doch Diabetes - konkret eine Hypoglykämie - kann auch einen Krampfanfall auslösen: Bei Hypoglykämie erhöht sich die Anfallswahrscheinlichkeit, auch wenn der Diabetes nicht epileptisch ist.

Bei Diabetikern mit epileptischer Tendenz kann diese Hypoglykämie aber auch einen Krampfanfall induzieren. Da ich seit beinahe 20 Jahren an Typ-1-Diabetes litt, wurde bei mir Ende 2014 nach einem "Grand-Mal-Angriff" eine Diagnose gestellt. So kann ich im Moment nur davon ausgehen, dass sich eine Hypophyse näherte und das war schon genug, um einen Krampfanfall in mir auszulösen - aber das ist sicherlich noch nicht erkannt worden.

Das EEG, das nach meinem Krampfanfall im Spital aufgenommen wurde, hat uns bedauerlicherweise eindeutig gezeigt, dass ich jetzt auch Epileptiker bin.

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