Diabetes durch Zucker

Durch Zucker verursachter Diabetes

Dabei handelt es sich um Zuckermoleküle, die durch die Dünndarmwand ins Blut gelangen. Hohe Zuckeraufnahme begünstigt Adipositas und Typ-2-Diabetes Starkes Fettleibigkeit ( "Übergewicht") aus dem Body Mass Index (BMI) 30 ist der größte Gefahrenfaktor für die Entwicklung von Diabetes des Typs 2: 80-90% der Menschen in Deutschland mit Diabetes des Typs 2 sind ebenfalls dick. Süßgetränke, besonders alkoholfreie Drinks, begünstigen Adipositas und Diabetes des Typs 2. Daher sollte der Tageszuckerverbrauch pro Kopf zehn vom Hundert der Kalorienzufuhr nicht überschreiten (entspricht etwa 50 Gramm).

Als Teil der Aktion "Diabetes STOPPEN. Hierzu gehören eine Zuckerfettsteuer, bindende Qualitätsnormen für Kindergarten- und Schulnahrung, ein Verbot des Verkaufs von Limonade in der Schule und eine Übungsstunde pro Tag für jeden Schülergott. Gegenwärtig sind zwei von drei Männer und jede zweite Person in Deutschland stark adipös.

Auch die Fettleibigkeit bei Kindern und Heranwachsenden ist seit den 90er Jahren um mehr als 50 % gestiegen. Ein bis zwei Prozente der fettleibigen Heranwachsenden leiden an Typ-2-Diabetes und bis zu zehn Prozente an Störungen des Glukosemetabolismus. Derzeit leiden in Deutschland jedes Jahr rund 200 Schüler und Studenten zwischen 12 und 19 Jahren an Typ-2-Diabetes.

Die Verbindung zwischen dem Genuss von Süßgetränken (Softdrinks) und übergewichtigen Getränken wurde in Untersuchungen nachgewiesen: Teilnehmer, die mehr als eine Umhüllung ( "250 Milliliter") eines süßen Getränkes pro Tag konsumierten, hatten in 8 Jahren 1 kg/Jahr zugelegt, während die Zunahme nach weniger als einer Umhüllung pro Tag nur 0,15g/Jahr war.

Dieses Ergebnis wurde in weiteren Studien wiedergegeben und durch Meta-Analysen bestätigt. Die Beziehung zwischen dem Verzehr von Zuckergetränken und Diabetes des Typs 2 wird auch durch prospektiv durchgeführte Studien belegt: Teilnehmer, die mehr als 250 ml eines süßen Getränkes pro Tag konsumierten, hatten in den kommenden 5 Jahren ein etwa 80-prozentig höheres Diabetesrisiko als Teilnehmer, die weniger als 250 ml/Woche konsumierten.

Diese Ergebnisse wurden in anderen Untersuchungen mehrmals wiederholt und durch Meta-Analysen bestätigt. "Weil bei zuckerhaltigen Getränken eine Zunahme des Gewichtes zu erwarten ist, steigt das Risiko für Diabetes entsprechend", sagt Prof. Joost. Zucker leistet in begrenzten Mengen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen, und das Risiko von Diabetes und Adipositas wird auch durch andere Ursachen wie den höheren Fett- und Salzanteil und den niedrigen Ballaststoffanteil von Verarbeitungserzeugnissen und Fertigmahlzeiten verstärkt.

Dennoch sollte die Zufuhr von Zucker auf zehn vom Hundert der täglich aufgenommenen Kalorien beschränkt werden, was etwa der halben Stromaufnahme entsprich. Als Teil der "Diabetes STOPPEN.

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