Diabetes bei Kleinkindern

Zuckerkrankheit bei Kleinkindern

Der Diabetes bei Kindern wirft viele Fragen für Eltern und Kinder auf: Was bedeutet Diabetes? Zuckerkrankheit ist keine Krankheit, die über Nacht akut ausbricht. Zuckerkrankheit bei Kindern: Symptome, Ursache, Behandlung Der Diabetes bei Kleinkindern ist in der Regel Diabetes des Typs 1 er muss ein Leben lang mit regelmässigen Insulinspritzen therapiert werden. Gelegentlich kommt es auch bei Kleinkindern zu Typ-2-Diabetes, der sonst vor allem bei Älteren vorkommt. Weitere Formen von Diabetes sind sehr rar.

Alles, was Sie über Diabetes bei Kinder wissen müssen! Diabetes des Typs 1 ist die mit Abstand am häufigsten auftretende Diabetesform bei Säuglingen, Kleinkindern und Heranwachsenden. Schätzungen von Fachleuten zufolge sind in Deutschland rund dreißig tausend bis dreißigtausend Jugendliche davon betroffen.

Diabetiker vom Blutzuckerspiegel müssen ihrem Organismus das Blutzucker senkende Insulin ein Leben lang verabreichen, da die insulinproduzierenden Körperzellen durch das körpereigene System zersetzt werden. Mehr und mehr (neben Diabetes des Typs 1) wird bei Erwachsenen und Erwachsenen auch Diabetes des Typs 2 diagnostiziert. Deshalb werden jährlich etwa 200 Babys zwischen 12 und 19 Jahren mit Diabetes des Typs 2 diagnostiziert - mit steigender Tendenz. 2.

Einige Kinder und Jugendliche haben nur selten epileptische Anfälle. Hierzu gehört MODY (Maturity-Onset Diabetes in the Young). Die Inzidenz solcher seltener Arten von Diabetes bei Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist nicht bekannt. Typ-1-Diabetes manifestiert sich bei Kleinkindern oft erst dann mit Beschwerden, wenn mehr als 80 % der insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zersetzt sind.

Allerdings können sich die Anzeichen von Diabetes des Typs 1 bei Kleinkindern innerhalb weniger Wochen ausbilden. Der viel seltenere Typ-2-Diabetes bei Kleinkindern entwickelt sich dagegen schwer. Diese ähneln dem Diabetes des Typs 1. Diese Diabetes-Kinder sind jedoch in der Regel deutlich übergewichtig (Adipositas = Adipositas). Sie haben Erfahrungen mit Diabetes des Typs 1 oder 2?

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Infolgedessen kann der Organismus nicht mehr genügend Insulin produzieren (absoluter Insulinmangel). Bei Typ-1-Diabetes sind inzwischen diverse solche Antikörper bekannt. Hierzu gehören unter anderem Antikörper gegen cytoplasmatische Inselzellkomponenten (ICA) und gegen Insulin (IAA). Außerdem wird über den Einfluß einer zu geringen Stilldauer nach der Entbindung oder einer zu frühzeitigen Verabreichung von Milch und glutenhaltigen Lebensmitteln an die Kleinen diskutiert.

Nebenbei bemerkt: Typ-1-Diabetes tritt häufig zusammen mit anderen Autoimmunkrankheiten wie der Zöliakie oder der Addison-Krankheit auf. Diabetes des Typs 2 entsteht über Jahre: Die körpereigenen Blutzuckerspiegel sind immer unempfindlicher gegen das Blutzucker senkende Insulin. Die Insulin-Resistenz bewirkt also einen relativ hohen Insulinmangel: Der Organismus des Betroffenen erzeugt in der Regel zunächst noch genügend Insulin, aber seine Wirkung geht den betroffenen Nervenzellen nicht verloren.

Genaue Gründe für Typ-2-Diabetes sind nicht bekannt. Eine ungesunde Lebensweise mit einer energiereichen Diät, Bewegungsarmut und Adipositas kann jedoch sowohl bei Kleinkindern als auch bei älteren Menschen die Entstehung einer Insulin-Resistenz vorantreiben. Die Bezeichnung MODY (Maturity Onset Diabetes of the Young) deckt unterschiedliche Arten von Diabetes bei Jugendlichen ab.

Das MODY wird auch als Typ-3a-Diabetes bekannt. Hinzu kommen weitere wenige Formen von Diabetes mit verschiedenen Auslösern (Chemikalien, Drogen, Krankheitserreger etc.). Bei Diabetesverdacht bei Kinder ist der zuständige Kinderarzt oder Internist und Endokrinologe der geeignete Gesprächspartner. Leidet ein anderes Mitglied der Familie an Diabetes?

Für die Diagnostik von "Diabetes bei Kindern" genügt jedoch eine einzige Maßnahme nicht. Übersteigt das Resultat mehrfach 126 mg/dl, ist dies ein Hinweis auf Diabetes. Bei mehr als 6,5 Prozentpunkten besteht eine hohe Diabeteswahrscheinlichkeit. Besteht bei Kinder und Jugendliche der Typ 1 Diabetesverdacht, wird die Bestimmung von HbA1c in der Regel nur im Zweifelsfall durchgeführ.

Nebenbei bemerkt: Der HbA1c-Wert ist auch bei bereits bekannten Diabeteserkrankungen von Bedeutung. Es wird regelmässig überprüft, um den Behandlungserfolg von Diabetes zu kontrollieren. Kann Diabetes bei Kinder nicht klar dem Diabetes des Typs 1 zugeordnet werden, sorgen Antikörper-Screening-Tests für Übersicht. Eine Blutentnahme des Erkrankten wird auf die für Typ-1-Diabetes typischen Antikörper hinuntergesucht.

Solche Antikörper können bei Typ-2-Diabetes nicht nachgewiesen werden. Das Antikörper-Screening ermöglicht eine sehr frühzeitige Erkennung von Diabetes des Typs 1 bei Kinder und Jugend. Erst wenn rund 80 % der Beta-Zellen bereits vernichtet sind, macht sich Diabetes des Typs 1 symptomatisch bemerkbar. 2. Es wird getestet, wie gut der Organismus in der Lage ist, die Zuckerproduktion zu fördern.

Überschreiten Nüchternblutzucker und die beiden Blutzuckerspiegel ein bis zwei Std. nach dem Verzehr der Lösung einen bestimmten Grenzwert, ist dies ein Hinweis auf Diabetes. Für die Diagnostik von Typ -1-Diabetes bei Minderjährigen wird oGTT in der Regel nur im Zweifelsfall durchgesetzt. Wird ein Typ-2-Diabetes vermutet, ist er jedoch Teil der Routinediagnostik. In der Regel wird sie für ein gespeichertes Resultat doppelt durchlaufen.

Ein Urintest auf Glucose (Zucker) ist auch nützlich, um Diabetes bei Kinder zu klären. Danach sondert der Organismus mehr Blutzucker im Harn ab (Glukosurie) - ein Zeichen für eine beeinträchtigte Blutzuckertoleranz oder eine manifeste Zuckerkrankheit. Sind die Blutzuckerwerte permanent zu hoch, können die Blutzuckermoleküle das Gewebe der Niere beschädigen (diabetische Nephropathie). Bei Typ-2-Diabetes bei Kinder und Jugendliche sind weitere Tests notwendig.

Mit ihnen sollen Begleitkrankheiten wie hoher Blutdruck, Fettstoffwechselerkrankungen (z.B. erhöhter Cholesterinspiegel) oder diabetesbedingte Augenerkrankungen (diabetische Retinopathie) erkannt werden. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel hat zum Diagnosezeitpunkt bei vielen Betroffenen bereits solche Schäden anrichtet. Sofort nach der Diagnosestellung sollten die betroffenen Personen und ihre Familien ein spezielles Diabetes-Training durchlaufen. Unter anderem wird auch gelehrt, wie viel Kohlenhydrate in unterschiedlichen Nahrungsmitteln enthalten sind und wie viel zu welcher Uhrzeit der Organismus für welche Lebensmittel benötig.

Auch der korrekte Einsatz möglicher Diabeteskomplikationen (z.B. Hypoglykämie und Hypoglykämie) wird im Kurs erlernt. Typ 1 Diabetes benötigt die lebenslängliche Injektion von Insulin (meist mit einem Insulinpen), da die Pankreas kein eigenes Protein mehr produzieren kann. Die Insulinverabreichung erfolgt heute in der Regel als Teil einer verstärkten Insulinbehandlung.

Aber auch viele Kinder und Jugendliche nutzen eine flexible und schnelle Steuerung der Pumpe. Wenn der Organismus wie viel Insulin braucht, erlernen die Kinder von Typ 1 Diabetes im Training. Das Diabetes-Training zeigt den Patientinnen und Patienten auch, wie sie Insulin-Injektionen richtig verabreichen und wonach sie suchen müssen. Der Typ der Diabetestherapie und die Behandlungsziele (z.B. Blutzuckerspiegel und HbA1c-Wert) werden einzeln errechnet.

Der Patient injiziert sich ein- bis zwei Mal am Tag lang wirkendes Insulin, um seinen Grundinsulinbedarf zu decken (Basis). Diabetes-Kinder nehmen vor jeder Essensmahlzeit ihren momentanen Blutzuckerwert wahr und injizieren sich dann ein normales oder kurzzeitig wirkendes Insulin (Bolus). Zur Aufrechterhaltung der Lebensfreude trotz Diabetes ist die Pumpe besonders für Kinder gut geeignet. 2.

Das Insulin wird über den Tag hinweg in festen Konzentrationen in das Körperfettgewebe abgegeben, wo es über die kleinsten Gefäße den ganzen Organismus erreicht. Während der Verpflegung kann der Pflegebedürftige auf Tastendruck zusätzlich Insulin zuführen, um die Ausnutzung der vorgesehenen Nahrung sicherzustellen. Außerdem wird die Belastung von Kindern mit Diabetes erheblich reduziert, da die tägliche schmerzhafte Insulininjektion entfällt.

In einer Diabetes-Fachpraxis oder Fachklinik wird die Pumpe einzeln nachgestellt. Der Therapieplan und die Behandlungsziele werden wie bei Diabetes 1 einzeln bestimmt. Es reduziert auch die Risiken für Begleit- und Folgekrankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hoher Blutdruck, etc.). Im Diabetes-Training bekommen die Diabetes-Kinder und -Jugendlichen Tips und Hilfestellungen für ihr Trainingsprogramm und eine persönliche Ernährung.

Die Diabetes-Diät und der daraus folgende Gewichtsverlust genügen, um den Typ-2-Diabetes bei einigen Patientinnen und Patienten zu beherrschen. Der Blutzuckerspiegel muss jedoch noch überwacht werden, da die Tendenz zu Diabetes fortbesteht. Wenn der veränderte Lebensstil den Zuckerspiegel nicht hinreichend reduzieren kann oder wenn der kleine Kranke nicht zu mehr Sport und gesünderer Kost motiviert werden kann, verordnet der behandelnde Arzt auch Diabetiker (Antidiabetiker).

Zunächst wird ein orales Anti-Diabetikum (meist Metformin-Tabletten) verwendet. Führen diese nach drei bis sechs Monate nicht zum erwünschten Ergebnis, erhält der Betroffene Insulin. Vorhandene Begleit- und Folgekrankheiten des Diabetes müssen ebenso therapiert werden. Der Verlauf der Erkrankung bei Diabetes 2 ist maßgeblich davon abhängig, ob der Betroffene seinen Lebenswandel ändert.

Aufgrund von mehr Sport, einer individuellen Diät und Gewichtsreduktion kann Typ-2-Diabetes bei Kinder und Jugendliche teilweise ganz aussterben. Diabetes des Typs 1 hingegen ist bei Kleinkindern, Heranwachsenden und Großen noch nicht geheilt. Vorrangiges Ziel ist es, durch Insulin-Therapie einen so konstanten Blutzuckerspiegel wie möglich zu erzielen, um Folgekrankheiten vorzubeugen.

Akut auftretende Folgekomplikationen bei Diabetes des Typs 1 und 2 sind Hypoglykämien und Hyperglykämien. Letzteres kann in schwerwiegenden Ausnahmefällen zu diabetischer Ketazidose kommen (insbesondere bei Typ-1-Diabetes). Hypoglykämien sind eine der häufigste und gleichzeitig gefährlichste akut auftretende Komplikation, die Diabetes bei Kinder unter Insulin-Therapie verursachen kann.

Häufig wird sie dadurch verursacht, dass der Betroffene aus Versehen zu viel Insulin einnimmt. Andere Gründe sind z.B. eine Überdosis an Hypoglykämie-Tabletten (bei Typ-2-Diabetes), der Verzicht auf eine geplante Verpflegung mit der gleichen Dosis Insulin oder den gleichen Mengen an Medikamenten und exzessiver Alkoholgenuss (insbesondere im Zusammenhang mit sportlicher oder anderer sportlicher Betätigung). Insbesondere insulinabhängige Diabetespatienten sollten immer etwas Glukose mit sich führen, um bei leichter Unterzuckerung rasch ihren Blutzuckerspiegel erhöhen zu können.

Bei schwereren Fällen ist in der Regel eine ärztliche Versorgung erforderlich. Durch den absoluten Mangel an Diabetes Typ 1 Kinder kann kein Glukosezucker mehr aus dem Körper in die Zelle gelangen. Wird zu wenig oder kein eigenes lnsulin von aussen in den Organismus abgegeben, erhöht sich der Gesamtzucker. Bei insulinabhängigen Diabetespatienten tritt häufig eine Unterzuckerung auf, auch während einer Akutinfektion wie z. B. einer Pneumonie oder einer Harnwegsinfektion.

Dann benötigt der Organismus mehr Insulin als sonst, auch wenn der Betroffene nicht viel ißt. Zum Ausgleich des Energiedefizits verliert der Organismus mehr Körperfett. Es säuert das Herz (diabetische Ketoazidose). Der Organismus bemüht sich, den zu hoch angesetzten Blutzucker zu senken, indem er mit viel Wasser scheidet. Nebenbei bemerkt: Auch bei Typ-2-Diabetes kann die Zuckerkrankheit in leichteren Formen auftauchen.

Die häufigste Folgeerkrankung des Diabetes mellitus (unabhängig vom Typ) sind Nierenerkrankungen (diabetische Nephropathie), Netzhauterkrankungen (diabetische Retinopathie) und Nervenschädigungen (diabetische Polyneuropathie). Der Nervenschaden kann zusammen mit den Gefässschäden, die auch durch hohe Blutzuckerwerte hervorgerufen werden, ein diabetisches Fußsyndrom hervorrufen. Herzinfarkte und Schlaganfälle sind auch möglich als Spätfolge eines schlecht angepassten oder nicht behandelten Diabetes bei Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

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