Diabetes bei Kindern

Zuckerkrankheit bei Kindern

Der Diabetes bei Kindern wirft viele Fragen für Eltern und Kinder auf: Was bedeutet Diabetes? Der Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Durch Iris Hinneburg / Die Diagnose Diabetes mellitus bei Kindern stellt alle Betroffenen vor große Herausforderungen.

1. mit Diabetes

Bei Typ-1-Diabetes ändern sich die Dinge im Alltag - für die kleinen Patientinnen und die kleinen Familien. Betroffene müssen auf ihre Diät achten, regelmässig die Blutzuckerwerte bestimmen und Insulin einnehmen. Sie begleiten die kleinen Patientinnen den ganzen Tag, zu Haus, im Vorschulalter oder in der Grundschule.

In der Tat stellt das Diabetes-Management einen beträchtlichen zusätzlichen Aufwand für die betroffenen Angehörigen dar. Unmittelbar nach der Diagnosestellung erfahren Mutter und Kind in einem Spezialtraining den Umgang mit Diabetes im täglichen Umgang, so dass die unterschiedlichen Massnahmen rasch zu Körper und Geist werden. Dennoch können Diabetiker vorwiegend ein ganz normales Alltagsleben und ihre Lebensgewohnheiten und Tätigkeiten aufrechterhalten.

Im Interesse ihrer eigenen Familie sollten die Erziehungsberechtigten so offen wie möglich sein und ihr Lebensumfeld über Diabetes und seine Therapie informieren. Nachfolgend finden Sie einige Hinweise für die Erziehungsberechtigten und Erzieher von Kindern mit Diabetes. Ein Typ-1-Diabetes? Typ-1-Diabetes tritt in der Regel auf, wenn bei Kindern Diabetes diagnostiziert wird. Sie produzieren das Insulin, das notwendig ist, um den Blutzucker auf die Zelle zu übertragen.

Wenn die Beta-Zellen vollständig vernichtet sind, produziert der Patient kein eigenes Inulin mehr. Das lebensnotwendige hormonelle Mittel muss von aussen zugeführt werden, um den Spiegel zu regeln - meist durch Injektion. Es gibt schwerwiegende Stoffwechselstörungen ohne Inulin, die zum Tod führen können.

Typ -1-Diabetes entwickelt sich oft innerhalb weniger Tage und Wochen. 2. Deshalb sollten Sie bei auftretenden Symptomen frühzeitig einen Hausarzt konsultieren. Typ-2-Diabetes ist bei Kindern in Europa viel häufiger, vor allem aufgrund von Fettleibigkeit und Bewegungsmangel. In diesem Fall produziert die Pankreas noch Insulin, aber das hat eine schlechtere Wirkung.

Es wird in der Regel zunächst nicht mit dem Medikament sondern mit einer Tablette eingenommen. Die Diabetesbehandlung zielt darauf ab, den Blutzuckerspiegel so normal wie möglich zu gestalten, um akuten Stoffwechselstörungen und Organschädigungen durch hohe Blutzuckerspiegel vorzubeugen. Bei Kindern mit Typ-1-Diabetes gibt es zu wenig oder gar kein eigenes Diabetes.

Statt dessen erhöht sich der Zucker. Ziel der Typ-1-Diabetesbehandlung ist es, den Metabolismus wieder in den Griff zu kriegen und einen hohen oder niedrigen Blutzuckerspiegel zu unterdrücken. Der betreuende Mediziner passt die Sollwerte sowie die Therapien an die Stoffwechselanpassung, die Lebensumstände und die persönlichen Fähigkeiten des Patienten an.

Im Rahmen von Trainings kursen erfahren sie, wie sie mit dem täglichen Diabetes umgehen und auf was sie achten müssen. Es gibt auch Ausbildungskurse für Lehrkräfte und Vorgesetzte. Bei Kindern mit Typ-1-Diabetes wird Insulin mehrfach am Tag benötigt, um den Blutzucker zu reduzieren. Diese kann entweder mit einer Injektionsspritze oder mit einem Stift unter die Schale gespritzt werden.

Immer häufiger bekommen auch jugendliche Diabetes-Patienten in Deutschland eine Insulin-Pumpe, die kontinuierlich Insulin ins Körpergewebe gibt. In diesem Fall bekommen die Kleinen ein lang wirksames Insulin, das so genannte Basisinsulin, das ihren Bedarf decken soll. Kurzwirksame Isoline sollen zudem den Blutzuckeranstieg nach dem Verzehr aufnehmen und einen akuten Blutzuckeranstieg ausgleichen.

Grundsätzlich können Diabetiker alles ernähren. Allerdings müssen sie und ihre Erziehungsberechtigten während des Trainings erlernen, wie man den Kohlenhydrat-Gehalt einer Speise richtig berechnet. Dies ist die einzige Möglichkeit zu wissen, wie viel Insulin sie injizieren müssen, um den Anstieg des Zuckers nach dem Verzehr aufzufangen. Damit die Blutzuckerwerte nicht zu niedrig werden, müssen Schüler mit Diabetes bei Notwendigkeit auch in den Schulferien ernährt werden.

Auf Tastendruck setzen sie eine Insulindosis frei, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Zudem setzen sie kontinuierlich eine kleine Insulinmenge frei, um den Bedarf zu decken. Gerade für kleine Kinder hat die Behandlung mit der lnsulinpumpe einige Vorzüge. Eine Injektion mit dem Stift ist nicht erforderlich. Die Insulinverabreichung ist auch für Erziehungsberechtigte auf Tastendruck leichter als mit einem Stift oder einer Injektionsspritze.

Ein Elternteil muss eine Injektionspumpe bei seiner Krankenversicherung einreichen. Nicht immer decken die Registrierkassen die Kosten für die Zapfsäule. Für sehr kleine Kinder und Kindergartenkinder wird dies von ihren Erziehungsberechtigten erledigt; Schüler können die Messung in der Regel bereits selbst durchführen. Häufig ist jedoch noch die Unterstützung von erwachsenen Menschen notwendig, um die Ergebnisse der Messungen zu deuten und die für die Injektion zu veranschlagen.

Bei den meisten Kindern und Heranwachsenden mit Diabetes sollte der Blutzuckerspiegel etwa fünf- bis achtmal am Tag gemessen werden. Besonders wahr: Die Messung selbst ist jetzt ganz einfach: Mit einer Lanzette seitwärts in die Fingerkuppe stechen (es schmerzt weniger), den Bluttropfen mit einem Messstreifen erfassen und vom Blutzucker-Messgerät innerhalb weniger Augenblicke bewerten lassen.

Hinweise und Hinweise zur korrekten Messung gibt es hier. Bei einem zu niedrigen Blutzuckerwert zum Beispiel wird durch einen kleinen Hunger mit schnelleren Kohlehydraten ein weiteres Absinken des Blutzuckers unterdrückt. Sind die Werte zu hoch, kann es Sinn machen, zusätzliches Insulin zu injizieren. Es wird risikoreich, wenn der Zuckergehalt zu gering ist.

Schulkinder können oft selbst erste Zeichen einer Hypoglykämie feststellen und richtig damit umzugehen. Schon im Kindergarten können sie Symptome spüren, aber sie werden nicht immer sicher wahrgenommen. Wie kleine Babys sind sie darauf angewiesen, daß sie auf Warnschilder achten und richtig vorgehen. In der Regel erhalten die Erziehungsberechtigten rasch ein Gefühl für die Hypoglykämie ihres Kindes und sollten im schlimmsten Falle angemessene Hinweise für Erzieher oder Lehrer bereitstellen.

Wird ein Diabetiker infolge einer Hypoglykämie ohnmächtig, sollte ihm wegen des Schluckrisikos keine Flüssigkeiten verabreicht werden. Nach dem Verzehr von Kohlenhydraten durch das befallene Neugeborene verbessert sich dieser Befund in der Regel innerhalb weniger Augenblicke. Keinesfalls darf ein Diabetiker wegen Hypoglykämie nach Haus oder aus dem Unterricht entlassen werden!

Insulininjektionen können den Blutzuckeranstieg nicht immer sicher aufhalten. Ursachen sind z.B. Injektionsfehler, Ernährungsfehler, Bewegungsmangel und Infektion. Psychischer Stress wie Wut und Erregung können auch den Blutzuckerspiegel anheben. Bei Kindern und Diabetikern (siehe unten) kann ein anhaltender Blutzuckeranstieg eine Vielzahl von Beschwerden verursachen, von denen der starke Blutdurst und der Geruch von Aceton in der Luft, der an den Entlacker oder überreife Früchte erinnernd ist.

Bei positivem Befund sind die mit dem betreuenden pädiatrischen Diabetologen vereinbarten Massnahmen einhalten. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass das Baby umgehend viel Wasser, z.B. Wasser, zu sich nimmt und Insulin einnimmt. Wenn sich der Stoffwechsel nicht verbessert, kann es zu einem diabetischem Coma kommen. Diabetiker können und sollten physisch tätig sein.

Kindergartengymnastik und Leibesübungen in der Grundschule sind uneingeschränkt möglich. Sport konsumiert jedoch viel Kraft und reduziert somit den Blutzuckerspiegel. Zur Vorbeugung von Hypoglykämie müssen daher bei Kindern mit Typ-1-Diabetes entweder weniger oder zuvor zusätzlich Kohlehydrate gespritzt werden. Deshalb sollten Sie immer Ihren Zucker im Blut und Glukose zur Hand haben, bevor Sie Sport treiben.

In Absprache mit dem betreuenden Mediziner stellen Kind, Familie und Pflegepersonal ihre Therapien auf den sportlichen Bereich ein. Selbst wenn der Sportunterricht in der Schulzeit plötzlich verschoben wird, muss Kindern mit Diabetes die Möglichkeit gegeben werden, vorab etwas zu sich zu nehmen, um Hypoglykämie zu verhindern. Das kann dazu führen, dass der Blutzucker trotz sportlicher Betätigung nicht absinkt - weil kein eigenes Medikament zur Verfügung steht -, sondern im Gegenteil noch weiter ansteigt.

Prinzipiell ist mit Diabetes auch Wettkampfsport möglich. Inwieweit die betroffenen Jugendlichen an besonders intensivem Handeln teilnehmen können und welche Vorkehrungen sie ggf. treffen sollten, sollte mit dem behandelnden Hausarzt und dem Diabetes-Team besprochen werden. Kindergärten und Schulen rechtzeitig über den Diabetes Ihres Babys aufklären. Bringt Informationsmaterialien für Pädagogen und Dozenten mit.

Fragen Sie Ihren Diabetesberater, ob er Sie begleitet. Verabreden Sie sich mit dem Management in schriftlicher Form, dass Sie keine Pädagogen oder Lehrkräfte für eventuelle Irrtümer verantwortlich machen. Diabetes-Zentren bilden Lehrkräfte und Pfleger von Kindern mit Diabetes aus. Wenn mehr Pädagogen, Lehrkräfte und Klassenkameraden über die Diabetes-Therapie Bescheid wissen, sind sie schneller in der Lage, Ihr Baby zu ernähren.

Schon vor Exkursionen und Schulausflügen kann ein Dialog zwischen dem Diabetesberater und dessen Angehörigen, Lehrkräften und Schulkameraden für Sicherheit sorgen. Im Einzelfall kann ein Ambulanzpflegedienst zur Blutzuckermessung und Injektion in den Vorschul- oder Schulkindergarten kommen. Wenn der Diabetologe oder Familienarzt ein Medikament verschreibt, trägt in der Regel die Krankenversicherung die anfallenden Behandlungskosten.

Pädagogen und Pädagogen müssen Ihr Baby dennoch betreuen - und bei schwerer Hypoglykämie um Unterstützung bitten. Es geht um eine ausgebildete Fachperson, zum Beispiel eine ausgebildete Kita-Fachfrau, die den gesamten Kindergarten- und Schulalltag für Ihr und auch für andere Kleinkinder betreut. Die Sozialarbeiterinnen und -arbeiter Ihres Diabetes-Zentrums helfen Ihnen gerne bei Ihrer Bewerbung.

Diabetiker können an Exkursionen und Schulausflügen über mehrere Tage mitmachen. Abhängig von der Altersgruppe und der Unabhängigkeit des Kindes bedarf es jedoch etwas mehr Zuwendung und guter Vorarbeit. Gerade bei kleineren Kindern kann es Sinn machen, dass ein Erziehungsberechtigter sie begleitet.

Die Kinderbetreuer und -betreuerinnen und Eltern sollten das Exkursionsprogramm vorher mit dem Kinde absprechen. Es ist die Aufgabe der örtlichen Pflegekräfte, dafür zu sorgen, dass das Baby seine Ess- und Injektionszeiten beibehält. Das kranke Kinde - was tun? Infektionen verwirren den Blutzuckerspiegel bei Kindern rasch.

Es ist daher notwendig, den Zuckerspiegel öfter als sonst zu überprüfen. Außerdem entwickelt das Baby schneller einen Mangel an Flüssigkeit, weshalb die Erziehungsberechtigten darauf achten müssen, dass ihr Baby ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Selbst wenn ein Kleinkind kotzt oder nichts ißt, benötigt es Insulin. Verschenken Sie kleine Mengen Salzstäbchen oder Weißbrot ohne Fettaufstrich.

Möchte das Kleinkind nicht fressen oder saufen, bietet es ihm immer wieder einen Löffel an. Diese können Sie in der Drogerie in der Praxis erhalten, aber bitte erkundigen Sie sich vorher bei Ihrem Arzt, ob sie für Ihren Anwendungsfall in Frage kommt. Profitieren Sie davon, um Ihrem Baby etwas vorzuschlagen. Zur rechtzeitigen Erkennung sollten Sie Ihr Baby auf Aceton im Harn testen, am besten jedes Mal, wenn Sie in einer solchen Lage urinieren.

Richten Sie den erhöhten Zuckerspiegel nach den von Ihrem behandelnden Arzt vorgegebenen Vorschriften bei Ketosäure. Prof. Dr. Andreas Neu ist Leiter der Diabetes-Ambulanz an der Tübinger Landeskrankenhaus.

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