Blutzucker Messen mit Sensor

Die Blutzuckermessung mit Sensor

Permanente Blutzuckermessung mit Sensor. Die Blutzuckermessung wird nicht der einzige Weg sein, dem auf den Grund zu gehen. DAK-Gesundheit: Blutzuckermessung per Sensor Den Schwerstkranken will die DAK Health das tägliche Brot erleichtern: Statt regelmässig die eigenen Fingerspitzen zu stechen, sollen sie ein neuartiges Messgerät bekommen, das kontinuierlich und selbstständig den Blutzuckerspiegel meldet. Das Unternehmen Abott, das das Free Style Libre® Mess-System, das aus Sensor und Leser besteht, produziert und verkauft, hat einen exklusiven Vertrag unterzeichnet.

Die DAK wird sich bis dahin an ausgesuchte Teilnehmer des Disease-Management-Programms für Diabetiker wenden und ihnen die freiwillige Nutzung des neuen Systems vorschlagen. Der DAK-Vorstand Thomas Bodmer war mit der heute vorgestellten Präsentation der Zusammenarbeit mit der Firma Abott sehr zufrieden. Nach seiner Überzeugung wird die Neuerung die Lebensbedingungen von Diabetikern deutlich erhöhen.

Hier spielt die DAK gern den Pionier, "weil sie uns überzeugte". Abbotts FreeStyle Libre-System ist seit Nov. 2014 auf dem heimischen Markt erhältlich. Das Gerät ist mit einem Hightech-Sensor von der Grösse eines Zwei-Euro-Stückes und einem Leser ausgestattet. Der Sensor hat dazu an der Rückseite ein feines Gewinde, das unter die Schale gesteckt wird.

Die Patientin befestigt den Sensor am oberen Arm und kann ihn mit ihrem Leser abtasten. Selbst der Sensor kann bis zu 14 Tage lang verwendet werden, auch beim Schwimmen und Schwimmen. Dr. Ansgar Resch, Geschäftsführer von Abott Diabetes Care Deutschland, freute sich, dass die DAK das "revolutionäre Potenzial" des neuen Instruments entdeckte.

Bisher mussten die interessierten Patientinnen und Patienten in die eigene Hosentasche greifen: Der Leser und der Sensor, der alle zwei Monate ausgetauscht werden muss, kosten 59 EUR. Dass sich das Engagement auszahlt, davon sind sowohl er als auch die Firma Rodriguez überzeugter. Anstelle von Schnappschüssen stellen die Leser Zuckergradienten in Kurvendiagrammen dar, die der Patient auf einen Blick sieht.

Er ist auch davon Ã?berzeugt, dass das Diabetes-Management im alltÃ?glichen Leben fÃ?r die Betroffenen mit dieser Hilfen wesentlich erleichtert werden wird. Die Versorgung ist aufgrund der vorhandenen Produktionskapazität von Abbott noch begrenzt. Allerdings ist er davon ueberzeugt, dass jeden Monat neue Versicherungsnehmer beitreten koennen. Auch für Abott sind die Schwerpunkte klar: Wer das Präparat bereits einsetzt, wird die Sensorik weiter bevorzugen.

Allerdings zahlt sie die Ausgaben nicht in voller Höhe, sondern subventioniert sie bis zur Grenze der für die Blutzuckermessung anfallenden Gebühren.

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