Bakterien im Urin Nachweisen

Nachweis von Bakterien im Urin

kann in der Regel nur in einer bestimmten Menge im Urin nachgewiesen werden. In einer korrekt entnommenen Urinprobe sind bei einem gesunden Menschen weder Bakterien noch weiße Blutkörperchen vorhanden. Eine weitere wichtige Anwendung ist der Nachweis von Medikamenten. Feststoffanalyse zum Nachweis einer bakteriellen Infektion.

Urinanalyse

Obwohl die Lieferung einer Harnprobe und die Prüfung mit einem Strip-Test nur grobe Qualitätsveränderungen erkennen können, ist dieses Vorgehen aufgrund seiner unkomplizierten Machbarkeit und niedrigen Anschaffungskosten eine der üblichen Laboruntersuchungen. So wird der Urin z. B. auf folgende Komponenten getestet: Glucose (Zucker)Im Urin von Menschen kann kein Blutzucker nachgewiesen werden.

Die Prüfung auf Blutzucker im Urin ist daher ein simpler Screeningtest auf Blutzuckererkrankungen (Diabetes). Der Urin des Betroffenen ist bei guter Verabreichung oder medikamentöser Therapie wenig oder gar keinen Blutzucker enthalten. Keime und/oder Schimmelpilze (weiße Blutkörperchen)In einer richtig entnommenen Harnprobe sind bei einem Menschen weder Bakterien noch weisse Hautzellen anwesend.

Die Detektion von Bakterien oder Glukozyten deutet auf eine Ansteckung der Harnblase oder des Harntraktes hin. Die roten Blutkörperchen im Urin (Hämaturie) können auch auf eine Harnwegentzündung, aber auch auf Nieren- oder Harnblasensteine deuten. Protein Permanent ansteigende Proteinkonzentrationen im Urin (Proteinurie) deuten auf eine Chronifizierung hin, z.B. Nierenschäden, Zuckerkrankheit mellitus.

Kurzfristige oder temporäre Proteinurien können auch bei hohem körperlichem Stress oder hohem Tempo auftauchen. In der Regel wird Bilirubin nicht mit dem Urin abgesondert; der Hinweis auf Bilirubin im Urin deutet auf eine Fehlfunktion der Haut oder der Gallenflüssigkeit hin.

Infektionen der Harnwege und der Harnwege

Der Urin wird in den Nervenzellen produziert. Über den Ureter wird der Urin dann in die Blase befördert, die als reinstes Aufbewahrungsorgan dient. Beim Entleeren der Blase wird der Urin über die Harnrinne abgegeben. In der Regel ist die Harnfläche von der Leber bis zur Harnrinne (so genannte Harnwege) von einer entsprechenden Anzahl von Bakterien befreit.

Allerdings kommt es immer wieder zu unangenehmen und schmerzhaften Entzündungen der Urin.

Die Bandbreite erstreckt sich von einer unerfreulichen, aber nicht gefahrbringenden, unproblematischen Entzündung der Blase bis hin zur Entzündung des Nierenbeckens, die ihrerseits zu Komplikationen wie Blutvergiftungen führen kann. Bei einem ersten Frequenzgipfel in der Jugend sind in der Adoleszenz nur wenige Entzündungen der Harnwege zu verzeichnen. Während dieser Zeit kann sich eine sonst harmlose Bakterienbesiedlung der Blase leicht zu einer gesundheitsgefährdenden Infektion der Nieren auswachsen.

Aufgrund der schlechteren und immer unvollständiger werdenden Blasenentleerung bilden sich Resturine. Dadurch werden Bakterien aus der Harnröhre weniger effektiv ausgeschwemmt und die Häufigkeit von Infektionen erhöht. Es gibt bei einfachen Entzündungen der ableitenden Harntraktes keine störenden Einflüsse, wie z.B. Harnwegskalk, Harnfehlbildungen oder Narbengewebeveränderungen. Zudem haben Patientinnen und Patientinnen mit so genannten einfachen Entzündungen der ableitenden Harntrakte per Definition keine "Rückzugsbereiche" für Bakterien in der Blase oder Niere, wie z.B. in Kathetern, Harnsteinen oder Krebs.

Ansonsten bildet sich in diesen "Rückzugsgebieten" eine Ansiedlung von Bakterien, so dass der Urinstrom sie nicht wegspülen kann und Bakterien durch antibiotische Mittel nicht genügend abgetötet werden können. Allerdings ist bei komplexen Harnwegsinfektionen zumindest eine der in Tab. 1 aufgeführten Änderungen zu finden. Gelegentlich treten bei Harnwegsinfektionen nur ein einzelnes Phänomen auf. In den meisten Fällen gibt es jedoch eine Reihe von Einwänden.

Zu den typischen Symptomen einer Harnentzündung gehören entzündliche Harnwegsschmerzen, häufige Urinieranfälle, geschwächter Urinstrom, Ausfluss aus der Urethra oder teilweise unbeaufsichtigter Uranverlust. Die oft sichtbaren Blutbestandteile im Urin bei Entzündungen sind für den Patienten oft störend. Daher ist die Höhe des Blutverlusts in den seltensten Fällen schädlich.

Von besonderer Bedeutung sind Erkrankungen, die auf eine Nierenbeteiligung oder eine schwerwiegendere Infektion im Allgemeinen deuten. Zudem können starke Harnwegsinfektionen auch von Brechreiz und Brechreiz begleitend sein. Hinzu kommen Entzündungen der Harnwege, die unproblematisch verlaufen. Dies ist die bereits angesprochene symptomlose Bakterienbildung. Sie werden nur dann erkannt, wenn der Betroffene Urin für eine Routineuntersuchung einreicht.

Wenn die Urinanalyse jedoch richtig war und eine entzündliche Veränderung ohne Symptome festgestellt wurde, sollte die Routinebehandlung in der Praxis in der Praxis in der Regel nur an schwangere Frauen oder Patientinnen nach Organtransplantationen durchgeführt werden. Ein Sonderfall ist der erneute Befund von entsprechenden Anteilen weißer Zellen (Leukozyten) ohne Keimnachweis im Urin. Selbst wenn die TB eine recht seltene Krankheit ist, muss die Wahrscheinlichkeit in Erwägung gezogen werden.

In allen anderen Patientinnen und Therapien mit asymptomatischer Bakterienbildung kann man warten, da in den meisten FÃ?llen eine symptomfreie Keimbesiedelung keine Schwierigkeiten bereitet und die Bakterien im weiteren Krankheitsverlauf oft von selbst untergehen. Zusätzlich zur Indikation des Betroffenen über die Symptome erfolgt eine ärztliche Nachuntersuchung.

Anschließend wird der Urin mit Hilfe von Messstreifen und unter dem mikroskopischen Blickwinkel aufbereitet. So können beispielsweise rot-weisse Blutzelle und Bakterien im Zuge einer Harnwegsinfektion nachweisbar sein. Darüber hinaus wird der zu prüfende Urin auf einer Nährbodenplatte (eine Kunststoffschale mit einer Gelatine, auf der die Bakterien heranwachsen können) aufbereitet.

Mit Hilfe dieser Untersuchungen kann die exakte Natur des Krankheitserregers und seine Sensibilität gegenüber den verschiedensten antibiotischen Mitteln ermittelt werden. Darüber hinaus wird eine Ultraschallkontrolle (Sonographie) der Harntraktes empfohlen, um die Funktion der Niere und der Blase besser einschätzen zu können. Der Resturin ist die Menge an Urin, die sofort nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibt.

Dabei wird die gesundheitsfördernde Blase frei von Resturin geleert. In weiteren Abklärungen wird der Harnarzt nach Missbildungen und Funktionsstörungen der Harnwege Ausschau halten, vor allem wenn bereits vermehrt Harnentzündungen auftreten. Dadurch werden diese so weit wie möglich beseitigt und weitere Erkrankungen verhindert. Bestimmte Bluttests, wie die Anzahl der weissen Blutzelle, die Senkung der Blutkörperchenrate oder die Ermittlung eines gewissen Entzündungsmarkers zum Beispiel (C-reaktives Eiweiß - CRP), tragen dazu bei, zu bestimmen, ob neben den Patientenbeschwerden auch eine schwere Körperentzündung besteht oder nicht.

Im Folgenden werden einige Spezialuntersuchungen erwähnt, die zur Klärung von komplexen oder wiederkehrenden Harnwegsinfektionen verwendet werden können: Im Rahmen einer Urinflussmessung (Uroflowmetrie) wird in ein Messgerät mit gefüllter Blase und nicht in die Klo. Harnwegsinfektionen werden meist durch Stab- oder Ballbakterien wie E. coli, Kleinmütterchen, Proteus oder Darmbakterien verursacht.

Dies sind oft Bakterien, die im menschlichen Darmbereich auftauchen. Darüber hinaus können auch andere Arten von Bakterien, die gegen viele antibiotische Mittel immun (resistent) sind, als Krankheitserreger betrachtet werden, die komplizierte Harnwegsinfektionen verursachen. Stürze funktioniert die Antibiotikabehandlung nicht, neben der Gefühllosigkeit (Resistenz) der Bakterien, Chlamydia-Bakterien, Mykoplasmen, TB, Schädlinge oder Schimmelpilze als Krankheitserreger von Harnwegsinfektionen müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Bei Entzündungen der Harnwege spielt das Virus keine wichtige Funktion, aber das Adenovirus kann unter grippeartigen Begleitsymptomen eine Hämorrhagie verursachen. Auch wenn die Symptome vollständig abgeklungen sein können, ist das Ziel des Arztes mit der verlängerten Behandlungszeit eine gesicherte Heilung mit völliger Eliminierung aller Krankheitserreger, z.B. anhaltende Entzündungen des Nierenbeckens. Bei vorzeitigem Abbruch der Therapie kann sich der gleiche Krankheitserreger wieder vermehren und die Symptome können sich wieder verschlimmern.

Kein einziges antibiotisches Mittel kann im Grunde alle Bakterien töten, die für Harnwegsinfektionen verantwortlich sein könnten. Daher ist es für den behandelnden Mediziner nicht möglich, einem Menschen eine Garantie auf Heilung zu bieten. Die bereits genannten Harnkulturen werden in der Praxis in der Regelfall vor Behandlungsbeginn mit antibiotischen Mitteln erstellt. Aufgrund der starken Leiden der Betroffenen wird daher oft ein antibiotisches Mittel gestartet, das mit hoher Sicherheit den Auslöser des Erregers wirksam bekämpft sgn. berechnetes antibiotic.

Eine Vielzahl von zum Teil sehr seltenen Begleiterscheinungen werden hier zusammenfassend dargestellt, da dies heute die Regel ist. Die Gesundheitsgefährdung durch unzureichende oder professionelle Behandlungen ist nahezu immer größer als die möglicher Zwischenfälle. In der Zeit der Trächtigkeit dürfen nur solche Mittel verwendet werden, die dem wachsenden Baby keinen Schaden zufügen.

Trotz der Symptome ist es notwendig, die Flüssigkeitsaufnahme hoch zu halten, damit der Urin aufgelöst wird und Bakterien aus den Harnwegen ausgespült werden können. Der verdünnte Urin macht es den Bakterien außerdem schwerer, in den Harnwegen zu überleben. Hat die Patientin eine unkomplizierte Harnblaseninfektion, wird eine ein- oder kurzfristige Therapie über 3 Tage empfohlen. Im Falle bekannter Gefahrenfaktoren (siehe unten) sollte die Therapie über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, dass auch nach der Antibiotika-Nahme die Symptome noch 2 - 3 Tage anhalten können, da die entzündliche Reaktion des Organismus und damit die Symptome erst nach Eliminierung der Krankheitserreger nachlassen. Wenn nach der einmaligen oder kurzfristigen Therapie trotz sensibler Krankheitserreger die Behandlung erfolglos ist, muss geprüft werden, ob der Betroffene das Arzneimittel wirklich richtig einnimmt.

Gefahrenfaktoren für ein Scheitern der einmaligen oder kurzfristigen Behandlung sind auch frühere Harnwegsinfektionen, Empfängnisverhütung mit Scheidepeesaren und Spermizidsubstanzen (Vaginalzäpfchen) und eine höhere Keimzahl im Urin (> 1.000.000/ml). Harnwegsinfektionen bei Menschen sind nicht für eine einmalige oder kurzfristige Behandlung in Frage kommend. Einfache Entzündungen der Nieren mit Entzündung des Nierenbeckens (Pyelonephritis) Bei unkomplizierter Entzündung des Nierenbeckens sollte für 7-14 Tage ein geeignetes antibiotisches Mittel verwendet werden.

Die Therapie kann in der Regelfall sowohl stationär als auch mit Hilfe von Medikamenten durchlaufen werden. Bei schwerwiegenderen und komplizierteren Entzündungen der Nieren und Harnwege, vor allem im Zusammenhang mit Brechreiz und Brechreiz, hohen Herzfrequenz- und Durchblutungsstörungen sowie einem schweren Erkrankungsgefühl, wird der behandelnde Ärztin oder der Ärztin mindestens in den ersten Tagen eine Infusionsbehandlung mit einer Antibiotikatherapie vornehmen. Daher kann mindestens eine vorübergehende ambulante Versorgung notwendig sein.

Nachdem sich die Symptome verbessert haben, wird die Behandlung mit Pillen fortgesetzt. Im Falle einer Harnstillstand in der Harnröhre, z.B. durch einen eingeschlossenen Harnstein bei gleichzeitiger bakterieller Infektion der Harntraktes, kann es erforderlich sein, umgehend eine sogenannte Harnröhrenschiene herzustellen. Ungeachtet der günstigen Behandlungsoptionen bei schweren Harnwegsinfektionen und der Möglichkeiten, einige Gründe für Harnwegsinfektionen entweder chirurgisch oder medikamentös zu beheben, leiden etwa ein Viertel der Patientinnen - wiederum in erster Linie die Frau - an Harnwegsinfektionen.

Es wird daher empfohlen, die nachfolgenden Hinweise strikt zu befolgen, um sicherzustellen, dass die medikamentöse Therapie gelingt und keine oder weniger neue Infektionen auftreten: Stuhlverstopfung sollte vermieden werden, vorzugsweise durch den Verzehr von viel Frucht (insbesondere Beeren) und Gemüsen sowie fermentierte Milchprodukte mit Probiotikastämmen (Joghurt etc.). Patienten mit oft auftretenden Harnblaseninfektionen und Verengungen der Vorhaut oder häufigen Eichelbeinentzündungen sollten sich dem Harnarzt zur Begutachtung und Therapie unterbreiten.

Vor vierzig Jahren wurde die Prävention (Prophylaxe) mit niederdosierten Therapeutika für Harnwegsinfektionen eingeleitet. Die lange Phase der nächtlichen Urinspeicherung wird durch effektive Antibiotika-Spiegel im Urin durchbrochen. Bis in die Harnwege eingedrungene Krankheitserreger haben daher keine Chance, die lange Verweildauer der Harnwege in der Blase zur Fortpflanzung zu nutzen. Gewisse antibiotische Mittel haben sich in Kontrollstudien bewiesen.

Die Einnahme des letzen Urinierens erfolgt 3 Wochen lang bis zu einem Jahr lang jeden Tag am Abend - 1/6 der zur Prävention eingenommenen Dosis, die ansonsten zur Therapie der aktiven Entzündung der Harnwege verwendet würde. In ausgewählten Ausnahmefällen sind die Einmalbehandlung mit einem antibiotischen Mittel nach dem Sex ualverkehr und die Eigenbehandlung von Krankheiten denkbar.

Harnwegsinfektionen entstehen nur sehr vereinzelt als so genannte "Durchbruchinfektionen" unter langfristiger Schutzbehandlung. Natürlich ist es notwendig, das Medikament nach den Anweisungen des behandelnden Ärztes einzunehmen, um einen sicheren präventiven Schutzeffekt während der Therapie zu erreichen. Die meisten Mütter leiden unter langfristiger Schutzbehandlung und ausführlicher Betreuung an keiner oder nur seltenen Harnwegsinfektionen.

Mehr zum Thema