Zuckergel für Diabetiker

Sugar-Gel für Diabetiker

Der Energieschlauch ist besonders für Sportler, aber auch für Diabetiker geeignet, die bei Hypoglykämie den Körper schnell mit Energie versorgen müssen. Glucagon -Notfallset - ein Engel für alle Gelegenheiten Kopfweh, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten - was wie die Anzeichen einer Kälte auszusehen scheint, kann bei Diabetikern oft ein ernsthaftes Zeichen von Unterzucker sein. Wenn ein " Hypo " nicht frühzeitig vom Betroffenen wahrgenommen und therapiert wird, kann es zu einer schwerwiegenden Blutzuckerung mit Bewußtlosigkeit oder gar zu Anfällen kommen.

Dann ist der Betroffene absolut auf Fremdhilfe abhängig. Am stärksten ist das Infektionsrisiko bei Typ-1-Diabetikern, die Insulin benötigen. Doch auch Menschen mit Typ-2-Diabetes sind bedroht - unabhängig davon, ob sie mit Insulin oder Blutzuckertabletten therapiert werden. Alle Diabetiker, die zu schwerer Hypoglykämie neigen, sollten daher über die Vorgehensweise im Ernstfall aufgeklärt werden und über ein Notfallkit für das Glukagon verfügt haben.

Glucagon ist ein hormonelles Mittel, das bei extremen Blutzuckersenkungen die Freisetzung von Blutzuckerreserven sicherstellt. Bei schwerer Unterzuckerkrankheit wird sie so injiziert, dass der Blutzuckerspiegel rasch wieder steigt. Zuviel eingespritztes Insulin, verpasste Verpflegung, ungewöhnlich viel Bewegung oder übermäßiger Alkoholkonsum - das sind alles Ursachen, die bei Diabetes zu einer Blutzuckerung mit sich bringen können.

Es ist nach wie vor die gebräuchlichste "Begleiterscheinung" einer Diabetestherapie mit Insulin oder Blutzuckertabletten und zeichnet sich durch einen unter den normalen Wert gesunkenen Blutzucker aus. Abhängig von den Beschwerden wird zwischen einer milden und einer starken Hypoglykämie unterschieden. Prinzipiell gilt: Bei einer milden Hypoglykämie mit Beschwerden wie Schweißausbrüchen, Pulsschlag oder Heißhungerattacken kann sich der Betroffene selbst helfen:

Entscheidend wird es nur, wenn die ersten Zeichen einer Hypoglykämie nicht wahrgenommen oder beobachtet werden und der Zuckerspiegel unter 50 mg/dl oder < 2,8 mmol/l fällt. Dies führt zu einem schwerwiegenden Zuckerdefizit im Hirn, das zu Lähmungen, Krampfanfällen oder gar Bewusstseinsverlust - und im Extremfall zu lebensbedrohlichen Folgen nach sich ziehen kann.

Menschen mit Zuckerkrankheit sind in dieser Lebensphase absolut auf externe Unterstützung abhängig, zum Beispiel in Gestalt einer Glucagon-Spritze. Glucagon ist ein körpereigenes Zuckerhormon, das bestehende Blutzuckerreserven frei setzt und innerhalb kürzester Zeit wieder einen Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirkt. "Jeder insulinbedürftige Diabetiker sollte über zumindest ein Glukagon-Notfallgerät verfügen, um auf eine schwerwiegende Hypoglykämie gut gewappnet zu sein", erläutert Prof. Dr. Thomas Haak aus dem Diabeteszentrum Mergentheim.

Das Glucagonpulver wird im Ernstfall in wässriger Form aufgelöst und dann entweder unter die Hautstelle oder in die Muskulatur injiziert. "â??Das trifft auch fÃ?r den Falle zu, dass die Lage nicht eindeutig ist oder man ungewiss ist. "Ob Verwandte, Freundinnen, Kollegen oder Pädagogen - alle Menschen in unmittelbarer Nähe einer Diabetikerin oder eines Diabetikers sollten immer wissen, wo sie ihre Notfallkoffer aufbewahren, wann sie sie brauchen und wie sie damit umgehen sollen.

Grundvoraussetzung ist, dass der behandelnde Ärztin oder der behandelnde Ärztin oder das Diabetes-Team die Betreffenden vorab ausführlich informiert und ausbildet: Sie erklären die Ursache und das Symptom einer Hypoglykämie, lehren den korrekten Umgang mit dem Notfallset und liefern geeignetes Informationsmaterial. Danke für euer Rückmeldung!

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