Xylit für Diabetiker Geeignet

Diabetikertaugliches Xylit für Diabetiker Geeignet

Glykämische Kennzahl (GI): 11 Die Glykämie zahl gibt an, wie viel der Blutzuckerspiegel nach dem Essen eines Nahrungsmittels erhöht wird. Der Blutzuckerspiegel erhöht sich nach dem Essen, je geringer der Blutzuckerspiegel, desto niedriger/verzögerter ist der Blutzuckerspiegel. Der Bezugswert ist der Zuwachs nach dem Konsum von reinem Glucose (glykämischer Index: 100). Die Diabetiker sollten bei der Auswahl der Lebensmittel auf einen geringen oder mäßigen Blutzuckerspiegel achten.

Bericht mit Lena Ganschow

Eine zuckersüsse Substanz, aber mit 40 Prozentpunkten weniger Energie und auch gut für die Zähne: Das hört sich beinahe zu gut an, um richtig zu sein. Xylitol wurde bereits Ende des neunzehnten Jahrhundert von dem damaligen Chemiker und später auch von dem damaligen Friedensnobelpreisträger Emil Fischer gewonnen, ist aber heute noch den meisten Menschen fremd.

Xylitol, auch Xylitol bezeichnet, ist ein natÃ?rlicher Zucker-Alkohol, der in der Haut als Nebenprodukt des humanen Glukosemetabolismus entsteht und auch in Schimmelpilzen und Nutzpflanzen anzutreffen ist. Allerdings beinhalten Preiselbeeren, Salat und dergleichen nur kleine Substanzmengen. Aus diesem Grund werden Maiskolbenrückstände oder Birkenhölzer in der Regel als Rohstoffe für die Großproduktion verwendet, da sie wesentlich mehr Xylitol beinhalten.

Deshalb wird Xylitol auch als "Birkenzucker" oder "Birkenzucker" bez. Das Ausgangsmaterial wird bei der Herstellung von Xylitol zunächst mit überhitztem Dampf zerkleinert. Anschließend wird es im Unterdruck bei exakt 60 °C gesäubert und verdickt, bis zu zuckerähnlichen Kristallen - Xylitol - geformt werden. Rund 25 kg Xylitol können aus einer Holzbirke extrahiert werden. In den Supermärkten wird Xylit in der Regel vergeblich durchsucht.

Obwohl es andere Zuckerersatzstoffe wie Sorbit oder Malzit und Süßungsmittel sowie alternative Süßungsmittel gibt, gibt es kein Xylit - außer vielleicht in ein paar Kaukiefern. Jeder, der Xylit oder mit Xylit gezuckerte Nahrungsmittel wünscht, muss sie entweder im Netz oder in einer Drogerie ordern. Ein Kilo Xylitol verursacht im Durchschnitt etwa das Zehnfache der Kosten für ein Kilo Rohrzucker.

Denn die Produktion von Xylit ist relativ kostspielig. Xylitol ist als Zuckerersatz im Gegensatz zu Süßstoffen nicht süßlicher, sondern genau so lieblich wie reiner Puderzucker. Deshalb kann es in der gleichen Höhe verwendet werden. Allerdings hat Xylitol andere physische Merkmale als Zucker: Es bräunt nicht, wenn es zum Beispiel gebacken wird, und Torten mit der Substanz werden in der Regel trockner als mit Kristallzucker.

Xylitol gewinnt auch Hitze aus seiner Umwelt, die den Gaumen, vergleichbar mit Menthol, abkühlen lässt. Fang: Hohe Xylitoldosen können zunächst zu kurzzeitigen Magenschmerzen und abführender Wirkung fÃ?hren. Da Xylit ol 40 Prozentpunkte weniger Kohlenhydrate enthalten und vom Organismus ohne Insulin metabolisiert werden, ist es auch für Diabetiker bestens geeignet.

Xylitol könnte in vielen Nahrungsmitteln rechnerisch den Einsatz von Glukose in vielen Nahrungsmitteln ermöglichen und damit sowohl Diabetikern als auch Nicht-Diabetikern zugute kommen. Dort sitzende Keime wandeln den gezuckerten Stoff in aggressives Milchsäurebakterienwasser um. Xylitol hindert die Mundbakterien daran, Blutzucker in Säuren umzuwandeln. In zahlreichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Xylitol die Anzahl der karieserregenden Keime im Mundbereich sowohl kurz- als auch vor allem längerfristig und in regelmäßigen Abständen verringern kann.

Xylitol wird daher in der Regel als "nicht kariogen" und manchmal auch als " antikariogen" klassifiziert. Deshalb kann es nach Expertenmeinung für Menschen mit einem erhöhten Kariesenrisiko beispielsweise Sinn machen, Xylitol regelmässig einzunehmen - sei es als Rauten- oder Kaugummi, nach einer Mahlzeit oder nach einer Zahnpasta. Im Gegensatz zum Menschen ist Xylitol für einige Tierarten schädlich.

Xylitol bewirkt zum Beispiel bei Hund und Ziege eine erhöhte Insulinfreisetzung, die den Zuckerspiegel deutlich senkt. Xylitol hingegen ist für Tiere scheinbar problemlos.

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