Spezielle Lebensmittel für Diabetiker

Diabetiker Spezialfutter

und im Rahmen von speziellen Patientenschulungen. Sondernahrung für Diabetiker ist nicht erforderlich. Gnadenfrist für diabetische Lebensmittel abgelaufen | DEBInet nutrition blog Die Herstellung und Kennzeichnung von Lebensmitteln als spezielle diabetische Lebensmittel ist ab dem 1. Januar 2012 nicht mehr zulässig. Diabetische Lebensmittel sind vom Markt verschwunden.

Bereits vor zwei Jahren haben das BfR und andere Wissenschaftseinrichtungen dem BMELV die Prüfung der rechtlichen Grundlagen für spezielle Lebensmittel für Diabetiker vorgeschlagen.

Inzwischen sind sich die Forscher in diesen Instituten einig, dass Diabetiker keine speziellen, auf ihre Belange zugeschnittenen Nahrungsmittel brauchen. Für sie gilt die gleiche Empfehlung für eine ausgewogene und ausgewogene Ernährungsweise wie für die gesamte Gesellschaft. So genannte diabetische Lebensmittel verliert damit ihre Legitimität. Vor allem, weil die Zusammenstellung von diabetischen Lebensmitteln auch für Diabetiker schädlich sein kann, wie Prof. Michael Roden vom DZD in Düsseldorf erklärt.

"Heute wissen wir, dass die Zusammenstellung der Spezialnahrung für Diabetiker nicht mehr den Nahrungsempfehlungen entspricht. Diabetische Produkte haben oft mehr Fette und Ballaststoffe als die übliche Version, sind Verdickungsmittel. Spezialnahrung ist daher überflüssig. Vielmehr sollten Diabetiker den allgemeinen Richtlinien für eine gesundheitlich unbedenkliche und ausgeglichene Diät folgen.

Prof. Andreas Pfeiffer vom Deutsches Institut für Ernährungswissenschaft in Potsdam-Rehbrücke sagt: "Es ist ratsam, fettarm umzugehen, Pflanzenfette bei der Nahrungszubereitung zu bevorzugen und viel Gemüsesorten und Früchte zu essen - im Idealfall etwa drei Gemüseportionen und zwei Obstportionen pro Tag. "Das kommt auch denen zugute, die keinen Zucker haben", so Pfeiffer.

Schnelle Erhöhungen des Blutzuckers nach dem Verzehr sind ebenfalls für die Schlagadern nachteilig. "Diabetiker sollten im täglichen Leben lieber am Morgen nach Müesli und Vollkornbrot statt nach weißen Brötchen streben und Konfitüre und Honig nur spärlich anbringen. Es müssen dann keine besonderen Diabetikeraufstriche mit Zuckeraustauschstoff verwendet werden. Auch die zuckerreduzierten Ausführungen (ohne Zuckeraustauschstoffe), deren Einsatz auch der breiten Öffentlichkeit zu empfehlen ist, können dazu beitragen, vereinzelten Zuckereintrag zu sparen.

Für viele Diabetiker, vor allem die ältere Menschengeneration, waren spezielle Lebensmittel für Diabetiker ein integraler Teil ihrer Nahrung. Wenn die anfängliche Unsicherheit über die neue Verordnung einmal ausgeräumt ist, können sie sich darauf einstellen, in den nächsten Jahren etwas mehr Kohle im Portemonnaie zu haben, denn Diabetikerprodukte waren in der Regel teuerer als Vergleichsprodukte für Menschen ohne diese Erkrankung.

Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis die Verkaufsregale in den Lebensmittelgeschäften wirklich ohne diabetische Lebensmittel sind, da bereits hergestellte Reste noch verkauft werden können. Bundesumweltministerium für Lebensmittel, Agrarwirtschaft und Konsumentenschutz (2012): Diabetische Lebensmittel werden aus den Verkaufsregalen verschwunden. Die Übergangszeit für diabetische Lebensmittel endet im September 2012. Kerstin Haaß (2012): Out for diabetic foods ab October 2012 Diabetikerführerin, Beitrag vom 29.03.2012. Kerstin Milhahn (2012): Diabetikerprodukte:

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