Ernährungstabelle für Diabetiker

Nährwerttabelle für Diabetiker

Gesunde und ausgewogene Mischkost ist unerlässlich für die. Gesunde und ausgewogene Mischkost ist unerlässlich für die. Es hängt von der Art des Diabetes ab, inwieweit der Blutzuckerspiegel durch eine entsprechende Ernährung reguliert werden kann.

Zuckerkrankheit als Therapiegrundlage

Je nach Art des Diabetes ist es wichtig, inwieweit der Blutzuckerwert durch eine entsprechende Diät reguliert werden kann. Bei Typ-2-Diabetes kann es beispielsweise zunächst genügen, den Lebensstil und die Diät so einzustellen, dass der Blutzuckerwert wieder auf ein Normalmaß gebracht wird. Auf jeden fall ist jedoch eine gesundheitsfördernde und ausgeglichene Diät zu bevorzugen!

Bei Diabetikern ist es jedoch immer ratsam, eine besondere Ernährungsempfehlung in Betracht zu ziehen. Vertiefung des Wissens über diabetesangepasste Ernährungsweisen und Erhalt nützlicher Hinweise. ANMERKUNG: Abott ist nicht für die Zugänglichkeit und den Inhalt von externen Webseiten oder Ressourcen zuständig. Food Tracker verfügbar im Internet und als App für das Handy, umfangreiche Nahrungs- und Genussmittel-Datenbank, teils mit BE.

Die Mitarbeiter am Deutsche Ernährungsberatung und -informationsnetz (Ärzte, Ernährungsberater und Ernährungswissenschaftler) bieten hier gut sortierte umfangreiche Tips für Diabetiker. Informations-Portal im Namen des BMELV für Lebensmittel, Agrar und Konsumentenschutz mit umfangreichen Infos zu einer bewussten und gesunden Ernährungsweise und mehr Sport.

Zuckerkrankheit - Auf gesunde Ernährung kommt es an

Wir wissen heute, dass Zuckerkrankheit viel mehr ist als ein Blutzuckerproblem. Das hat seit der Hälfte der 1990er Jahre zu einer grundlegenden Änderung der Ernährungsempfehlungen für eine diabetesangepasste Diät beigetragen. Zuckerkrankheit ist nicht nur eine Krankheit des Kohlenhydratmetabolismus. Dies fördert die Entwicklung der Arterienverkalkung und steigert das Erkrankungsrisiko.

Etwa 30 % aller Herzinfarkt-Patienten haben die Diagnose Zuckerkrankheit gestellt. Neben der Blutzuckernormalisierung ist es daher eine wichtige Rolle der Ernährungs-Therapie bei Diabetikern, andere Herz-KreislaufRisikofaktoren wie Adipositas, Blutfettwerte und hoher Blutdruck positiv zu beeinflussen. 2. Auch wenn sich die Entwicklung des Typs 1 von der des Typs 2 grundlegend unterscheidet, können sich die selben Risiken für atherosklerotische Gefässveränderungen in ungünstigen Lebensstilen ausbilden.

Daher gibt es für beide Varianten weitestgehend gleiche Empfehlungen. Selbst ein Gewichtsverlust von 5-10% verbessert die Insulinsensitivität und Glukosetoleranz, die Blutfettwerte und den Druck im Blut und damit auch das Blutkreislauf. Die Gewichtsreduktion ist daher in der Praxis meist das Hauptziel der Beratung. Nach wie vor ist die optimale Versorgung der wichtigsten Nährstoffe Eiweiß, Fette und Kohlehydrate umstritten.

Die seit 2005 in Deutschland gültigen Evidenz-basierten Empfehlungen zur Ernährung bei der Therapie und Vorbeugung von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sieht daher eine allgemeine Fettlimitierung auf 35 und eine Gewichtsreduzierung auf 30 vor. Nach der Richtlinie kann die Proteinaufnahme bei Patientinnen mit einer normalen Funktion der Niere 10-20% sein. Die aktuellen Untersuchungen belegen, dass eine fettreduzierte und zugleich kohlenhydratreiche Ernährung eine gute Möglichkeit zur langfristigen Gewichtsregulierung ist.

Allerdings haben einige aktuelle Studien ergeben, dass eine kohlehydratreduzierte Diät mit einem höheren Fett- und Eiweißgehalt über einen längeren Zeitabschnitt von ein bis zwei Jahren auch eine Gewichtsreduktion ohne Erhöhung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglich. Der Berufsverband, die American Diabetes Association, berücksichtigt in ihren Empfehlungen die aktuelle Ernährungslage.

Bei Diabetikern mit erhöhtem Gefäßerkrankungsrisiko gelten die strengen Zielwerte für LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl. Deshalb haben die derzeitigen Diabetikerempfehlungen die Nahrungsaufnahme von gesunden und transgenen Säuren eingeschränkt. Zur Vermeidung eines Anstiegs des LDL-Cholesterins sollte die Zuführung von Transportfettsäuren auf ein Minimum reduziert werden und die Zuführung von ungesättigten Fettsäuren sollte unter sieben Prozentpunkten der gesamten Energie sein.

Vor allem bei einer kohlenhydrat- und fettarmen Kost ist die Fettqualität von entscheidender Wichtigkeit. Eine erhöhte Zufuhr von ein- und mehrfachen ungesättigter Fettsäure aus Pflanzen und Fischen ist von Vorteil. Selbst der in den Richtlinien festgelegte schärfere Grenzwert für Lebensmittelcholesterin von weniger als 200 mg pro Tag kann nur mit einem begrenzten Verbrauch von Tierfutter erreicht werden.

Unglücklicherweise belegen Untersuchungen, dass Menschen mit Zuckerkrankheit durchschnittlich zweimal so viele ungesättigte Säuren absorbieren wie erwünscht. Kohlehydratreduzierte Ernährung ist nicht nur reich an Fett, sondern auch an Eiweiß. Deshalb ist es fraglich, ob sie bei Patienten mit einem erhöhten Nierenrisiko verwendet werden können. Eine kohlenhydratarme Ernährung mit einem Proteingehalt von 30 Prozent verbessert in diversen Kurzzeitstudien die Blutzuckerkontrolle ohne Beeinträchtigung der kardiovaskulären Risiken oder der Eiweißausscheidung im Harn (früher Marker für diabetische Nierenschäden).

Weil aber noch nicht klar ist, wie mehr als 20-prozentige Proteine nachhaltig wirken, wird eine proteinreiche Kost zur Zeit nicht empfohlen. Die Richtlinien erkennen an, dass die Lipidwerte bei Patientinnen mit erhöhtem Triglyceridgehalt verbessert werden können, wenn die Kohlenhydratzufuhr am untersten Ende des angegebenen Bereichs ist. Die Wahl der Kohlehydrate entscheidet maßgeblich über den Gesundheitswert einer kohlenhydratbasierten Diät.

Es wird empfohlen, kohlehydratreiche Nahrungsmittel zu verwenden, die einen höheren Ballaststoffanteil und einen niedrigeren Glykämieindex (GI) haben. Der niedrige glykämische Index mit viel Ballaststoffen ist offenbar mit einer verbesserten Blutzuckereinstellung und einem niedrigeren kardiovaskulären Krankheitsrisiko verbunden. Die meisten Patientinnen und Patienten fressen jedoch nur die halbe Menge.

Es gibt viele Hinweise darauf, dass die exakte Menge an Proteinen, Fetten und Kohlehydraten in der Nahrung weniger wichtig für die Reduzierung des Herz-Kreislaufrisikos ist als die Sorte und Herkunft dieser Nahrungsbestandteile. Durch die Möglichkeit der Verteilung von Nährstoffen können auch die persönlichen Präferenzen mitberücksichtigt werden, was sich günstig auf die Qualität des Lebens auswirken kann.

Zugleich erhöht sich die Möglichkeit für eine nachhaltige Umstellung der Ernährung und damit für eine langfristige Gewichtszunahme. Bevorzugte Kohlenhydratquelle mit einem hohen Ballaststoffanteil oder einem niedrigen Glykämieindex, die zugleich Vitamin- und Mineralstoffversorgung gewährleistet: Ebenso wie die allgemeine Bevölkerung wird auch für Diabetiker der Verzehr von mehr als sechs g Speisesalz pro Tag zur Vermeidung von erhöhtem Blutdruck angeraten.

Problematisch ist jedoch die verspätete Hypoglykämiewirkung des Alkohols: Abends kann es zu einer starken Hypoglykämie nachts oder morgens bei Insulintherapien oder Insulin freisetzenden Medikamenten kommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist ein Zuckerbann für Zucker nicht mehr zu rechtfertigen. Ein moderater Verzehr von "verpacktem" Zucker (bis zu zehn vom Hundert der gesamten Energie; max. 50 g pro Tag) wird daher vertragen.

Wenn zuckerhaltige Nahrungsmittel zusammen mit Schoko-, Torten-, Fruchtjoghurt- oder Marmeladenbrot Fette, Proteine und Nahrungsfasern beinhalten, verursachen diese einen langsameren Anstieg des Blutzuckers. Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die erhöhte Fruktoseaufnahme durch industrielle Nahrungsmittel negative Effekte auf den Metabolismus hat. Fructose begünstigt die Zunahme des Gewichts, vergrößert Triglyzeride, LDL-Cholesterin und Harnstoffsäure und erhöht somit das Herz-Kreislaufrisiko.

Der Einsatz dieser Zuckerersatzstoffe ist jedoch kein Beweis für eine verbesserte Blutzuckerkontrolle oder Gewichtsvorteile. Wahrscheinlich liegt dies am höheren Fettanteil vieler mit Zuckerersatzstoffen versüßter diabetischer Lebensmittel, was rasch zu einer unerwünschten Energieaufnahme führen kann. Werbeetiketten auf Nahrungsmitteln wie "für Diabetiker geeignet" oder "für besondere Ernährungsbedürfnisse bei Zuckerkrankheit " werden oft als Empfehlungen mißverstanden.

Über das Ende der Diabetikerkost hat der zuständige Vorstand anfangs Septembers entschieden. Weil die Mehrheit der Diabetiker nicht von einer Deklaration von Lebensmitteleinheiten profitiert und diese auch noch nicht in ganz Europa vereinheitlicht ist, soll die BE-Deklaration auch in Zukunft ausfallen. Bei Intensivinsulintherapie ist die bloße Anzeige der Kohlenhydratmengen sowieso nicht immer ausreichen.

Zur optimalen Dosierung des Insulins müssen die Kohlenhydratart sowie der Fett- und Ballaststoffanteil der Nahrung berücksichtigt werden, da diese die Kohlenhydratzufuhr und damit die Wirkung des Blutzuckers beeinflusst. Zur Erleichterung der Wahl geeigneter verpackter Nahrungsmittel und zur Beurteilung der Blutzuckereffektivität von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln plädieren die Europäische Diabetesgesellschaft und das Bundesministerium für Risikobeurteilung (BfR) für eine weitergehende und flächendeckende Kennzeichnung der Nährwerte.

Zur Vorbeugung und sinnvollen Behandlung von Zuckerkrankheit ist eine vorwiegend pflanzlich basierte Ernährung wie die Vollwerternährung ideal. Zugleich ist die Absorption von Energien und gesunden Säuren eingeschränkt.

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