Diabetiker Schokolade Kaufen

Zuckerkranke Schokolade Kaufen

Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass diabetische Lebensmittel kalorienreduziert sind. Die zuckerreduzierten Produkte mit Empfehlungen für Diabetiker sind nicht mehr zeitgemäß. Auch bei Schokolade und Marmelade gilt das Beispiel der Backwaren.

Kohlenhydratarme Schokolade, ohne Zucker, für Diabetiker, von Cavalier und DeBron in Low Carb

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Die hier angebotene Schokolade wird durch den Einsatz von Zuckeraustauschstoffen nicht nur in Kohlenhydraten reduziert, alle Pralinen haben auch weniger Energie als "normale" Schokolade. Diese Pralinen eignen sich für die kohlenhydratarme Ernährung (Low Carb), Ketogen-Ernährung, Diabetiker und ernährungsbewusste Menschen, aber auch, wenn Sie ganz ohne Zucker essen möchten.

Diabetiker-Produkte in der Diskussion

Nicht mehr zeitgemäß sind Zucker reduzierte Präparate mit Diabetikerempfehlungen. Die diätetischen Nahrungsmittel sind für eine spezielle Diät vorgesehen. So wird seit Anfang 2009 eine Veränderung der Rechtsgrundlage für Ernährungsprodukte auf Gemeinschaftsebene erörtert, auch für diabetische Erzeugnisse, eine Teilgruppe davon. Das Verbrauchermagazin Gesundheits-Tipp berichtet im Monat Mai 2011, dass Deutschland das Label "für Diabetiker verwendbar" bereits allgemein untersagt habe und dass dieses auch in der Schweiz vorgesehen sei.

Nachfragen von Grosshändlern zeigten, dass Coop bereits auf das Label für Handelsmarken verzichtet, aber die Migros hält vorerst noch daran fest, "weil dies einem Kundenbedarf entspricht". Der Startschuss fiel im Jänner 2010 vom Institut für Risikobeurteilung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BfR) Eine Diät mit einem niedrigen Glykämieindex lässt keine speziellen Ernährungsanforderungen für Diabetiker zu, da die vielen Studienresultate zu abweichenden Angaben führen:

Ein Festhalten an den geltenden Vorschriften für diabetische Nahrungsmittel ist nicht berechtigt, auch nicht mit der Aufnahme der jüngeren Fachliteratur. Daraufhin wurde die EU aktiv: Die EU hielt es auch für erforderlich, die Rechtsgrundlage für die diätetischen Nahrungsmittel aufgrund der Probleme der "Borderline-Produkte" (Produkte im Bereich zwischen den Nahrungsmitteln und Arzneimitteln) und der unterschiedlichen Auslegung durch die Mitgliedsstaaten zu ändern.

Darüber hinaus wird die Rahmenrichtlinie über die Verwendung von Diäten 2009/39/EG (Richtlinie 2009/39/EG über bestimmte Nahrungsmittel ) im Lichte der gemeinschaftlichen Vorschriften über Nahrungsergänzungen (Richtlinie 2002/46/EG zur Annäherung der einzelstaatlichen Vorschriften über Nahrungsergänzungsmittel) und über die Bereicherung (Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 über den Zusatz der Vitamine und Mineralstoffe sowie bestimmter anderer Stoffe zu Lebensmitteln) überprüft.

Auf der Grundlage der Mitteilung des BfR hat der Rat eine Novellierung der Diätverordnung beschlossen. Mit der angenommenen Novelle werden alle Sonderregelungen für "diabetische Lebensmittel" gestrichen. In Deutschland dürfen nach einer Übergangszeit von zwei Jahren, die am 10. September 2012 ausläuft, Nahrungsmittel mit Indikationen und Angaben zu Zuckerkrankheit nicht mehr im Zuge der Verpackungsetikettierung in den Handel gebracht werden.

In der Schweiz ist die Situation anders: Die Anforderungen des Lebensmittelrechtes für diabetische Erzeugnisse sind in der vom EDI erlassenen Spezialnahrungsmittelverordnung (SR 817.022. 104) festgelegt. Es ist aber zu erwarten, dass die EU auch die Deklarationen für Diabetiker abschaffen wird und dass die Schweiz danach folgen wird. Dies steht im Widerspruch zu dem Umstand, dass immer mehr kommerzielle Backbetriebe spezielle gesüßte Präparate mit Indikationen für Diabetiker auf den Markt bringen.

Auch bei Schokolade und Marmelade ist das Beispiel der Gebäcke zu sehen. Chocolat Stella in Giubiasco, eine Tochtergesellschaft von Bernrain, ist zum Beispiel auf Schokolade ohne Zucker ausgerichtet. Lindt stellt auch eine Zucker-freie Vollmilchschokolade mit Lactit, Styropor und Aspartam her und erklärt: "Diät für Diabetiker". Was haben die Produzenten angesichts der begründeten Fragestellung, ob "Diabetikerprodukte" ohne die dazugehörige Mitteilung eine Chance auf dem Markt haben?

Im Grunde könnte man eine andere Erklärung gemäß der noch ungeklärten Vorschrift einführen. Eine, die nicht mit dem Schutz vor Täuschung zusammenstößt, der auch bei der schwerwiegenderen Indikation "geeignet für Diabetiker im Sinne des Ernährungsplans" nicht gewährleistet ist. Das Factsheet "Ernährung und Zuckerkrankheitstyp 2 " der SGE weist darauf hin, dass "leichte Produkte bei mässigem Verzehr für Diabetiker Sinn machen können".

Doch die SGE Formulierungen "sie können Sinn machen" und lassen damit offen, ob sie es wirklich immer sind. "Die Diabetiker können prinzipiell alle Nahrungsmittel verzehren, wenn sie die darin enthaltene Kohlehydrate in ihre Ernährung aufnehmen", sagt Steffi Schlüchter, Leiterin von Nutrinfo in der SGE. Weil prinzipiell alle Erzeugnisse zugelassen sind, würde eine strikte Verzehrempfehlung für zuckerreduzierte Erzeugnisse dem Leitsatz des BfR an Diabetiker widersprechen: "Sie sollten insgesamt gesehen eine gesündere Ernährung haben und keine niedrig glykämischen und nicht nachweislich vorteilhaften Erzeugnisse bevorzugen".

Auch im Winterthurer Kantons-Spital, das als führendes Ernährungsinstitut angesehen wird, bekommen Diabetiker normalerweise gesüßte Nachspeisen, aber nur halb so viele wie nötig. Last but not least können Produkt-Empfehlungen für Diabetiker nachteilig sein, da sie oft der Meinung sind, je mehr Diabetiker oder leichte Lebensmittel sie zu sich nehmen, desto besser werden sie sein. Diabetikern ist es erlaubt, in Maßen zuckerhaltige Präparate zu sich zu nehmen.

Die Stoffwechselerkrankung ist eine durch eine Zunahme des Zuckergehalts im Körper gekennzeichnete Erkrankung. Die Insulinproduktion bei der Behandlung von Zuckerkrankheiten vom Typ 1 ist zu gering oder gar nicht vorhanden. Rund 5% der Schweizerinnen und Schweizer oder geschätzte 219'000 Menschen werden im Verlauf ihres Lebenszyklus an Typ-2-Diabetes Erkrankt sein.

Grundlage der Behandlung des Zuckerkrankheitstyps 2 ist eine ausgeglichene Diät und ausreichend Beweglichkeit. Zuckerspeisen können in Maßen verzehrt werden, wenn sie als Teil einer Speise anstelle von anderen Kohlenhydraten verzehrt werden. Leichte Produkte in Maßen können für Diabetiker Sinn machen und das Nahrungsangebot im täglichen Leben ausweiten.

Leichte Getränke mit weniger als 1,5 Gramm Kohlenhydrate pro dl sind in moderaten Dosierungen (max. 5 dl/Tag) gut verträglich, sollten aber nicht jeden Tag einnehmen. Bei Diabetikern dagegen werden keine besonderen diabetischen Produkte wie Diabetes-Kekse oder Diabetes-Schokolade benötigt. Diabetische Produkte können fetthaltig sein und statt des Haushaltszuckers andere Kohlenhydrate beinhalten, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.

Bei Diabetikern ist es besonders darauf zu achten, die "richtigen" Kohlehydrate zu wählen und auf deren Aufnahme zu achten.

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