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Diabetiker können sich heute sogar mit Lebensmitteln eindecken. NÄHRWERTTABELLEN FÜR MENSCHEN MIT DIABETES. Der aktuelle Speiseplan für Diabetiker. Wesentliches Argument gegen die Verwendung von GI-Tabellen im. Tisch: Glykämischer Index verschiedener Lebensmittel.

Tabelle des glykämischen Index: Wie ist der Glykämieindex - Erfahrungswerte Glykämieindex - Glykämiebelastung - Insulinfreisetzung - Kohlehydrate - Nahrung?

Der Begriff des Glykämieindex ist kontrovers. Unterschiedliche Forscher gehen davon aus, dass die "richtigen" Kohlehydrate die Entstehung von Zuckerkrankheit und koronarer Herzkrankheit verhindern können. Die Wiedergeburt des Glykämieindex, kurz gesagt g. A., teilt die Diätetiker wie kaum ein anderes Fachgebiet. Beispielsweise empfahl die European Study Group for diabetes and nutrition seit einiger Zeit den Verzehr von Lebensmitteln mit geringem glykämischem Index. 2.

Aber auch die WHO und die Australian Society for Nutrition schätzen die Wirkung einer Diät mit geringem glykämischen Index. 2. Es gibt Anzeichen dafür, dass dies vor Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit und koronaren Herzerkrankungen schützen kann. Bereits in den 1980er Jahren wurde der Glykämieindex aufgebaut. Es differenziert Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten, nach ihrer Wirkung auf den Blutzuckergehalt (Definition s. Kasten).

Hintergründe waren die Feststellung, dass zum Beispiel der Konsum von Hauszucker den Blutzuckerspiegel weniger erhöht als der Konsum von Weißbrot. Allerdings konnten die Differenzen im Blutzuckerspiegel der verschiedenen Lebensmittel weder durch die Kohlenhydratstruktur (komplexe oder niedrigmolekulare Kohlenhydrate) noch durch ihren Ballaststoffanteil ausreichen. Die glykämischen Eigenschaften eines Nahrungsmittels werden durch zahlreiche Einflussfaktoren beeinflußt, wie z.B. die Beschaffenheit des Nahrungsmittels, seine Herstellung und Herstellung.

Fürsprecher argumentieren jedoch, dass die Rangordnung der Blutzuckereffektivität von Lebensmitteln für alle gleich ist, unabhängig davon, wie die Ernährung ist. Der Einfluss des Blutzuckerspiegels einer Diät auf die Entwicklung von Krankheiten wird von Wissenschaftlern aus den akute metabolische Wirkungen einer kohlehydrathaltigen Nahrung abgeleitet. In Anlehnung an das Prinzip des Blutzuckerspiegels führt eine hohe GI-Mahlzeit zu einer hohen Insulinfreisetzung.

Dieser anabolische Stoffwechsel dauert auch zwei bis vier Stunden nach dem Essen an, obwohl jetzt keine weiteren Inhaltsstoffe mehr zugeführt werden. Der niedrige Gehalt an Glucose und freier Fettsäure im Körper bewirkt dann etwa vier bis sechs Wochen nach einer hohen GI-Mahlzeit eine starke hormonelle Konterregulation. Nach diesem Vorbild führen die geringen Energiequellen im Gehirn zwei bis vier Autostunden nach einer Essensmahlzeit mit einem hohen glykämischen Index zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme und Hungersnot.

Darüber hinaus kann die gesteigerte Insulinfreisetzung nach einer hohen GI-Mahlzeit und einer anschließenden Hypoglykämie den gewünschten Konsum von Nahrungsmitteln mit einem hohen GI stimulieren. Darüber hinaus gehen die Verfechter des GI-Konzeptes davon aus, dass der regelmässige Konsum von Speisen mit einem hohen GI eine anhaltende Verlagerung von der Fatburning zu einer präferierten Kohlenhydrat-Oxidation und damit zu Fettleibigkeit führt.

Weil fette Kalorien dann weniger gut mit einer hohen GI-Diät als Kohlenhydrat-Kalorien werden. In der Tat zeigen nahezu alle eintägigen Studien eine niedrigere Marktsättigung, mehr Appetit oder eine erhöhte Spontanaufnahme nach einer Mahlzeit mit einem hohen glykämischen Index gegenüber derjenigen mit einem niedrigen glykämischen Index. 2. Teilnehmende, die eine Diät mit einem niedrigen glykämischen Index aßen, haben mehr an Körpergewicht abgenommen oder wenigstens weniger Kraft aufgenommen als Menschen, die einen hohen glykämischen Index aufwiesen. i) Der glykämische Index: Was ist der glykämische Index und der GL?

Die Glykämie zahl wird in Prozenten angegeben. Um dies zu bestimmen, wird die Länge und das Niveau des Blutzuckeranstiegs nach dem Konsum von 50 g Kohlenhydrate aus einem Lebensmittel bestimmt. Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten, die einen raschen und/oder starken Anstieg des Blutzuckers bewirken, haben daher einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Nahrungsmittel ohne oder mit äußerst geringen Kohlehydraten wie z. B. Rindfleisch, Fische, Fette u. ä. haben nur indirekten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und daher - im Gegensatz zu dem, was gelegentlich gesagt wird - keinen GI, nicht einmal einen geringen.

In den vergangenen Jahren wurde auch der Ausdruck "glykämische Belastung" (GL) zur Berücksichtigung der aufgenommenen kohlehydrathaltigen Nahrungsmittel eingefÃ?hrt. GL bezeichnet die gesamte Glykämiebelastung einer bestimmten Lebensmittelportion, z.B. eine Weißbrotscheibe (30 g) oder eine Reisportion (50 g).

Für Tabellenwerte wird ein fester Standardanteil zugrunde gelegt. Sie wird als das Ergebnis aus dem GI (%) eines Nahrungsmittels und dem Kohlenhydratanteil (g) der Partie bestimmt. Beispiel: 1 Weißbrotscheibe (GI = 73 %) beinhaltet 14 Gramm Kohlenhydrate: der glykämische Index: welche sind das? Typ 2 Diabetiker haben immer eine erhöhte Insulinsekretion und -resistenz.

Nach dem GI-Konzept können Speisen mit einem höheren Glykämieindex die Insulinresistenzentwicklung fördern. Weil bei einer Essensmahlzeit mit erhöhtem GI der Zuckerspiegel zuerst ansteigt, was zu einer erhöhten Insulinfreisetzung führt. Durch die gesteigerte Freisetzung von Insulin kommt es zu Langzeitschäden an Insulin-bildenden Beta-Zellen und damit zu Blutzucker. Weiterhin wird besprochen, ob ein höherer Blutzucker und mehr freien Säuren nach dem Essen mit erhöhtem GI auch die Betazellen durch unmittelbare Toxizität abbaut.

In zwei US-amerikanischen Untersuchungen an grösseren Personengruppen wurde ein klarer Bezug zwischen der Entwicklung des Typ-2-Diabetes und dem GI oder GL (siehe Kasten) der Ernährung festgestellt. In den wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen zeigte sich nach drei bis vierwöchiger Beobachtung kein eindeutiger Effekt einer Diät mit geringem GI auf die Resistenz gegen Insulin.

Bei Diabetikern vom Typ 1 und 2 ist der Vorteil einer Diät mit geringem GI weitestgehend belegt: Nachdem der GI der Ernährung um im Durchschnitt 20 Prozentpunkte gesenkt wurde, hat sich die Blutzuckerkontrolle der Patientinnen und Patienten langfristig um etwa zehn Prozentpunkte verbessert. Dadurch kann das Risikopotenzial für die typischen Diabeteskomplikationen reduziert werden. Eine große US-Studie fand vor kurzem einen Bezug zwischen der Entwicklung der koronaren Herzerkrankung und dem GL der Ernährung.

Beispielsweise kann ein hoher Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr - wie bei einer Speise mit einem hohen glykämischen Index bevorzugt - zu oxidativem Streß führen, der wiederum die Gefäße schädigen kann. In epidemiologischen Untersuchungen wurde neben der bereits geschilderten Wichtigkeit für Adipositas und Zuckerkrankheit gezeigt, dass der Glykämieindex einer Ernährung auch eine wichtige Funktion für Blutfettwerte und Entzündungsparameter hat.

Bei einer Diät mit einem niedrigen GI-Wert über mehrere Monate hinweg fanden die meisten Untersuchungen einen niedrigen Triglycerid- oder LDL-Cholesterinspiegel im Blut. 2. Höhere Belastbarkeit im sportlichen Bereich durch einen niedrigen Glykämieindex? Bei Ausdauersportarten wie Radsportlern oder Langstreckenläufern sollten während des Wettkampfes Lebensmittel mit einem mittleren bis hohen GI gegessen werden. Kohlenhydrat-Träger mit einem hohen GI tragen dazu bei, die Glycogenspeicher wiederherzustellen.

Wenn Sie 30-60 Min. vor einer langen Übung etwas zu sich nehmen, raten viele Autorinnen und Autoren zu Nahrungsmitteln mit geringem glykämischen Index. Wenn Athleten statt dessen Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index zu sich nehmen würden, würde dies zu einem Rückgang des Blutzuckerspiegels und einem rapiden Rückgang der Glycogenspeicher sowie einem rapiden Zerfall der freigesetzten Aminosäuren zu Anfang des Sportes führen.

Beispielsweise hat der renommierte US-amerikanische Epidemiologe Walter Willett kürzlich eine komplette Revision der in den USA verwendeten Nahrungspyramide wegen der zu beobachtenden Verbindungen zwischen GI und GL bei der Entwicklung von Zuckerkrankheit, koronaren Herzenskrankheiten und Krebspatienten gefordert. Es sind weitere Eingriffsstudien notwendig, um mehr über den langfristigen Nutzen einer Diät mit geringem GI oder GL zu erfahren.

Diejenigen, die heute davon leben wollen, können dies tun, indem sie regelmäßig Lebensmittel mit geringem glykämischem Index einnehmen. Nahrungsmittel mit einem hohen Glykämieindex wie Weißbrot oder Cornflakes können leicht durch Roggenbrot oder Haferflocken ersetzt werden. Klassische mediterrane Diät oder Vollwerternährung sind Praxisbeispiele für eine niedrige glykämische Zusammensetzung und GL-Diät.

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