Zuckerwerte im Blut

Blutzuckerwerte

Es ändert sich im Laufe des Tages, abhängig von der Nahrungsaufnahme. Überzuckerung Beim Diabetiker beträgt der Blutzuckerwert unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l), nach dem Verzehr in der Regel nicht über 140 mg/dl (7,8 mmol/l). Bei Blutzuckerwerten oberhalb dieses Bereichs sind die Symptome oft lange Zeit asymptomatisch oder werden missverstanden. Mit zunehmender Häufigkeit und vor allem mit zunehmendem Blutzuckeranstieg erhöht sich das Risiko für akut und langfristig auftretende Folgeerkrankungen.

Die Blutzuckerwerte schädigen die kleinen und großen Gefäße sowie die Nervosität. Beim Diabetiker sollte sich der Blutzuckerspiegel diesen Grenzwerten nähern, d.h. im Idealfall zwischen 90 und 120 md/dl (4,4 bis 6,7 mmol/l) und 2 Std. nach dem Verzehr unter 140 mg/dl (7,8 mmol/l). Wird die Selbstkontrolle des Blutzuckerspiegels nicht oder nur sehr sporadisch vorgenommen und der Blutzuckerspiegel unbemerkt erhöht, kann es mehrere Tage bis mehrere Wochen dauern, bis durch eine unbehandelte, leichte Blutzuckererhöhung zu extremen Entgleisungen kommt.

Es kommt zur Acidose im Blut. Bei Unbehandeltheit kann DKA zu einem lebensbedrohenden Ketoazidokoma kommen, das zu einem Versagen von Niere, Herz und Kreislauf fÃ?hren kann und mit intensiver Pflege zu behandeln ist. Wie verhält es sich im hypermolaren Wachkoma? Ketoacidose wird vermieden, weil kein Fett abgebaut wird, aber der sehr hohe Blutzuckerspiegel bewirkt eine erhöhte Wasserausschüttung mit darin über die Niere gelöstem Glukosegehalt.

Durch den enormen Verlust an Flüssigkeit kommt es zu einer Dehydrierung des Organismus und kann im unbehandelten Zustand auch zum Wachkoma werden. Im Unterschied zu den recht plötzlichen Symptomen der Ketazidose kommt es bei hyperosmolaren Komas oft zu einer langsamen Entwicklung über mehrere Tage und mehrere Tage.

Blutzuckerwerte: Selbst leicht erhöhter Wert ist schädlich.

Es ist bekannt, dass Zuckerkrankheit das Hirn schädigen kann. Die Hirnregionen, die für Erinnerungsvermögen und die kognitiven Leistungen verantwortlich sind, sind davon beeinträchtigt, so die Fachzeitschrift "Neurologie". 10 Einflussfaktoren, die den Zuckerspiegel reduzieren. An der Australian National University wurden 249 Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren mit normaler Blutzuckereinstellung untersucht. Nach Angaben der WHO sind dies Fastenwerte unter 110 mg/dl.

Infolgedessen hatten Teilnehmende, deren Zuckergehalt am Ende des normalen Niveaus war, mehr Hirnvolumen im Hippokampus und in der Mygdala als andere mit niedrigem Zuckergehalt eingebüßt. Für das Erinnerungsvermögen und die kognitiven Leistungen sind die betreffenden Hirnregionen verantwortlich. "Es scheint, dass der erhöhte Zuckerspiegel auch die Gesundheit des Gehirns bei Menschen beeinträchtigt, die keinen Zucker haben", sagt Nicolas Cherbuin, Leiter der Studie.

Bisher war nur bekannt, dass Zuckerkrankheit die Blutgefäße und damit auch das Hirn schädigen kann. Zuckerkrankheit beginnt mit einem Nüchternblutzucker von 126 mg/dl. Bei Diabetesverdacht werden zwischen 110 und 126 gemessen. Höhere Blutwerte können reduziert werden, indem man Fettleibigkeit - besonders Abdominalfett - reduziert, jeden Tag genügend Sport treibt und auf seine Diät Acht gibt.

Fachleute raten, jeden Tag Vollkorn-Produkte zu verzehren und nur maßvoll Fette und Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Zusätzlich sollten Sie exzessiven Druck ablassen und genügend Schlaf bekommen, da dies auch Ihren Zuckergehalt mitbestimmt.

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