Zuckertest Schwangerschaft

Blutzuckertest Schwangerschaft

Der Zuckertest während der Schwangerschaft hilft bei der Erkennung von Schwangerschaftsdiabetes. Schwangerschaftsdiabetes ist eine häufige Nebenwirkung während der Schwangerschaft. Zuckeruntersuchung während der Schwangerschaft - Verfahren & Therapie Der Zuckertest während der Schwangerschaft dient dem Nachweis von Gestationsdiabetes. Gestationsdiabetes kann das Komplikationsrisiko bei der Entbindung steigern, ist aber in der Regel über eine veränderte Ernährung und ausreichende körperliche Betätigung beherrschbar. Es wird empfohlen, während der Schwangerschaft einen Zuckertest zu machen, um den Blutzucker zu kontrollieren.

Die Zuckermessung während der Schwangerschaft ist eine Messmethode für die Glukosereaktion des Organismus und wird ab dem sechsten oder siebten Monat der Schwangerschaft durchgeführt (23. SSW bis zum achtzehnten SSW). Für Schwangere mit einem höheren Schwangerschaftsrisiko sollte der Schwangerschaftszuckertest zwischen der 31. und 31. Schwangerschaftswoche wiederholt werden.

Die Schwangerschaftszuckeruntersuchung gliedert sich in einen Vorsorgezuckertest (Pre-Test) und ggf. einen Langzeitzuckertest (Haupttest). Während des Vortests kann (muss aber nicht) trocken beim Doktor auftreten und muss ein Wasserglas mit 50 g auflösen. Beträgt der Messwert weniger als 7,5 mmol/l (Millimol) pro l oder 135 mg/dl, ist das Resultat nicht auffällig.

Der Zuckertest während der Schwangerschaft dient dem Nachweis von Gestationsdiabetes. Wenn in der Vorsorgeuntersuchung während der Schwangerschaft ein höherer Blutzuckerwert festgestellt wird, muss die Patientin einen verlängerten Zuckertest machen, für den sie als Fasten erscheint. Der erste Schritt besteht darin, zunächst einmal zu bluten und dann eine 75 g Glucose enthaltende Zuckermischung zu trinken. Nach ein bis zwei Stunden erfolgt eine erneute Blutentnahme (diesmal kapillares Fingerspitzenblut ) und die Bestimmung des Blutzuckerspiegels im Prüflabor innerhalb einer Wochenfrist.

Der Gestationsdiabetes wird bei Erreichen oder Überschreiten eines der drei Werte des Blutzuckerspiegels diagnostiziert: Das Ergebnis des Zuckertests wird im Mutterschaftsprotokoll festgehalten und die Ausgaben werden von den GKV erstattet. Mit einem Zuckertest während der Schwangerschaft kann der Gestationsdiabetes auf der Grundlage eines erhöhten Blutzuckerspiegels festgestellt werden. In der Schwangerschaft sind Erhöhungen des Blutzuckerspiegels keine Seltenheit und können leicht mit einem Zuckertest gemessen werden.

Während der Schwangerschaft ändert sich der Metabolismus der Patientin, so dass der Blutzucker nach jeder Essensmahlzeit nur allmählich aus dem Körper in die Zellen resorbiert wird. Nach der Schwangerschaft kehrt der Blutzucker in der Regel wieder zur Normalität zurück, weshalb die chronische Krankheit Zuckerkrankheit auch nicht als Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bezeichnet wird.

Mit einem Diätplan und ausreichender körperlicher Betätigung kann der hohe Zuckerspiegel im Blut reduziert werden. Beim Verzehr wird empfohlen, "verbotene Nahrungsmittel während der Schwangerschaft" zu vermeiden. Bei schwangeren Frauen sind Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit nicht erwünscht. Wir empfehlen, nach der Entbindung einen neuen Zuckertest zu machen, um sicherzustellen, dass sich der Blutzuckerwert wieder erholt hat.

In der Regel sind bei Schwangeren mit Diabetes die Geburten etwas schwieriger. Wenn der Kopf größerer Babys aussteigt, kann sich die Entbindung verzögern, was die Frau und das Baby bei Vorliegen einer "Schulterdystokie" schädigen kann (die Kinderschulter verharrt im Mutterbecken). Obwohl diese Unfälle in der Regel keine dauerhaften Auswirkungen haben, sind sie bei der Behandlung von Gestationsdiabetes weniger häufig.

Altersdiabetes erhöht auch das Präeklampsierisiko. Begleitet wird diese Schwangerschaftskrankheit von einer verstärkten Proteinausscheidung im Harn, die zu Bluthochdruck und erhöhter Wasserbindung führt. Deshalb sollte während der Schwangerschaft ein Zuckertest gemacht werden. Weiterer Ratgeber: Weiter zum Themenschwerpunkt Schwangerschaftsprobleme.

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