Zuckerersatz Birkenzucker

Birkenzucker als Zuckerersatz

Der Birkenzucker, Erythrit und der Zuckeraustausch mit Steviasüße werden nicht auf natürliche Weise, sondern technologisch aufwendig hergestellt. Birkenzucker: 5 Vor- und 4 Nachteile! Gleichzeitig wird zunehmend diskreditiert und Zuckeraustauschstoffe werden immer populärer. Birkenzucker (auch bekannt als Xucker oder Xylitol), der in vielen Gewächsen zu finden ist, aber hauptsächlich aus der Birkenrinde extrahiert wird, ist besonders populär. Aber wie gut ist dieser Zuckeraustauschstoff wirklich?

Wie verhält es sich im Organismus, wenn wir Birkenzucker zu uns nehmen?

Fünf Pluspunkte des Birkenzuckers! Der Birkenzucker ist ein naturbelassener Alkohol, der von finnischen Forschern als Ersatz für Glukose gefunden wurde. Für die Verfechter dieser Süßung liegt der Vorteil auf der Hand: Birkenzucker weist 240 Kilokalorien pro 100 g und damit rund 40 Prozentpunkte weniger als herkömmlicher Hauszucker auf. Allerdings ist die Süßekraft nahezu gleich, auch im Geschmack unterscheidet sich Sugar und Cucker nur unwesentlich.

Auch für Zuckerkranke ist der Zuckeraustausch gut verträglich, da er unabhängig vom Insulin aufgeschlossen wird. Untersuchungen haben ergeben, dass auf diese Weise Karieserreger abgetötet und die Zahnhygiene gefördert wird - deshalb ist Xylitol in vielen zahnmedizinischen Kaugummis zu finden. Der Birkenzucker hat aber auch seine Schwächen, wie die meisten Substanzen, die den Rest des Zuckers verdrängen sollen:

Der Birkenzucker hat eine abführende Wirkung, da unser Magen nur sehr wenig Xylitol aufsaugen kann. Allerdings kann sich der Organismus an den Birkenzucker gewöhnen: Jeder, der Sugar vollständig durch Xylitol ersetzt, sollte die Xucker-Dosis allmählich anheben, um Begleiterscheinungen zu verhindern. Birkenzucker steht - wie andere Süßungsmittel auch - im Argen, dass er das Verlangen befriedigen könnte. Obwohl der Begriff Naturbelassenheit vermuten lässt und der Rohmaterial aus der Wildnis kommt, kann man Birkenzucker nicht als Naturprodukt bezeichnen.

Im Falle von Erzeugnissen, die nicht aus Finnland kommen, kann es auch sein, dass Xylitol nicht aus Birke, sondern aus der Maispflanze stammt und daher genetisch modifiziert ist. Der Birkenzucker ist durch die kostspielige Produktion sehr kostspielig, 1 Kilo kosten zwischen 10 und 16 EUR (erhältlich in Naturkostläden und im Internet).

Bei den meisten Rezepten (von der Torte bis hin zu anderen süßen Leckereien) wird nach wie vor klassischer Standardzucker verwendet. Auch wenn andere Zuckeraustauschstoffe oft mit großem Aufwand umgestellt werden müssen, ist die Verwendung von Birkenzucker denkbar einfach: 1:1 kann 1 durch Holunder getauscht werden. Schlussfolgerung: Ist Birkenzucker besser als Rohrzucker? Mit Birkenzucker werden große Erwartungen geweckt.

Es ist also besser, ein Kuchenstück mit dem klassischen Sugar zu haben, als drei Kuchenstücke mit Keksen.

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