Zucker Probleme Symptome

Sugar Probleme Symptome

Eine Nervenschädigung (diabetische Neuropathie) kann auch bei Werten deutlich über der Hypoglykämie zu großen Problemen führen. Etwa neun Prozent der Deutschen leiden an Diabetes, ob erkannt oder nicht. Sehstörungen können ein Warnzeichen sein: und der zunehmende Bewegungsmangel wird zunehmend zum Problem.

Zucker: Wenn der Organismus sich verteidigt - Nahrung - Soziales

Nach Expertenmeinung wird das Thema Zuckerintoleranz noch immer vollkommen unterbewertet. Es wird vermutet, dass weit über 20 Prozentpunkte (manche Schätzungen gehen von bis zu 40 Prozentpunkten aus) der Patientinnen mit Reizkolonie an einer Zuckerintoleranz erkranken. Diese Zucker enthalten Fructose und Sorbitol. Fructose, die Fructose, wird sehr oft in industriellen Nahrungsmitteln eingesetzt.

Anstelle von Haushaltszucker (Saccharose) wird ein mit Fructose angereicherter Maisstärkesirup zugesetzt. Sorbitol (Synonyme sind Sorbit oder Glucitol) wird auch als Zuckerersatz verwendet. Auch wer mit Fructose nicht zurecht kommt, sollte auf Sorbit verzichten. Beide Arten von Zucker werden über den selben Weg aufgeschlossen. Doch auch Lactose, der Zucker der Milch, kann für den Verdauungstrakt schwierig sein.

Die Laktose kann nicht abgebaut werden, weil ein bedeutendes Ferment, die sogenannte Milchase, im Verdauungstrakt entweder zu wenig oder gar nicht produziert wird. Diese Zuckerintoleranz kann so weit gehen, dass die Erkrankten nicht mehr funktionieren können. Die wenigsten Mediziner wissen von dem Zuckermangel. Manche Menschen werden auch in die Psycho-Ecke gesteckt, weil die wahre Bedeutung der Zuckerintoleranz von den Medizinern nicht richtig wahrgenommen wird.

Die Menschen wollen sich oft durch eine "gesunde Ernährung" und viel fressen. Sogar das ging buchstäblich nach hinten los, denn Früchte beinhalten natürlich auch viel Früchte. Wie es mit der Zuckerintoleranz im Verdauungstrakt aussieht, ist inzwischen gut untersucht. Die Dünndärme können wenig oder keinen Zucker aufsaugen.

Fruktose zum Beispiel wird über besondere Transportwege aus dem Verdauungstrakt absorbiert und tritt in das Innere des Blutes ein. Ein großer Teil der Fruktose erreicht den großen Magen. Hierbei wird die Fruktose von den Keimen aufgefressen und vergoren. Kohlensäure verursacht Flatulenz, kurzkettige Speisefettsäuren verursachen Diarrhöe und Reizdarmsyndrom.

Der niedermolekulare Sauerstoff tritt durch die Wand des Dickdarms in den Blutkreislauf ein und wird ausgeatmet. Hinzu kommt ein anderer Faktor: Je mehr Fruktose die Darmbakterien erhalten, desto mehr vervielfältigen sie sich und intensivieren die Verdauungsbeschwerden durch ihre Wirken. Ab einem gewissen Zeitpunkt bewirkt die Blähung eine solche Ausdehnung des Darms, dass sich das "Tor" zwischen Dünn- und Dünn- und Dickdarm, also eine Mukosalfalte, nicht mehr richtig verschließt.

Die Inhaltsstoffe des Dickdarms und seiner Keime fließen zurück in den Darm, wo in der Regel ein ganz anderes bakterielles Milieu vorkommt. Weil die Darmbakterien im Verdauungstrakt nichts zu tun haben, reagieren die Dünndärme auf diesen "Angriff" mit einer entzündlichen Reaktion. Weil die Darmbakterien nun auch im Darm fermentieren und dabei Wasserstoffatome entstehen, lässt sich mit einem Atmungstest leicht eine Fehlkolonisation feststellen.

Manche beklagen sich über Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen. Dr. Maximilian Ledochowski, Ernährungswissenschaftler aus Innsbruck, war einer der ersten Forscher, der diesen ZusammenhÃ?nge zwischen Fruktose und Depressionen nachgewiesen hat. Dass " gesunder " Fruktose für Depressionen sorgen kann, wollte kaum jemand ahnen. Allerdings wird der Wirkmechanismus immer deutlicher: Fruktose beeinflusst den Metabolismus der Proteinbausteine, der Amino-Säuren.

Im Falle einer Fruktoseintoleranz kann eine gewisse Amino-Säure, Tryptophan, nicht mehr aus dem Verdauungstrakt absorbiert werden. Die Fruktose verbindet das Tryptophan mit sich selbst und migriert so in den Verdauungstrakt. Dadurch wird diese nicht aus dem Verdauungstrakt über die Blutbahnen ins Hirn transportiert, wo sie unbedingt benötigt wird.

Ergebnis: schlechter Laune bis zur Niedergeschlagenheit. Menschen, die an Zuckerintoleranz leiden, haben es heute nicht leicht, ihrem Leiden auszuweichen. Der problematische Zucker ist heute in nahezu allen industriellen Lebensmitteln enthalten. Fructose ist ebenfalls nahezu omnipräsent. In den letzten zwei Dekaden sind die Fruktosemengen, die in unsere Nahrungsmittel eingebracht werden, praktisch explodiert.

Eine der Hauptursachen war die Kuba-Krise 1962, als die USA Probleme hatten, Zuckerrohr aus Kuba zu importieren. So wurde der Obstzucker aus der Maisfrucht verwendet, um das Essen zu versüßen, was noch günstiger war. Und nicht nur, dass alle Arten von Lebensmitteln mit Fruktose vermischt werden:

Für viele von uns ist dieser Überfluss an Fruktose zu einem Schmerz und nicht zu einer Freude für den Gaumen geworden. Während wir früher nur etwa fünf g pro Tag über unsere Nahrung konsumiert haben, ist unser Verzehr heute auf etwa 15 g angestiegen. Zu viel des Guten für manche Eingeweide.

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