Zucker Messen ohne Stechen

Die Zuckermessung ohne Stechen

Diese messen den Zuckergehalt im Unterhautgewebe. Dies ersetzt jedoch nicht die herkömmliche kontinuierliche Blutzuckermessung. Blutzucker-Messgerät ohne Stechen: Alternative zur Zuckermessung Untersuchungen zum Thema Zuckerkrankheit - hier geht es weiter! Zucker messen ist für Zuckerkranke oft ein unerlässliches Problem. Die meisten Diabetespatienten müssen ihren Blutzuckerwert zwischen 3 und 8 mal täglich messen.

Dies ist nicht nur ein teils großer Zeitaufwand, die Messung ist auch mit dem schmerzvollen Stechen in Fingern oder Ohren verknüpft.

Längst konnten jedoch nur wenige Patientinnen und Patienten von diesen Anlagen Gebrauch machen. Hauptsächlich Patientinnen und Patienten, die für eine Injektionspumpe in Betracht gezogen wurden, sind solche Anlagen bereits in diese eingebunden. Pflegebedürftige ohne Insulinpumpen können atmen! Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat im Juni 2016 beschlossen, dass bestimmte Messanlagen künftig von den Kassen bezahlt werden.

Das Gesuch muss bei den Kassen in detaillierter Schriftform und durch den betreuenden Arzt eingereicht werden. Dadurch wird die Stichhäufigkeit deutlich verringert. Dabei wird nur ein Haut-Sensor zur Messung der Blutzuckermesswerte eingesetzt und die Betroffenen können die so bestimmten Messwerte mit einem Lesegerät auswerten. Sie werden nicht von allen Kassen bezahlt und sind vollständig von der G-BA-Entscheidung befreit.

Sind Sie an klinischen Untersuchungen interessiert? Anschließend werden Sie über neue Untersuchungen in Ihrem Krankheitsbereich auf dem Laufenden gehalten und bei Bedarf können wir Sie an eine geeignete Untersuchung verweisen. Untersuchungen zum Themenkomplex Zuckerkrankheit - hier geht es weiter! Mehr über Zuckerkrankheit erfahren: Mehr über Zuckerkrankheit?

CGM Systeme in der Schweiz

Die Messsonde, die den Glucosegehalt im Interstitialgewebe mißt, ist an einem etwa zwei Franken großen flächigen Kunststoffteil fixiert, dem sogenannten Transmitter, der selbsthaftend auf der Außenhaut liegt. Mit dem zweiten Mess- oder Speichermedium (oder "Empfänger"), das bei entsprechender Anforderung auch als "normales" Blutzucker-Messgerät eingesetzt werden kann, kann der von der kleinen Messsonde gemessene Gewebezucker per Tastendruck und mit dem Messkopf "Scan" abgefragt werden.

Ein einziger Sensor arbeitet zwei wochenlang. Eine Eichung ist nicht erforderlich. "Das macht ein "blutiges" Stechen völlig überflüssig. Der Zuckergehalt kann auch durch die Bekleidung hindurchgelesen werden, z.B. beim Fahren, in einem Geschäftstreffen oder beim Ausgehen. FreeStyle Libre mißt im Prinzip wie andere Glukosemessgeräte, sogenannte "elektrochemische", ist aber dank der so genannten Wired Enzyme-Technologie nachgewiesenermaßen stabiler.

Das erste CGM-System stammt von Medtronic und wird vor allem ( "aber nicht nur") mit der von Medtronic entwickelten Pumpe verwendet. Wenige Jahre später kam in der Schweiz das US-System Dexcom hinzu, das ohne Insulinpumpen auskommt und von uns vermarktet wird. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen die Kassen die anfallenden Aufwendungen für die kontinuierliche Blutzuckermessung: bei Patientinnen und Patienten mit oder ohne Isulinpumpe mit Hypoglykämie über 8 Prozent, bei schwerer Hypoglykämie (mit externer Hilfe) und bei sehr schwankenden Blutzuckerwerten ("spröder Diabetes"), wenn bereits Notfallberatungen oder Krankenhausaufenthalte notwendig waren.

Die CGM-Messsysteme verfügen ebenfalls über einen Fühler, eine sehr feine Mess-Sonde, die in das Unterhautgewebe eingelassen wird. Die dort gemessenen Signale werden dann an einen Sender ("Sender") übertragen, der unmittelbar mit dem Fühler gekoppelt und auf die Außenhaut aufgesetzt wird. Dies kann die am oder in der NÃ??he des Körpers getragene Pumpe (Medtronic) oder ein Bildschirmeinheit (Dexcom) sein.

Auch der Dexcom Sensor kann das Bild an einen Rechner, z.B. ein Handy, weiterleiten. Weil die Messsonden der Marken Medical und Seven+ und Pharma einen elektrischen Impuls messen, der in Funktion des Glukosegehaltes im unterkutanen Fettgewebe zwischen den einzelnen Körperzellen erzeugt wird, müssen diese Impulse in Zuckerkonzentrationen " umgerechnet " werden.

Deshalb müssen die Fühler regelmäßig geeicht werden, d.h. ein "normaler" Kapillarblutzucker muss in der Regel zwei Mal täglich vermessen werden. Mit dem FreeStyle Navigator II von Abott gibt es in den USA ein drittes Gerät. Im Grunde genommen arbeitet dieses System genauso. Der FreeStyle Libre? Prinzipiell sollte erwähnt werden, dass der FreeStyle Libre nur in begrenztem Umfang ein CGM-System ist.

Das FreeStyle Libre wird daher von der Gesellschaft als " Flash Glucose Measurement System " und nicht als CGM vertrieben. - Bei FreeStyle Libre ist keine Kalibration notwendig; bei allen anderen Messgeräten ca. alle 12h. Bei allen Messgeräten liegen sie zwischen 11% und 13%. Zu Beginn der Messungen sind alle Fühler verhältnismäßig fehlerhaft, wenn sie neu "eingestellt" sind.

Es ist aber auch zu beachten, dass die Messgenauigkeit der Sensorik vom Meßbereich (niedrige oder höhere Blutzuckerwerte), der Frequenz der Kalibration (falls erforderlich) und eventuell auch von einzelnen Einflußgrößen abhängig ist. Das muss vor allem bei stark schwankenden Zuckern beachtet werden. - Hypoalarm: Der Freistil Libre ist das einzige Gerät, das keinen Wecker hat, um Sie auf (drohende) Hypoglykämie zu warnen.

  • Lediglich die Firma Medtronic (MiniMed 640 G) verfügt über ein CGM-System, das unmittelbar an die Pumpe gekoppelt ist. In der Schweiz ist die Erfahrung mit dem FreeStyle Libre Flash Glukosemesssystem natürlich noch begrenzt. Zum einen sind sie auf wenige "Testpersonen" beschränkt, zum anderen auf einige wenige Diabetes-Patienten, die im benachbarten Ausland ein eigenes Messinstrument und eigene Sensorik gekauft haben.

Es ist sehr zu schätzen, dass man unbegrenzt viele Male Blutzucker messen kann, ohne sich in die Fingerspitzen stechen zu müssen. Besonders hilfreich ist es für den Nutzer, in nahezu jeder Lage Traubenzucker messen zu können - bei Bedarf auch durch Kleidung: Der auf dem oberen Arm angebrachte Fühler wurde bisher kaum als Fremdstoff wahrgenommen.

Eine Sonderstellung nimmt der FreeLibre ein, da er sehr leicht zu bedienen ist, der Messkopf nur alle zwei Wochen ausgewechselt werden muss und aufgrund der mangelnden Kalibrierung des Geräts keine Blutzuckermessung mehr ist. Eine Vielzahl von Krankenversicherungen übernimmt die anfallenden Ausgaben ehrenamtlich. Auch andere Versicherungen weigern sich, die gesamten Behandlungskosten zu tragen, obwohl das kostenlose ClearStyle Libre Systems deutlich günstiger ist als Medtronic- und Dexcom-Systeme!

Das sind CHF 185. 25 für ein Starterpaket (Leser und 2 Sensoren) und CHF 60. 30 für einen Fühler, was den jährlichen Fühlerkosten von CHF 1 ? entspricht. 80 plus Porto. Der Preis in der EU beträgt 59,90 ?, ein Starterpaket 169,90 ?. Nur das Starterpaket kann von Spezialisten (Diabetologen / Endokrinologen) bezogen werden.

Allerdings können die Sonden weder vom behandelnden Arzt noch von örtlichen Diabetesverbänden erworben werden. Diese müssen beim Unternehmen angefordert werden. Eine diagnostische Anwendung des FreeStyle Libre - und damit ein simultanes "Kennenlernen" von Menschen mit Diabetes - bietet Abott nicht. Natürlich können technikbegeisterte Menschen den FreeStyle Libre in der Regel ohne externe Unterstützung "in Schwung bringen".

Allerdings wollen wir davor warnen, die Ergebnisse ohne Rücksprache mit einem Diabetes-Spezialisten zu deuten. Hoffentlich erstatten die Kassen in naher Zukunft mindestens die Einsparungen, die durch den Umstieg auf das Messsystem "anteilig" auf die FreeStyle Libre-Sensoren erzielt werden konnten. Mit einer Messrate von 5 bis 6 mal pro Tag sind beide Anlagen in etwa gleich teuer.

Doch - jedenfalls für den Moment - für viele Nutzer auf eigene Rechnung!

Mehr zum Thema