Zu wenig Glukose im Blut

Zuviel Glukose im Blut

Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, noch bevor neue Glukose ins Blut gelangt, wird zu wenig Glukose aus der Nahrung ins Blut aufgenommen. Das Gegenteil von Hyperglykämie ist Hypoglykämie: zu wenig Glukose im Blut. In Hypoglykämie gibt es zu wenig Glukose im Blut. Das Gehirn hat zu wenig Zucker und funktioniert nicht mehr richtig.

Das hält den Zuckerspiegel konstant.

Ein guter Blutzuckerwert ist das wichtigste Angriffsziel für die Erkrankung. Deshalb sind regelmässige Überprüfungen so notwendig, um den richtigen Umgang mit dem Thema zu haben. Wenn kein Überzucker festgestellt wird und nichts dagegen getan wird, besteht die Gefahr eines lebensbedrohlichen diabetischen Komas. Obwohl der Blutzuckerwert erschreckend hoch ist, leiden Sie zugleich unter Energielosigkeit, weil der Kristallzucker die Zellen des Körpers nicht oder nicht ausreichen kann.

Der Organismus bemüht sich, diesen Ausnahmezustand auf verschiedene Art und Weisen zu kompensieren: Dieses gravierende metabolische Ungleichgewicht trifft fast nur Typ-1-Diabetiker, deren Pankreas kein eigenes Medikament mehr produzieren kann. Werden Insulininjektionen vernachlässigt, ist der Insulinpen oder die Insulinpumpe gestört oder liegt ein aktueller Mangel an insulin aufgrund von Krankheit, Angst, Fieber oder bestimmten Medikamenten vor, kann der Blutzucker nicht mehr in die Körperzelle geleitet werden.

Allerdings wird das Blut dadurch übersäuert (Azidose). Es werden Glukose- und Ketalkörper mit Harn ausgeschwemmt. Infolge der erhöhten Ausscheidung von Harn gehen Flüssigkeiten und Elektrolyte verloren und der Organismus vertrocknet, was mit dem Risiko von Nieren- und Herz-Kreislaufversagen impliziert ist. Bei Nichterkennen und Behandeln des Problems entwickeln sich Brechreiz und Bewusstseinstrübung bis zur Bewußtlosigkeit (ketoazidotisches Koma).

Überversäuerung kann mit Hilfe spezieller Messgeräte und Teststäbchen im Blut und Harn gemessen werden. Notfallmaßnahmen: Die mit dem behandelnden Arzt abgestimmte Insulindosis injizieren, viel Trinkwasser zu sich nehmen, sich nicht beanspruchen, den Zuckerspiegel genau überprüfen und den Notfallarzt aufsuchen. Im Falle von Typ-2-Diabetes kann der Organismus noch etwas davon ausbilden. Aus diesem Grund führt Überzucker nicht zu Ketazidose, auch wenn der Zuckerspiegel nach und nach ansteigt.

Aber auch hier bemüht sich der Organismus, die Zuckerflut im Blut durch vermehrte Urinausscheidung aufzulösen. Dies führt dazu, dass zu viel Wasser verloren geht und die Konzentrationen von Blutzucker und Mineralien weiter ansteigen. Oft mals davon sind alte Menschen, die ohnehin oft zu wenig Alkohol zu sich nehmen, weil sie nicht durstig sind, sowie Menschen, die nicht ausreichend versorgt werden.

Dies kann durch regelmässige Blutzuckerkontrolle und ausreichenden Alkoholkonsum verhindert werden. Hypoglykämie ist eine der häufigste Notfälle bei der Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Ursache sind z.B. Dosierungsfehler bei der Verabreichung von Insulin oder eine zu große Dosis der Tablette bei Typ-2-Diabetes Der Verzicht auf eine Mahlzeit oder ein Training ohne entsprechende Anpassung der Medikamentendosis ist einer der Gefahren.

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