Was Bedeutet Mellitus

Und was bedeutet mellitus?

Der Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, deren Ursache vollständig oder teilweise vorliegt. Diabetis mellitus - Diabetis Zuckerkrankheit bezeichnet eine vielfältige Stoffwechselerkrankung, deren Hauptmerkmal die Entstehung einer chronischen Überzuckerung des Urins ist. Der Begriff Zuckerkrankheit ist daher vom geschichtlichen Begriff "honigsüßer Fluss" abgeleitet. 80 Prozent in Deutschland sind Diabetiker, 90 Prozent davon vom Typ 2.

Eine Alterskrankheit ("Altersdiabetes") tritt auch bei jungen Menschen und Kinder immer mehr auf. Bei einer jährlichen Zunahme der Häufigkeit um 3-4% wird sich die Zahl der Menschen mit Zuckerkrankheit im Jahr 2030 voraussichtlich verdoppeln. Beim Menschen mit Zuckerkrankheit ist dieser Vorgang auf verschiedenen Stufen beeinträchtigt.

Man unterscheidet die verschiedenen Arten von Zuckerkrankheit aufgrund ihrer Ätiologie: Die Vernichtung von Betazellen führt zu einem absoluten Insulin-Mangel. Die Vernichtung erfolgt entweder durch idiopathische (eher seltene, Art 1A) oder durch Autoimmunerkrankungen (ca. 5 Prozent aller Zuckerkranken in Deutschland, Art 1B). Die genetischen Gegebenheiten beeinflussen die Entwicklung.

Eine besondere Form dieser Immunitätsform des Diabetikers ist LADA (= Late Autoimmune Diabetes in Adults ), bei der eine diabetogenetische Stoffwechselsituation erst im Erwachsenalter (> 25 Jahre) eintritt. Bei 90% der Diabetesfälle gibt es einen anderen ausgeprägten Dreiklang aus Insulin-Resistenz des zu behandelnden Gewebes, einem Sekretionsdefekt oder einer fortschreitenden Zellteilung der Beta-Zellen.

Zugleich führt die Lipoporteinämie in Kombination mit dem Zuckerkrankheitstyp 2 zu einer Kombination von fortschreitender Arteriosklerose mit entsprechend unterschiedlichen Spätschäden. Hinweis: Hinsichtlich der erblichen Tendenz von Zuckerkrankheit des Typs 1 und 2 sind Angehörige ersten Grades bei Zuckerkrankheit des Typs 2 öfter als bei Zuckerkrankheit des Typs 1 befallen Ein kranker Väter mit Zuckerkrankheit des Typs 2 hat im Laufe des Lebensverlaufs eine 50% höhere Erkrankungswahrscheinlichkeit, während nur etwa 10% der Patienten mit Zuckerkrankheit des Typs 1 eine gute Familiengeschichte aufweisen.

Die genetischen Mängel, die zu einem erblich bedingten Zuckerkrankheitssyndrom ( "Diabetes mellitus") führten, sind vielfältig. Diese Diabetesform wird als Maturity Onset-Diabetes bei den jungen Menschen (= MODY) bekannt und hat verschiedene Genese. Für die Punkte in einer Klausur sollten Sie sich die gebräuchlichsten MODY-Formulare merken: Was sind die wenigen Gründe für die Entstehung von Zuckerkrankheit?

Seltener sind die Gründe für Zuckerkrankheit: Tritt die Zuckerkrankheit aufgrund der Vernichtung des allgemeinen Gewebes der Bauchspeicheldrüse auf, spricht man von Pankreas-getriebenem Zucker. Die Behandlung einer solchen Diabetesform ist extrem schwer, da nicht nur die Betazellen vernichtet werden, sondern auch die Glucagon- und Somatostatinbildung verhindert wird.

In den meisten Fällen geht die Tendenz des diabetischen Stoffwechsels nach Schwangerschaftsabbruch verloren, aber mit steigendem Krankheitsrisiko kann sich ein später auftretender Zuckerkrankheitsfall entwickeln. Die ersten Symptome des Zuckerkrankheit sind unbestimmte allgemeine Symptome wie Ermüdung, Erschöpfung oder Schwachheit. Häufig wird die Zuckerkrankheit von der Gesichtshaut erkannt. Hinweis: Die Symptomatik des Typs 1 wird sehr schnell, während der typische Zuckerkrankheitstyp 2 lange Zeit unentdeckt sein kann.

Zu den akuten Symptomen des Zuckerkrankheitsbildes gehören Hyper- oder Unterzuckerungen. Erst wenn man sich den späten Auswirkungen der chronischen Überzuckerung annähert, wird das ganze Ausmaß des Zuckerspiegels ersichtlich. Der erhöhte Blutzuckerspiegel ist im ganzen Körper vorhanden, so dass die Zuckerkrankheit einer Systemerkrankung mit einem dementsprechend ausgeprägten Spektrum von Komplikationen ähnelt.

WÃ?hrend die Tendenz des Typ-1-Diabetes zur Glomerulosesklerose (= M. Kimmelstiel Wilson) besteht, hat der Typ-2-Diabetes ein unbestimmtes NierenschÃ?digungsmuster. In Deutschland ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) der am häufigsten auftretende Erkrankungsgrund. Bei der Bildung von angiogenen Wachstumfaktoren kann neben einer nicht-proliferativen auch eine proliferativ bedingte Gefäßneubildung in der Kapsel auftreten.

Eine mikrozirkulatorische Störung der Vasa Nervum wird in Zusammenhang mit einer Glykosilierung von verschiedenen neuronalen Proteinen vermuten lassen. Oftmals gibt es auch eine vegetative Nervenerkrankung. Unterschieden werden die kardiovaskulären Ausprägungen autonomer diabetischer Nervenkrankheiten des Gastrointestinaltraktes, des urogenitalen, des Neuroendokrinsystems oder der Thermoregulierung. Es gibt unterschiedliche Arten des Diabetesfußsyndroms: Der neuro-pathische Diabetesfuß ist in der Regel heiß und ausgetrocknet.

Die Empfindsamkeit ist gestört und die Durchblutung gut. Vor allem Kombiformen, die bei 35% der Diabetikerfüße vorkommen, sind nachteilig. Auch die chirurgische Operation ist hier gebräuchlicher als bei den anderen Arten. Zur Diagnosestellung genügen die klinische Symptomatik des offensichtlichen Zuckerstoffwechsels in Kombination mit einem Spontangehalt von > 200 mg/dl.

Blutzuckertoleranz und Zuckerkrankheit können auch mittels Fastenblutzucker oder einem mündlichen Glukoselasttest (oGTTT) festgestellt werden. Wegen der großen Verbreitung und der schweren (auch wirtschaftlichen) Spätfolgen wird ein Diabetes-Screening für alle Menschen ab 45 Jahren dringend angeraten. Bei ausreichender Ballaststoffzufuhr kann eine geruhsame Zuckeraufnahme erzielt werden, die die Blutzuckerspiegel schwächt.

Aufgrund seines völligen Insulins ist Zuckerkrankheit 1 im Wesentlichen auf die Verabreichung von Insulin zurückzuführen. Bei der Zuckerkrankheit des Typs 2 wird eine phasenspezifische Schritt-für-Schritt Therapie durchgeführt, die aus Gewichts-Normalisierung, oraler Antidiabetikum und Insulin besteht. Aufgrund der hohen Verbreitung von Zuckerkrankheit steht eine große Auswahl an oral verfügbaren antidiabetischen Mitteln zur Auswahl. Hinweis: Zum Zeitpunkt der Diagnose ist der Insulingehalt aufgrund des Stoffwechselsyndroms oft verhältnismäßig hoch.

Die verbleibende tägliche Insulinmenge soll die Spitzenwerte des Blutzuckers in mahlzeitabhängigen Mengen decken. Zugleich (vor allem bei Typ-1-Diabetikern) kommt es zu einer erhöhten Fettspaltung, die über die Akkumulation von Ketonkörper zu einer Stoffwechselazidose (Ketoazidose) mit Pseudoperitonitis oder Azidoseatmung (mit Acetongeruch) führen kann. Blutzuckerwerte von < 50 mg/dl und darüber können als leichte Unterzuckerung bezeichnet werden, wenn der Blutzuckerwert so weit absinkt, dass ein Bedarf an externer Hilfe besteht, kommt es zu einer schweren Unterzuckerung.

Bei einem 80-jährigen Patient existiert seit mehreren Dekaden ein bekanntes Diabetis mellitus. Auch bei der Entstehung des Zuckerkrankheitstyps I spielt eine Genkomponente eine Rolle. Gewöhnlich tritt die Zuckerkrankheit des Typs I zwischen dem ersten und zweiten Jahr ein. Sie basiert auf einer autosomal dominant vererbten Insulinausschüttung.

Beim Zuckerkrankheitstyp 1 sind die Verwandten ersten Grades in der Regel stärker betroffen als beim Zuckerkrankheitstyp 2 x1. Es wird unterschieden zwischen monogenen Erbkrankheiten mit reduzierter Penetration und dem so genannten Reifegrad Onset Diabetis of the Young (=MODY).

Worauf kommt es hier besonders an? Die 57-jährige Patientin mit dem seit 3 Jahren bekannt gewordenen Zuckerkrankheitstyp 2 besucht Sie zum ersten Mal.

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