Warentest Blutzuckermessgeräte

Produkttest Blutzuckermessgeräte

Verkaufsberatung für Blutzuckermessgeräte: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Blutzuckermessgerät-Test oder -Vergleich. Der Produkttest hat die Blutzuckermessgeräte unter die Lupe genommen. Produkttest: 12 Messgeräte vermessen exakt Drei Meter liegen mit 1,7 auf Rang eins: Accu-Chek Awiva ( "Roche"), FreeStyle Freedom Lite ("Abbott") und Verio Pro ("Lifescan") überzeugen die Tests. Der Accu-Chek verfügt über die verständliche Bedienungsanleitung. Das Kürgerät brauchte relativ wenig Eigenblut, ist aber mit einem Kostenaufwand von 51 EUR das teurere im Vergleich.

Gluco Result aus Stada belegte mit 1,8 den zweiten Rang. Mit 29,90 EUR ist er wesentlich günstiger und lag damit auch bei der Meßgenauigkeit an erster Stelle. Dagegen kritisierten die Prüfer das fehlende Computerinterface. Das GucoCheck XL-Gerät von Aktivmed wurde von den Testern als "defekt" eingestuft.

Aktivmed-Geschäftsführerin lehnte die Vorwürfe ab: "Die Prüfergebnisse beruhen vermutlich auf Messwerten mit einem fehlerhaften Messgerät, so Holger Dreeke. "Bisher haben der Blutzuckermessgeräten nur sehr gute Ergebnisse erzielt." Nach Produkttests werden viele der als "gut" geprüften Produkte von den Kassen als "B"-Geräte klassifiziert.

In diesen Fällen sind die Messstreifen in der Praxis in der Regel günstiger als bei "A"-Geräten. Das bedeutet, dass für viele "B-Geräte" im Versuch bereits 50 Strips für 20 EUR oder weniger erhältlich sind; vier der sechs "A-Geräte" kosteten mehr als 24 EUR. Der Testpersonen empfehlen einen Vergleich der Preise. In einer Doppelmessung wurde die Messgenauigkeit der Blutzuckermessgeräte mit 74 Personen getestet.

Wie Sie das passende Blutzuckermessgerät suchen

Die Blutzuckermessung ermöglicht es Diabetikern, zu Hause und auf Reisen ihren eigenen Blutzuckerspiegel zu ermitteln und damit exakt die erforderliche Insulindosis zu dosen. Dies verhindert, dass sie in eine Hypoglykämie oder Hypoglykämie abrutschen und sie sind lokal und ärztlich selbstständig. Zudem sammeln die modernen Blutzuckermessgeräte viele wichtige Erkenntnisse, die dem Behandler wichtige Hinweise auf die laufende Diabetestherapie und notwendige Korrekturen gibt.

Blutzuckermessgeräte unterstützen Diabetes-Patienten dabei, frühzeitig einen hohen oder niedrigen Blutzuckerspiegel zu erfassen und entsprechende (medikamentöse) Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die von den Blutzuckermessgeräten gesammelten Informationen dienen dem Behandler zur Überprüfung, ob die Diabetestherapie wie geplant abläuft. Bei klassischen Modellen wird ein Messstreifen mit so genannten Detektions-Elektroden benötigt, auf den etwas Eigenblut aufgebracht wird.

Es konvertiert das Plasma in ein elektrisches, messtechnisch erfassbares Zeichen, das das Messgerät auslesen kann. Es gibt auch Messgeräte mit einem Fühler, die den Zuckergehalt im subkutanen Gewebe bestimmen (LINK zum Schriftzug "Blutzuckermessung"). Die so genannten CGM-Systeme (Continuous Glucose Monitoring System) bestimmen fortlaufend die Glucosekonzentration im Körper und übertragen sie an einen Receiver, z.B. ein Handy oder eine Pumpe.

Er mißt dort fortlaufend die Konzentration des Zuckers im Blut und gibt mit einem nach oben oder nach unten gerichteten Zeiger den momentanen Blutzuckerspiegel an. Mit einem Lesegerät im Mobilfunkformat können die Messwerte abgerufen werden und werden bis zu acht Autostunden lang gespeichert, aber nicht automatisiert übertragen. Blutzuckermessgeräte zeigen die Konzentration des Zuckers im Labor in mg/l an.

Die DIN EN ISO 15197 gibt an, innerhalb welcher Toleranzen die Messungen eines Blutzuckermessgerätes erfolgen dürfen. Der Standard schreibt außerdem vor, dass Blutzuckermessgeräte so leicht zu handhaben sein müssen, dass der Anwender sie entsprechend der Gebrauchsanweisung und ohne besondere Ausbildung richtig verwenden kann. Die modernen Blutzuckermessgeräte können in der Regel an einen Rechner angeschlossen werden und funktionieren oft mit einer Spezialsoftware (nicht immer im Lieferumfang enthalten), in die die Werte des Blutzuckers übernommen und weitere Daten gespeichert werden können.

Der Deutschen Diabetes-Hilfe zufolge ist es sinnvoll, einige wenige Faktoren fortlaufend zu dokumentieren und zu bewerten, da so die Behandlung einzeln optimal gestaltet werden kann. Herkömmliche Blutzuckermessgeräte sind relativ preiswert (ca. 20 bis 50 Euro) und die dargestellten Werte sind leicht zu deuten. Er misst die Blutzuckerkonzentration jedoch nur selektiv, d.h. nur zum Messzeitpunkt, und der Betroffene muss selbstständig werden.

Der Blutzucker wird sensorgesteuert fortlaufend und automatisiert gemessen. Die Echtzeitaufzeichnung bietet wesentlich mehr Informationen als die punktgenaue Vermessung. Das kann ein Glücksfall für den Patienten und den behandelnden Zahnarzt sein, da die Behandlung noch präziser individualisiert werden kann. Allerdings kann es auch vorkommen, dass der Betroffene die Messwerte missverstanden hat und den Blutzuckerwert nicht ausreichend steuert.

Dies kann z.B. der Fall sein, wenn dem Anwender nicht bewusst ist, dass sich der Anzeigewert auf den Gewebszucker verweist, der immer etwas hinter dem Zucker zurückbleibt. Der Blutzuckermesser, der das optimale für alle Diabetes-Patienten bietet, existiert nicht. Sie können jedoch einschränken, welche Geräte möglich sind, indem Sie z.B. mit Ihrem Hausarzt darüber nachdenken, was Sie von dem Produkt erwarten:

Wieviel Speicherplatz wird gebraucht und welche Informationen sollen (zusätzlich) aufgezeichnet werden? Dies bedeutet, dass bei Typ-1-Diabetikern und Typ-2-Diabetikern, die Insulin benötigen und keine Gegenmaßnahmen durch Tablette, Nahrung und Sport ergreifen können, die Versicherung die anfallenden Blutzuckermessgeräte und, bei entsprechender Verschreibung, die Kontrollstreifen übernehmen wird. Wie bei CGM-Systemen müssen die anfallenden Gebühren für ein solches Blutzuckermessgerät vom Ärztlichen Dienst der Krankenkasse (MDK) angemeldet und geprüft werden.

Selbst wenn Sie Ihren Blutzuckerwert genau dokumentieren, sollten Sie zu den geplanten Zeiten mit Ihrem Hausarzt Rücksprache halten. Blutzuckermessgeräte sind kein Ersatz für den Doktor! Jährlich sollten einmal im Jahr Nervosität, Benommenheit, Niere, Auge und Fuss überprüft werden, um sekundäre Symptome wie Nervenerkrankungen, Herzanfall oder diabetischer Fuss zu unterdrücken.

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