Urinteststreifen

Harnteststreifen

Der Urinteststreifen ist ein semiquantitativer Schnelltest für die Urinanalyse. mw-" headline" id="Einzelnachweise">Einzelnachweise="mw-editsection-bracket">[Bearbeiten> | /span>Quellcode]>

Die Anwesenheit von roten Blutkörperchen, Hämoglobin oder Blutspuren deutet auf eine Blutung hin, die Bestimmungsgrenze beträgt 1,5 mg/l. Die niedrigere Detektionsgrenze für Glukose beträgt 100 mg/dl, ein Anstieg ist ein Indiz für Zuckerkrankheit oder für das Syndrom De-Toni-Fanconi. Ketobodies sind ein Indiz für Ketoacidose, die niedrigere Bestimmungsgrenze ist 50 mg/l.

Die Proteinbestimmung weist nur Eiweiß in einer Konzentration von über 300 mg/l auf, weshalb eine Microalbuminurie mit den Standard-Teststreifen nicht detektiert wird. Der Nitrit wird ab einer Konzentration von 0,6 mg / l festgestellt und ist ein Indiz für eine Harnwegsinfektion mit Gram-negativen Bakterien[2] Ein erhöhtes Bilirubinniveau ist ein Indiz für Eiter.

Der erste Urinteststreifen wurde 1850 vom französischen Apotheker Jules Maumené (1818-1898) zum Glukosenachweis entwickelt. Es dauerte bis in die 1950er Jahre, bis Urinteststreifen mit mehreren Parameter auf den Markt kamen. Achten Sie auf die Informationen zu den Themen Gesundheit!

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Der Urintest mittels Urinteststreifen ist ein einfacher, außerhalb des Laboratoriums durchführbarer Testablauf, der den semi-quantitativen und qualitativen Nachweis einer Änderung der Harnzusammensetzung ermöglicht. Beim Urinstreifen-Test können semi-quantitative Angaben über folgende Größen gemacht werden: pH-Wert: Angabe über eine eventuelle Übersäuerung oder Alkaliose basierend auf dem Säuregehalt des Harns. Blutkörperchen: Angabe einer möglichen Infektion der Harnwege mit Blutkörperchen im Urgestein.

Der Nitrit: Aussagen über eine eventuelle Infektion der Harnfläche mit Nitrit bildenden Keimen durch positive Detektion von Nitrit im Urgestein. Behauptung über eine eventuelle Leberkrankheit, Darmerkrankungen, Anämie, Herzversagen aufgrund von erhöhtem Harn. Protein: Aussagen über einen möglichen Nierenschaden mit anschließender Proteingewinnung. Durchblutung: Angabe über eventuelle Schädigungen der Niere und der Harnröhre mit nachfolgender Blutung.

Density: Angabe über das relative Uringewicht. Keton: Erklärung über eine eventuelle Ketoacidose im Zusammenhang mit einem Zuckerkrankheit oder einem ketoacidotischen Koma. Glukose: Stellungnahme zu einer möglichen Glukosurie im Zusammenhang mit dem (latenten) Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Bei Berührung mit dem Harn ergibt sich eine Farbveränderung entsprechend der Stoffkonzentration der detektierten Substanzen.

Einen Überblick über die Bedeutung und die störenden Faktoren der Urinteststreifen finden Sie hier[1] . Die Urinteststreifen sind mit einem Trocknungsmittel in einem in der Regel kreisrunden Kunststoffbehälter gepackt. Das Teststäbchen wird kurz in frischem Harn getaucht und umgehend entfernt (zu lange im Harn liegen zu lassen, kann dazu führen, dass sich die Reaktionsmittel aufgrund des pH-Wertes auflösen).

Der überschüssige Harn wird dann abgewischt oder getupft und das Resultat durch direkte Farbvergleiche der Reagensfelder mit einer beiliegenden Referenz-Farbskala (meist als Klebeetikett auf der Verpackung) ermittelt und protokolliert. Als Beispiel sei hier der Nachweis von weißen Blutkörperchen genannt, der nur ab einem Gehalt von 10-15 Blutkörperchen pro Liter Harn möglich ist. Der Einsatz von Urinteststreifen ist Teil der patientenorientierten Sofort-Diagnostik.

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