Unterzuckerung bei Kindern

Hypoglykämie bei Kindern

Schulkinder können oft selbst erste Anzeichen einer Hypoglykämie erkennen und richtig reagieren. Im Allgemeinen ist die Hypoglykämie ein zu niedriger Blutzuckerspiegel. Hypoglykämie - Kinderdiabetes Stuttgart e.V. Unterzuckerung und was sind die Anzeichen einer Unterzuckerung?

Im Allgemeinen ist die Unterzuckerung zu niedrig. Im Falle einer akuten Unterzuckerung muss das Kinde unverzüglich etwas Süßes einnehmen. Was für Beschwerden können auf eine akuten Blutzuckermangel hindeuten? Bei einer Unterzuckerung muss unverzüglich reagiert werden. Wir empfehlen, jedem einzelnen eine Packung Glukose zu verabreichen und Freunde und Lehrer immer über die Krankheit und die eventuellen Beschwerden zu informieren.

Bei Hypoglykämie sind nicht nur Glukose, sondern auch ein Gläschen Obstsaft, Zuckerlimonade oder Cola (nicht Cola light) geeignet. In der Regel heilt das Baby innerhalb von 5-10 minuten. Bei weiteren Symptomen oder Bewusstlosigkeit des Kindes ist es ratsam, den Notfallarzt umgehend zu informieren.

Hypoglykämie bei Kindern

Die oben beschriebene Bewusstlosigkeit tritt nur bei Kindern mit sehr schwerer Unterzuckersucht auf. Liegt der Zuckergehalt im Blutsystem unter 2,5 Millimeter, nennt man dies Unterzuckerung. Bei Kindern können die Gründe für einen niedrigen Blutzuckerspiegel, der nicht durch Zuckerkrankheit verursacht wird, sehr verschieden sein.

Häufig können andere hormonelle Störungen eine Hypoglykämie verursachen. Dazu gehört zum Beispiel eine Subfunktion der NNR. Dabei werden die beiden wichtigen Faktoren Cortisol und Adrenalin produziert, die dem Organismus des Kindes bei der Bekämpfung der Hypoglykämie behilflich sind. Im Falle eines Defekts, einer Beschädigung oder einer kongenitalen Dysfunktion tritt dieser nicht auf.

Weil die NNR nicht selbständig funktioniert, sondern unter dem Eindruck der Hypophyse steht, kann ihre Beschädigung auch zu einer Hypoglykämie führen. Eine angeborene Glucagonmangel oder ein Glucagonmangel bei einer anderen Krankheit ist jedoch in den seltensten Fällen die einzige Todesursache für eine Hypoglykämie. Bei Kindern, die an einer Art Zuckerkrankheit erkrankt sind, kommt es sehr oft zu einer Hypoglykämie.

Beim Diabetiker ist das eigentliche Blutzuckerproblem ein permanenter Anstieg, da das vom Organismus hergestellte Insulin entweder nicht richtig funktioniert oder nicht in ausreichender Menge produziert wird. Die Insulin-Produktion bei Kindern mit Typ-2-Diabetes ist zu Krankheitsbeginn signifikant gesteigert.

Dies ist eine vom Kinderkörper selbst initiierte Gegenmassnahme, um die geschwächte Insulinwirkung auszugleichen. Bei bekannter Zuckerkrankheit ist die Hauptursache der Hypoglykämie jedoch eine Fehldosierung der Arzneimitteltherapie. Wenn die Kohlenhydratmenge in der Ernährung zu hoch angesetzt wird und zu viel Insulin injiziert wird, kann es rasch zu einer Hypoglykämie kommen.

Ein Tremor an verschiedenen Muskelteilen des Kindes wird oft in Verbindung mit akuten Sehnsüchten, Brechreiz, Unwohlsein, Erbrechen oder sogar dem plötzlich auftretenden Schweißausbruch festgestellt. Weil er eine wichtige Energiequelle für den Organismus und auch für das Hirn des Kindes ist, verlangt das Hirn bei sinkendem Blutzuckergehalt unmittelbar die Versorgung mit Glucose, damit es richtig funktionieren kann.

Im Falle einer Hypoglykämie werden gewisse Stoffe vom Hirn des Kindes freigesetzt, die die bereits erwähnten Beschwerden hervorrufen und damit ein Warnsignal für den Organismus sind. Hypoglykämie bei Kindern kann lebensbedrohlich werden und sollte daher rasch entdeckt und therapiert werden. Bei akuter Hypoglykämie handelt es sich um einen Rückgang des Blutzuckerspiegels unter die Normalwerte.

Glukosewerte unter 45 mg/dl werden als behandlungsbedürftige Unterzuckerung bezeichnet. Die Glukose sollte in diesem Falle dem Neugeborenen kurzzeitig durch Aufguss verabreicht werden. Hier nehmen die Beschwerden rasch ab. Bei einer wiederholten Unterzuckerung sollte jedoch immer eine metabolische Untersuchung durch einen Facharzt durchgeführt werden, um die Ursachen zu eruieren.

Meist wird eine neue Hypoglykämie erkannt und spezifisch aufbereitet. Insbesondere eine unbemerkte oder nicht rechtzeitige Hypoglykämie in der Nacht kann im ungünstigsten Falle zum Tod des betroffenen Kindes führen. Darüber hinaus erhöht eine häufige Hypoglykämie das Herz des Kindes und erhöht das Verletzungsrisiko.

Darüber hinaus haben diverse Untersuchungen gezeigt, dass das Hirnschadensrisiko des Kindes, begleitet vom Demenzrisiko, nach wiederkehrenden Vorfällen signifikant ansteigt.

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