Rezeptgebühr

Rezeptgebühr

Obere Grenze für Verordnungsgebühren Gegenwärtig wird für jedes Arzneimittel der Krankenversicherung in der Pharmazie eine Rezeptgebühr von EUR 6,00 gezahlt, die zur Zeit nur für Menschen mit niedrigem Verdienst (unterhalb des Referenzsatzes für Ausgleichszulagen) gilt, die entweder eine Ausgleichsentschädigung erhalten oder auf Antrag für ein unter dem Referenzsatz für Ausgleichszulagen liegendes Verdienst freigestellt werden. Allerdings hat der Versicherer eine weitere Option eingeführt, um mehr Versicherungsnehmer von der Rezeptgebühr zu befreien.

Die gezahlten Rezepte werden für jede versicherte Person abgerechnet. Wenn die gezahlten Verordnungsgebühren in einem Jahr 2% des Jahresüberschusses betragen, erfolgt eine Freistellung für das verbleibende Jahr. Ist diese Freistellung im Gesundheitssystem berechnet, wird sie dem behandelnden Arzt über das elektronische Kartensystem bei der Rezepterstellung mitgeteilt.

Die Freistellung nimmt der behandelnde Arzt zur Kenntnis; die Versicherten müssen keine Rezeptgebühr mehr in der Pharmazie entrichten. Ab dem 1. Januar 2008 muss jede Person nur noch die Rezeptgebühr entrichten, bis sie mit diesen Leistungen im aktuellen Jahr 2% ihres Jahresüberschusses erlangt. Er ist danach für den weiteren Verlauf des Kalenderjahrs von der Rezeptgebühr befrei.

Für jede versicherte Person wird ein eigenes Rezeptgebührenkonto angelegt. Zum einen wird der Jahresüberschuss (siehe "Berechnung des Jahresüberschusses") erfasst, zum anderen werden die im aktuellen Jahr gezahlten Verordnungsgebühren aufgerechnet. Wenn diese eine Höhe von 2% des Reineinkommens erreicht haben, wird dieser Sachverhalt dem behandelnden Arzt, der ein Arzneimittel verordnet, und/oder der Ordinationsassistentin bei der Einreichung der elektronischen Karte mitgeteilt.

Bei der Priesterweihe erkennt man nur, dass es eine Erlösung gibt - aber nicht aus welchem Grunde! Nach wie vor wird die Freistellung von der Rezeptgebühr auf dem Arzneimittel angegeben. Die versicherte Person wird dann in der Drogerie nicht mehr mit dieser Abgabe belastet. Weil die derzeitigen Nettoeinkünfte der Beschäftigten im Sozialversicherungssystem nicht bekannt sind, wurde beschlossen, einen Blick zurück auf das vergangene Jahr zu werfen: So wird beispielsweise die Höhe der Rezeptgebühr für 2017 zunächst auf der Grundlage der Einkommensangaben für 2016 errechnet.

Das Einkommen mitversicherter Personen wie Ehegatten oder Kindern wird bei der Ermittlung des Reineinkommens nicht mitberücksichtigt. Die von den Versicherungsnehmern für mitgeversicherte Personen gezahlten Verordnungsgebühren werden in die Kalkulation für das Erreichen der Obergrenze von 2% einbezogen. Ist die Obergrenze der Rezeptgebühr im aktuellen Jahr überschritten, wird die Freistellung dem behandelnden Arzt oder dem Praxisassistenten nach Einstecken der E-Card in den Leser mitgeteilt.

Die Freistellung nimmt der behandelnde Arzt zur Kenntnis; der Versicherungsnehmer muss keine Rezeptgebühr mehr aufwenden. Für diejenigen, deren Jahreseinkommen weniger als das Zwölffache des individuellen Referenzsatzes für die Entschädigung (909,42 EUR pro Kalendermonat im Jahr 2018) beträgt, errechnet sich die Höchstgrenze der Rezeptgebühr aus dem 12-fachen dieses Referenzsatzes. Das heißt, dass jede Person, die aus Gründen des Sozialschutzes nicht von der Rezeptgebühr ausgenommen ist, mindestens 37 Rezepte zu entrichten hat, bevor sie für den Rest des Kalenderjahres von der Rezeptgebühr wegen der Erreichung der Rezeptgebührgrenze freigestellt wird.

Bei der automatischen Ermittlung des Jahresüberschusses und damit der Höhe der Beitragsbemessungsgrenze werden die der Krankenkasse bekannten Angaben zugrunde gelegt. Das bedeutet in der Realität, dass das jährliche Nettoeinkommen der beschäftigten Versicherungsnehmer auf der Grundlage der Beitragsbemessungsgrundlage der vergangenen Kalenderjahre ermittelt wird. Damit Versicherte ihre Beitragsbemessungsgrenze auf Basis des laufenden Einkommens berechnen können, können sie bei ihrer Krankenkasse ein neues Jahreseinkommen beantragen.

Als Bemessungsgrundlage für die Höhe der Rezeptgebühr für dieses Jahr ist dann das vom Versicherungsnehmer geprüfte Jahreseinkommen des laufenden Kalenderjahrs heranzuziehen. Die von den Pharmazeuten gezahlten Rezepte werden jeden Monat nachträglich in Rechnung gestellt. Deshalb ist es derzeit nicht möglich, die Obergrenze der Rezeptgebühr zu berechnen. Falls die Versicherungsnehmerin noch Verordnungsgebühren gezahlt hat, obwohl sie bereits ihre Einkommensobergrenze überschritten hätte, werden die überbezahlten Verordnungsgebühren im nächsten Jahr durch eine entsprechende Rechnung angerechnet.

Wenn der Versicherungsnehmer im folgenden Jahr die Obergrenze der Rezeptgebühr nicht überschreitet oder nicht so viel Rezeptgebühr einspart, dass das Guthaben ausgenutzt wird, muss der verbleibende Betrag auf das zweite folgende Geschäftsjahr vorgetragen werden. Der verordnende Mediziner und die Sekretärin haben keinen Einblick in das Gehalt der Versicherungsnehmer.

Mit der E-Card können Sie daher schnellstmöglich auf eine Freistellung von der Rezeptgebühr hinweisen. Für allgemeine Anfragen zur Obergrenze der Rezeptgebühren rufen Sie das SV Service Center (Montag bis Freitag, 8-18 Uhr) oder Ihre Krankenkasse unter 050124 3360 (zum ortsüblichen Tarif in ganz Österreich) an.

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