Retinopathie Diabetes

Diabetes der Retinopathie

Etwa ein Drittel der Diabetiker in Deutschland leidet an einer diabetischen Retinopathie. Weshalb ist eine Vorsorgeuntersuchung für Diabetiker so wichtig? Als diabetische Retinopathie wird die durch Diabetes mellitus verursachte Erkrankung der Netzhaut des Auges bezeichnet.

Proliferierende oder nichtproliferierende Retinopathie?

Retinopathie wird durch Schäden an den kleinen Blutgefäßen der Retina verursacht. Verursacht werden sie unter anderem durch einen Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Diabetes. Dies führt zum Verschluss der feinhaarigen Gefäße (Kapillaren), was zu Kreislaufstörungen der Retina führt. Anscheinend spielt auch die unmittelbare Schädigung von Nerven- und anderen Netzhautzellen eine wichtige Funktion.

Darüber hinaus werden die Blutgefäße permeabler, was die Blutung in die Retina fördert. Die Retinopathie kann ohne frühzeitige Therapie zu Blindheit und Blindheit mit sich bringen. Proliferierende oder nichtproliferierende Retinopathie? Der Augenarzt unterscheidet zwischen einer nicht-proliferativen und einer proliferativen Retinopathie. Ausschlaggebend ist dabei, ob der verminderte Blutfluss zur Retina zur Bildung (Proliferation) neuer Blutgefäße führt.

Nicht proliferierende Retinopathie kann sich in proliferierende Retinopathie verwandeln. Zu diesem Zeitpunkt sind die vaskulären Veränderungen auf die Retina beschränkt. In der nicht proliferativen Retinopathie entstehen keine neuen Adern. In moderaten Fällen sind neben den Microaneurysmen auch individuelle Blutungen sichtbar, und die Äderchen erhalten oft eine perlbandartige Gestalt. Dabei können mehr als 20 Blutungen in die Retina erkannt werden, die über alle vier Bereiche hinweg aufgeteilt sind (ein Bereich ist ein Viertelkreis oder eine Fläche) oder sich wie eine Perlenschnur in zwei Bereichen verändern oder Anomalien von kleinen Gefäßen in einem Bereich.

Proliferierende Retinopathie entsteht, wenn der verminderte Blutfluss zur Retina aufgrund von Gefässschäden weiter anhält. Dadurch entstehen neue, niedere Gefässe. Dadurch wird der Versuch unternommen, den Blutfluss zur Retina zu optimieren - allerdings ohne Erfolg. Einerseits haben die neuen Behälter eine geschwächte Mauern. Plötzliche Blutdrucksteigerungen können unter anderem zu Blutungen führen, zum Beispiel in den Augenglaskörper.

Andererseits können die neuen Gefäßformen im Verlauf der Zeit zusammenschrumpfen und zu einer Ablösung der Netzhaut mit sich bringen.

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Bei der diabetischen Retinopathie handelt es sich um eine Folgeerscheinung des Diabetes mellitus. Pathologische Änderungen der Netzhautgefäße werden durch einen hohen oder schlecht dosierten Zuckerspiegel gefördert. In Industrieländern mit einer hohen Prävalenz von Diabetes ist die Diabetes-Retinopathie oft die Grundursache für Blindheit. Bei der diabetischen Retinopathie wird zwischen proliferativer und nicht-proliferativer diabetischer Retinopathie unterschieden.

Sie beschränken sich auf die Netzhaut. Bei der nicht proliferativen Retinopathie werden drei Stufen der Schwere unterschieden: Mit der proliferativen Retinopathie sind weitere Beeinträchtigungen der Netzhautfunktion und extraretinale Folgeerscheinungen assoziiert. Eine Vielzahl von pathogenetischen Einflussfaktoren der Diabetes-Retinopathie beeinflusst die Entstehung und das Voranschreiten. Abgesicherte Gefahrenfaktoren der Diabetes-Retinopathie sind: Die verstärkte Kontrolle des Blutzuckerspiegels (Reduzierung von 7,9% auf 7,1% bei HbA1c) reduziert den Bedarf an Koagulation durch Laser deutlich.

Um das Fortschreiten der Diabetes-Retinopathie zu verhindern, wird eine Reduzierung von HerbA1c unter 7% vorgeschlagen. Ein intensivierter Blutdruckabgleich (Senkung des Blutzufuhrdrucks von 154/87 auf 144/82 mmHg) reduziert den Bedarf an Laserkoagulation aufgrund der Diabetes-Retinopathie um 35%. Um das Fortschreiten der Diabetes-Retinopathie zu verhindern, wird eine Blutdrucksenkung unter 140/80 mmHg beibehalten.

Patientinnen und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen haben ein höheres Verlustrisiko für Hartexsudate, Diabetesmakulopathie und Sehverlust. Darüber hinaus wird das Restrisiko einer proliferativen diabetischen Retinopathie deutlich gesteigert. Daher sollten Sie sich jedes Jahr zur Vorbeugungsuntersuchung an Ihren Ophthalmologen wenden. So können Anfangsstadien der Diabetes-Retinopathie frühzeitig entdeckt und therapiert werden.

Neben der Kontrolle ist es von Bedeutung, dass der Stoffwechsel so optimal wie möglich eingestellt wird, damit die Diabetes-Retinopathie gar nicht erst eintritt. Multivariate Therapieschemata (Lebensstiländerung mit mehr Sport, Gewichtsabnahme oder -normung, Raucherentwöhnung, Blutzuckerung, Blutdrucksteigerung, Reduzierung oder Normung des erhöhten Blutfettwertes und die EinfÃ??hrung einer Thrombozytenaggregationshemmung) können das Retinopathie-Risiko bei HLK-Patienten um bis zu 50% senken.

In der großflächigen Retinopathie (proliferativ oder schwerwiegend nichtproliferativ) muss die Lasertherapie auf die gesamte Netzhaut ausgedehnt und über mehrere Sessions ausgedehnt werden.

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