Plätzchen für Diabetiker

Cookies für Diabetiker

Jedes Jahr wieder - Backe Kekse! Egal ob Einsteiger oder Profi - jeder kann noch etwas Neues erlernen. Für Sie haben wir viele Tips zum weihnachtlichen Backen zusammengetragen. Hier findest du generelle Gebäcktipps und vor allem ein paar Kunststücke, um das weihnachtliche Backen zu Diabetes-freundlich zu machen. Danach haben die Kekse mehr Fasern - vorteilhaft für die Magen-Darm-Trakt und das Fortschreiten des Blutzuckerspiegels.

Wer kein Roggenvollkornmehl einsetzen will, kann dennoch Vollkornmehle mit einem höheren Mahlgrad (höherer Mahlgrad) einsetzen, z.B. 550er Weizenmehl anstelle von konventionellem 405er Weizenmehl, das sich besonders für Feingebäck - wie Butter- oder Sandkekse und Spekula - als besonders geeignet erwies. Schwarzmehl (Typ 1370) macht Pfefferkuchen angenehm zart!

Stellen Sie sicher, dass alle Cookies die selbe Grösse haben - so haben alle Cookies die selbe Anzahl von BE/KE und sind einfach zu schätzen und zu kalkulieren. Für weiche Teigwaren, z.B. für Kekse, sind eine Keksaufsatz oder zwei Kaffelöffel als Portionierhilfe hilfreich. Tiefkühlbeutel oder Frischhaltefolien tragen zur Einsparung von Weizenmehl und damit von Kohlenhydraten bei.

Den Keksteig zwischen den beiden Schichten eines geschnittenen Tiefkühlbeutels oder zwischen zwei Stück Klarsichtfolie ausrollen - es klebt nichts und es ist leichter, den Keksteig fein und geschmeidig auszurollt. Für diejenigen, die oft Kuchen ausrollen, kann es sich durchaus rentieren, eine besondere Silicon- oder Plastikunterlage zu kaufen. Ein Rollholz aus Silizium oder Kunststoff trägt ebenfalls zur Mehlsparsamkeit bei.

Es gibt inzwischen auch Teiglinge, die mit Kalt- oder Warmwasser gefüllt sind - je nach dem, was für den Teigeinsatz gut ist. Diabetiker dürfen in der Regel in maßvollem Maße Blutzucker und Zuckerwaren zu sich nehmen. Auf mehr als 10 Prozentpunkte der Kalorienzufuhr pro Tag in Zuckerform - das sind etwa 30 bis 50 g - verzichtet die DDG.

Die beste Zusammenstellung ist mit Nahrungsmitteln, die Kohlehydrate, Fette oder Fasern beinhalten. Reiner Blutzucker führt zu einem schnellen Blutzuckeranstieg. Beinhaltet eine Keksrezeptur höchstens 100 Gramm Kekse für 20 bis 50 Keksen, ist der Zuckergehalt (Saccharose-Gehalt) so niedrig, dass er als BE/KE errechnet werden muss. Allerdings nimmt der Zuckerspiegel nicht so rasch zu, da Kekse auch Fette aus Milch und Milch und Eiern sowie Fasern aus Getreide beinhalten.

In Rezepturen, die nicht speziell für Diabetiker konzipiert sind, sollte der Zuckergehalt um die Hälfe reduziert und die andere Hälfe durch Zugabe von kalorienfreiem Süssstoff ersetzt werden. Fügen Sie bei der Zubereitung des Teigs zunächst die Hälfe des in der Normalrezeptur genannten Hefestückes zu. Ein Keksteig für 20 bis 50 Plätzchen sollte nicht mehr als 100 g Rohrzucker enthalten.

Rezepturen aus dem Diabetes-Journal können Sie unverändert übernommen werden - der Zuckergehalt ist bereits gesenkt. Noch bevor der Tee die Schüssel erreicht, noch einmal abschmecken. Wenn es nicht süss genug für deinen eigenen Gusto ist, füge ein paar Tropfen Flüssigsüße hinzu. Gelangen geriebene Schalenfrüchte in den Teigeinsatz, kann der Fettanteil um etwa 10 bis 20 Prozentpunkte gesenkt werden.

Du kannst deine Schokoladenbutter in jedem beliebigen Kochrezept gegen Vollmilchmark austauschen. Wenn Sie trotzdem einen butterigen Beigeschmack haben möchten, fügen Sie ganz unkompliziert etwas Butter-Vanille-Geschmack zum Backteig hinzu. Nimm eine Kohlenhydrat-Austausch-Tabelle mit (z.B. die "Diabetes Journal Nutrition Table", verfügbar unter www.kirchheim-shop.de). Stöbern Sie in der Rezeptur und sehen Sie, welche Inhaltsstoffe kostenpflichtige Kohlehydrate beinhalten.

Schreibe die Menge an Vollkornmehl, Puderzucker, Marmelade und Kakao unter einander auf. Beispiel: Wenn die Rezeptur z. B. 250 g Typ 550 Getreidemehl enthält, errechnet man 250 geteilt durch 17 oder 14 g. Wenn die gesamte Rezeptur 30 BE oder Schlüssel enthält und 60 Kekse enthält, ergibt ein Kekse 0,5 BE/ke.

Man kann auch von der berechneten Kohlenhydratgesamtmenge aus gehen und sie durch die Anzahl der Kekse, die man aus dem Teigextrakt extrahiert hat, dividieren.

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