Pflegestandard Blutzuckermessung

Standard of care Blutzuckermessung

Versorgungsstandard: Beratung und Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus. - Die Pflege muss in einem schriftlichen Standard ("PVC-Präventionsbündel") definiert werden (gute klinische Praxis). Entwicklung evidenzbasierter Expertenstandards Die Mitglieder der Steuerungsgruppe verfügen über langjährige Erfahrung in der Qualitätsentwicklung. Der wissenschaftliche Leiter und die Steuerungsgruppe werden bei ihrer Arbeit von einem wissenschaftlichen Team an der Fachhochschule Osnabrück unterstützt. Auf nationaler Ebene arbeitet er eng mit dem Deutschen Krankenpflegeverband zusammen.

Sie pflegt auch Arbeitsbeziehungen zu allen Organisationen, die sich mit Qualitätsarbeit in der Pflege und Sozialfürsorge in Deutschland beschäftigen. Team scientifique: Dipl. -Pflegewirtin Petra Blumenberg; Prof. Dr. Andreas Büscher; Dipl. -Pflegewirt Moritz Krebs; Prof. Dr. Martin Moers; Anna Möller, M.A.; Sekretariat : Caprivistraße 30a, D - 49076 Osnabrück, tél.

Der internationale Qualitätsdiskurs zur Pflege ist sich darin einig, dass neben den auf institutioneller und lokaler Ebene entwickelten Normen und Verfahren auch von Expertengremien entwickelte Good-Practice-Standards (National Expert Standards) umgesetzt werden müssen. Ziel der nationalen Expertenstandards ist es, die Qualität der Versorgung in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für die Nutzer und ihre Familien deutlich zu verbessern.

Bis 2009 wurden sieben nationale Expertenstandards entwickelt, verabschiedet und umgesetzt. Diese Normen decken folgende Bereiche der Pflegepraxis ab: Expertenstandards sind Instrumente zur Definition, Umsetzung und Bewertung der Versorgungsqualität.

Sie informieren über die berufliche Verantwortung gegenüber Pflegebedürftigen und der Gesellschaft insgesamt sowie über gesetzliche Verpflichtungen. Der Hauptzweck von Expertenstandards ist: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Expertenstandards professionell nach dem Leistungsniveau bestimmt werden, das erforderlich ist, um den Bedürfnissen der Bevölkerung, die von der Dienstleistung profitiert, gerecht zu werden; sie setzen das Vorhandensein von Kriterien für ihre Bewertung voraus.

Expertenstandards bieten Orientierung für komplexe professionelle Interventionen, bieten einen Handlungsrahmen und Alternativen für professionelles Handeln und Entscheiden, behandeln Pflegefragen, die viel Aufmerksamkeit und Bewertung erfordern und von Natur aus sehr interaktiv sind. Sie waren auch Gegenstand eines Artikels in einer englischsprachigen Zeitschrift von Schiemann und Moers (Schiemann, D./Moers, M. (2007): ExpertInnenstandards in der Pflege als Werkzeug der evidenzbasierten Pflegepraxis.

Bei der Umsetzung der Normen musste das Netzwerk einen eigenen Ansatz entwickeln, da es keinen internationalen Ansatz gab, der diesem Ziel entsprach, weder für Pflege- noch für andere Gesundheitsberufe.

Druckgeschwüre und andere chronische Wunden, Inkontinenz, Stürze, Schmerzen und Unterernährung gehören zu den Hauptproblemen in der Pflege. Darüber hinaus erfordern diese Bereiche eine effektive Verbesserung der Qualität der Pflegepraxis. Daher bleiben diese Fragen aus wirtschaftlichen Gründen relevant.

Gleiches gilt für eine weitere Norm zur Verwaltung der Entlassung von Patienten. Ihre Relevanz wird von allen Rechtsgebieten bestätigt. In seinem Bericht betont der Rat die Bedeutung von Expertenstandards für die künftige Entwicklung der Pflegequalität sowohl auf institutioneller Ebene als auch in der häuslichen und kommunalen Pflege; er fordert die Entwicklung zusätzlicher Standards.

Für die Entwicklung jedes einzelnen Regelwerks wird ein unabhängiges Expertengremium aus acht bis zwölf Experten aus der Pflegepraxis und der Wissenschaft gebildet. Um die Akzeptanz von Expertenstandards innerhalb der Pflegegemeinschaft, aber auch nach außen zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die Unabhängigkeit des Fachwissens der Mitglieder nachzuweisen und für Transparenz im gesamten Entwicklungsprozess zu sorgen.

Die Mitglieder des Expertengremiums sind verpflichtet, mögliche Interessenkonflikte offenzulegen. Um sicherzustellen, dass Expertenstandards die besten Forschungsergebnisse widerspiegeln, basieren sie auf einer umfassenden Überprüfung der nationalen und internationalen Literatur. Die Prinzipien der evidenzbasierten Praxis werden im Entwicklungsprozess berücksichtigt.

Evidenz ist eine Kombination aus Analyse und Bewertung der aktuellen Forschung und, falls die verfügbaren Ergebnisse unzureichend sind, einer Expertenbewertung. Im Laufe der Jahre sind die Teilnahmequoten weiter gestiegen, um nur die Zahl der Teilnehmer zu nennen, die in den letzten Jahren von 440 auf 650 gestiegen ist.

Die Ergebnisse der Konferenzen fließen in die endgültige Fassung des Expertenstandards ein. Etwa drei Monate nach der Konferenz wird der Standart den Krankenschwestern, Gesundheitseinrichtungen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. - Pilotimplementierung des ExpertenstandardsAm Ende der Konsultationskonferenz werden die Expertenstandards im Rahmen von Pilotprojekten mit rund 25 Krankenhäusern, Institutionen und Heimpflegeeinrichtungen über einen Zeitraum von sechs Monaten umgesetzt.

Ziel der Umsetzung ist es, die Akzeptanz der Normen und die Möglichkeit ihrer Anwendung in der Praxis besser zu verstehen. Während der Implementierungsphase der bestehenden Normen waren zwischen 1300 und 3100 Teilnehmer beteiligt. Rückmeldungen von Krankenschwestern und verschiedenen Fachbereichen deuten auf eine hohe Akzeptanz von Expertenstandards hin, die von den Krankenschwestern als Anerkennung ihrer Arbeit wahrgenommen werden.

Die Veröffentlichung von populären Versionen der Standards sollte ein wachsendes Interesse an ihnen wecken. Der Bundesverband der Verbraucherverbände hat populäre Versionen der ersten fünf Standards entwickelt, die in einem Leitfaden mit dem Titel "Gute Pflege in Pflegeheimen und zu Hause" zusammengefasst sind.

Eine Übersetzung der Präambel, des Standards und der Kommentare des "Expertenstandards Dekubitusprophylaxe in der Pflege, I. Aktualisierung" /"Standard d'expert Prophylaxie de l'escarre dans les soins" wurde von der Haute Ecole de Santé Fribourg (HEdS-FR) und dem HFR Hôpital Fribourgeois - Freitagspital durchgeführt. Die Übersetzung wurde von HEdS-Fr Fakultätsmitgliedern sowie Krankenschwestern und klinischen Spezialisten der HFR durchgeführt und von Experten auf diesem Gebiet validiert.

Bis Ende 2013 wird es in allen Pflegediensten der HFR eingeführt.

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