Neueste Diabetesforschung

Aktuelle Diabetesforschung

Die neuesten aus der Forschung auf dem Markt. haben einen kleinen Durchbruch in der Diabetes-Forschung erreicht. Deutschen Diabetesforschungszentrum Inwiefern entwickelt sich die Zuckerkrankheit? Fünf renommierte Forschungsinstitute arbeiten im German Center for Diabetes Research e. V.

zusammen, um gemeinsam Lösungen für diese Fragestellungen zu entwickeln. Zuckerkrankheit ist mit rund 6 Mio. Diagnosen eine der verbreitetsten Erkrankungen in Deutschland. Zudem führt die zunehmende Lebensdauer sowie Änderungen in der Lebensweise und Ernährungsweise zu einem stetigen Anstieg der Anzahl der Menschen, die an Zuckerkrankheit erkrankt sind.

Das DZD will durch die Kombination dieser hervorragenden Forschungsinstitute, moderner biomedizinischer Techniken, neuer Verfahren und Forschungsansätze einen wesentlichen Beitrag zur Klärung der Krankheitsentwicklung, zur evidenzbasierten Vorsorge, zur Präventions- und Pflegeforschung und letztlich zur Individualisierung der Kausaltherapie leisten", unterstreicht Prof. Dr. Martin Hrab? de Angelis, Vorsitzender des DZD und Pressesprecher des Helmholtzzentrums München.

Das ist ein Glücksbringer für die Diabetesforschung in Deutschland, wie Prof. Dr. Michael Roden vom Düsseldorfer Diabeteszentrum erklärt: "Da die Forscher aus der Grundlagen- und klinischen Entwicklung durch die intensive Zusammenarbeit viel besser über die Tätigkeiten in den verschiedenen Institutionen aufgeklärt sind, können die Ergebnisse der Diabetesmodelle in präklinischen und klinischen Forschungsprojekten rascher in die Praxis überführt werden.

Zum Beispiel ist in letzter Zeit bekannt geworden, dass Bewegung manche Menschen mehr vor Zuckerkrankheit schütz. "Wir können nun in großen klinischen Untersuchungen die Wirksamkeit verschiedener Präventionsmassnahmen in Anlehnung an Biomarker und andere individuelle Einflussfaktoren untersuchen", sagt Prof. Dr. Dr. Hans-Ulrich Häring von der Uni Tübingen.

Medizinische Untersuchungen zur Vorbeugung und Behandlung: Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der Effektivität verschiedener Präventionsmaßnahmen bei Menschen, für die eine Lebensstiländerung vermutlich nicht ausreicht, um Diabetes zu verhindern. Eine weitere deutsche Diabetesstudie überwacht den Krankheitsverlauf bei mehr als 1300 neuen Probanden.

In Dresden und München werden auch Strategien zur Impfung von Typ-1-Diabetes erarbeitet und ausgewertet. Im Rahmen der PREG-Studie untersucht das DZD mögliche Risiken für Schwangerschaftsdiabetes und erarbeitet geeignete Präventivmaßnahmen. Ausgehend von den vorhandenen Untersuchungen zum Schwangerschaftsdiabetes im DZD wurde ein gemeinsam mit PREG entwickeltes Programm umgesetzt, das die betroffenen Mütter und Väter umfasst und ein Langzeitmonitoring ermöglicht.

In großen Populationsstudien werden die Wirkungen von Umgebung, Lebensweise und Gene auf die Entwicklung von Zuckerkrankheit analysiert. Damit sollen zuverlässige Bio-Marker für die frühzeitige Erkennung und Überwachung identifiziert und die Bedeutung des am Potsdamer Platz entstandenen German Diabetes Risk Test weiter verbessert werden. Moleküle im Diabetes-Modell: Die vom Helmholtzzentrum München und dem Deutschem Ernährungsinstitut Potsdam gegründete Klinik für Diabetes-Maus leistet einen Beitrag zur Aufklärung der Ursachen der Krankheitsentwicklung.

Mit Hilfe der Diabetikermodelle können Forscher am DZD die Wirkungsmechanismen von Diabetes-Therapien in Abhängigkeit genetischer Gegebenheiten erforschen. Erhaltung der Betazellenfunktion: Forscher der Uni Dresden und anderer Orte arbeiten zusammen, um die Funktionen der Beta-Zellen und damit die eigene Insulin-Produktion des Körpers aufrechtzuerhalten. Autoimmunerkrankungen und Typ-1-Diabetes: Die Ursachen des Typs 1 liegen in einer Fehlsteuerung des Abwehrsystems.

Die Forscher des DZD erforschen die Ursachen für die Entwicklung von Typ 1 Diabetikern. Diese sollen eine Früherkennung der Erkrankung erlauben und die Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Zuckerkrankheit erleichtern. Zusammen mit international tätigen Forscherinnen und Entwicklern hat das DZD einen wichtigen Fortschritt in der Vorbeugung von Typ 1 Diabetikern erzielt:

Im Rahmen der Pre-POINT-Studie löste die Verabreichung von oralem Insulin eine protektive Immunantwort bei Patienten mit einem erhöhten Diabetes-Risiko aus. Die Experten des DZD arbeiten weiter an Erkenntnissen aus der Forschung, etwa an innovativen molekularen Targets oder Kandidatenmolekülen für neue Diabetes-Medikamente. Damit die Kooperation zwischen den am DZD arbeitenden Forschern so eng wie möglich wird, wurde mit dem Austausch ganzer Arbeitsgruppen zwischen den Orten gestartet.

"Wir stellen fest, dass unser Center aufgrund seiner außergewöhnlichen Strukturen von Forschungsfördereinrichtungen im In- und Ausland mit grossem Interesse beobachtet wird", unterstreicht er. Mit einem breit gefächerten Programm- und Kursangebot stellt das DZD seinen Nachwuchswissenschaftlern und seit 2013 einem internationalem Fachpublikum eine umfangreiche Fortbildung in der translatorischen Diabetesforschung zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang engagiert sich das DZD besonders für einen fachübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, z.B. an der DZD-Diabetesforschungsschule für junge Forscher aus aller Herren Länder und an den Graduiertenkollegs der DZD Partner.

Mehr zum Thema