Münzen Dmark

MÃŒnzen Dmark

Für Münzsammler jedoch nicht! Die Münzen aus der D-Mark-Zeit haben ihren eigenen Charme. Aktien tauschen: Zahlreiche D-Mark Münzen noch im Umlauf befindlich

6,7 Mrd. D-Mark Münzen wurden noch nicht umgetauscht. Damit sind 42% aller Geldstücke, die Ende 2000 im Handel waren, erklärt der Deutsche Bankenverband in Berlin. Während Ende 2000 noch Banknoten im Gesamtwert von 262 Mrd. Mark im Umlauf waren, sind heute noch rund 5,95 Mrd. Mark ausstehend. Dafür Der amtliche Wechselkurs von 1, 1, ist 1,95583DM.

DM-Münzen von 1948 bis 2001

Das Kürzel ist in der Umgangssprache auch als Deutsche Marke oder kurz Markus und in der englischsprachigen Welt als Deutsche Marke bekannt. Sie wurde 1948 von der Deutschen Bundesbank mit der Devisenreform am 20. Juni veröffentlicht. Sie war bis 1998 Büchergeld und bis 2001 nur als Zahlungsmittel die amtliche Landeswährung der BRD.

Mit der Einführung des Euros am 1. Jänner 2002 hat die Deutsche Mark ihr gesetzliches Zahlungsmittel verloren. Wir haben auch eine große Anzahl von Münzen aus der DDR (Mark-Münzen).

Altes Geld: D-Mark kann noch umgeschrieben werden.

Diejenigen, die D-Mark in der Gestalt von Münzen oder Banknoten finden, können diese noch unbefristet in einer der Niederlassungen der Deutsche Bank in Euros eintauschen. Etwa 12,6 Mrd. DM liegen nach wie vor amtlich in Schubkästen, Akten oder anderen Versteckmöglichkeiten, erklärt der Deutsche Bankenverband zitiert Angaben der Deutsche Bank.

Das Deutsche Münzen-Magazin | Highlights der D-Mark-Sammlung

Für Münzsammler jedoch nicht! Neuankömmlinge und "alte Hasen" denken immer noch an die nationale Vorreiterrolle des Euro, in Deutschland Münzen in der Landeswährung "Deutsche Mark", kurz: DEM. Mit der allerersten Sondermünze der BRD wurde am 12. August 1953 mit einem Nominalwert von 5 DEM eine der populärsten Münzsammlungen der Welt geschaffen.

Das Jahr 1952 des Münzpioniers wurde erst ein Jahr später veröffentlicht. Zwar hatte der Direktor des Stadtarchivs Nürnberg, Fridolin Solleder, die Ausgabe pünktlich zur Hundertjahrfeier des Deutsches Nationalmuseum in Nürnberg angeregt, doch die Vorbereitungszeit für die erste deutsche Sondermünze dauerte etwas länger an.

Der Rand bezeichnet die ersten Wörter der deutschen Hymne "EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT", während die Rückwand - wie bei allen DM-Gedenkmünzen - mit einer Darstellung eines heraldischen Adlers des Münzdesigners verziert ist. Die erste zum Thema passende 5 DM -Gedenkmünze wurde in der Münchner Mün-Münze (geprägter Buchstabe "D") aus 625 Tausendsteln eines Silbers und der restliche Kupfer mit einem Gewicht von 11,2 g und einem Gesamtdurchmesser von 29 mm gefertigt.

Das erste Exemplar, das auf den größten Gedenkmünzenausgaben der weimarischen Volksrepublik basiert, war nur 198760 Exemplare in Standardprägung "Stempelglanz" (St.). Trotzdem droht aus heutiger Perspektive die erste deutsche Sondermünze zu einem Verkaufsschlager zu werden. Selbst wenn die Medaille in ihrem Jahrgang 1953 zumindest dem Tageslohn eines Arbeiters entspricht, hätten ihre ersten Besitzer sie wohl besser aufbewahren sollen - aber wer hätte damals in die Vergangenheit blicken können?

Dies trifft umso mehr auf die pure Kollektorausführung in der höchsten Prägegüte "Hochglanz" oder "Polierte Platte" (PP) zu. Aufgrund mangelnder Beliebtheit lag die Auflagenhöhe bei nur 1240 Exemplaren (zusammen mit der Gesamtauflage: 200.000 Exemplare), die nun zu reinen Sammlerpreisen verkauft werden. Friedrich von Schiller (der Bourgeois wurde erst drei Jahre vor seinem Tode geadelt) kam am 21. Januar 1955 zum ersten Mal zur Prägung.

Dieses Mal hat die Münzanstalt Stuttgart (Auflage: 1985. 783 Str. / 1217 PP) die Münzprägung inhaltlich und geographisch angepasst übernommen, letztendlich wurde der Geehrte 1759 im nahegelegenen Marbach am Neckar zur Welt gebracht. Das von Alfons Feule aus Schwäbisch Gmünd entworfene Münzbild stellt den am 9. 5. 1805 in Weimar gestorbenen Dichter ohne eigene schulterlange "Schillerlocken" (heute auch für geräucherten Fisch und Feingebäck) dar.

Auch 1955 wurde eine Sondermünze (Auflage: 1985: 2.000 Stück) zum Gedenken an den dreihundertsten Jahrestag des Grafen Ludwig Wilhelm von Baden, genannt "Türkenlouis", herausgegeben, den der General nach seinen Erfolgen gegen die Ottomanen bei Wien hatte. Auf dem Münzrand, der im nahen Karlsruher Raum mit einem "G" geprägt ist, steht die Inschrift: SCHILD DES RICHES - ein Ehrentitel für den Markgraf, dessen Werk der Existenz des Imperiums gewidmet war.

Auch das Porträt der Münze kommt von Karl Roth, dem vielleicht wichtigsten Texter der spätromantischen Kunst im linken Kopfende mit nach Biedermeiermode nach vorn gekämmten Haaren. Mit der letzten Zeile aus dem Poem "Heimweh" ruft die Schrift Eichendorffs Arbeit in Erinnerung: GREET GERMANY FROM HEARTH.

Die in Hamburg produzierte Sondermünze (Auflage: 1985: 2.000 Stück) beendete die Reihe von rund zweihunderttausend Ausgaben - gleichzeitig hatten nun alle vier ehemaligen Münzstätten der BRD die Produktion einer Sondermünze inne. Wieder einmal kommt die neue Sondermünze aus Hamburg. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung erscheint sie zum ersten Mal zum Thema des Todestages des Philosophen Johann Gottlieb in 1964 - offiziell erst am 14. 3. 1966 - und zeigt nach Plänen von Robert Lippl aus München wieder ein Kopfbild mit Name und Lebenslauf des Preisträgers, der hier 1762 in Ramenau in Sachsen geboren wurde und 1814 in Berlin starb.

Mit einer Auflage von 495.000 St. in Prägeglanz und 5.000 St. in poliertem Blech (zuletzt nur vierstellige Ziffernhöhe, dann fünfstellige und bald sechstellige PP-Ausgaben) wurde die Serie der raren "First Five" ergänzt, die dementsprechend besonders stark an Wert gewonnen hat.

Die glänzenden Prägezahlen der deutschen Sondermünzen wuchsen in den folgenden Jahren auf über 20 Mio. Münzen pro Design in der Olympia-Münzserie 1972 in München! Die Erinnerungsmünzen an die XX. olympische Sommerolympiade 1972 in München haben jedoch aus mehreren Gruenden eine Sonderstellung in der Geschichte der deutschen Münzen.

Nicht zuletzt dank ihres Umsatzes von rund 700 Mio. DM waren sie massgeblich an der finanziellen Unterstützung des Mega-Sportereignisses beteiligt. Gleich zu Anfang gab es auch eine politische Frage, als am 26. Jänner 1970 der erste silberne Zehner mit dem Logo der Olympia-Spirale und der Aufschrift "Games of the 20th Olympic Games 1972 in Germany" (geprägt 1969) auftauchte - wie bei den folgenden Olympia-Münzen ohne Hinweis auf das tatsächliche Prägejahr und damit eine weitere numismatische Neuheit!

Genau diese Umschreibung mit dem Zusatz in Deutschland" löste eine Klage des Staatlichen olympischen Kommitees der DDR unter Hinweis auf die Satzung aus, nach der die Auszeichnung der Austragung der Games an eine Großstadt und nicht an ein Staat vergeben wird. Das Ergebnis war, dass das Ausgangsmotiv anschließend als zweite Variante mit einer neuen Inschrift "in München" wieder eingeprägt wurde.

Bereits die Erstauflage wurde mit einer Auflage von 10 Mio. Exemplaren herausgegeben, davon 500.000 in Hochglanz, die Produktion der Stempel- und Hochglanzausgaben wurde erstmalig an alle vier Prägestellen gleichmässig abgegeben. Das, was damals wohl organisatorischer gerechtfertigt war - denn eine einzelne Münze wäre angesichts des ungewöhnlich großen Münzvolumens sicher zu hoch angesetzt gewesen -, erwies sich im Rückblick als Glücksfall für die Verursacher.

Seit die olympische Serie die erste und bis 1997 einzige deutsche Sondermünze mit allen (damals vier) Prägebuchstaben war, entdeckte der Münzsammler den Wunsch, so genannte "Sets" zu erwerben: also jedes olympische Münzmotiv in den damals prägenden Buchstabenvarianten D, F, G und J. Die olympische Serie begann also mit dem offiziellen Wahrzeichen der Olympischen Sommerspiele 1972, der sogenannten "Strahlenden München", die die in Augsburg lebende Greta Lippl-Heinsen für die erste Auflage umarbeitete.

Wie bei den nachfolgenden Olympia-Münzen steht auf ihrem Felgenrand das Olympiamotto "Citius ----- Altius ----- Fortius" als Aufschrift. Die fünf Trennstellen stehen für die Olympiaringe. Der Strahlungsspirale folgt im Juni 1971 ein abstrahiertes Bildmotiv von Reinhart Heinsdorff aus Leinen, das die Perspektive der Olympiaringe verdreht und sie als verflochtene Ärmel vor einem fächerartigen Untergrund ("Spirale der Strahlen") schneidet.

Insgesamt wurden nun erstmalig 20 Mio. Auflage erreicht, von denen 500.000 wieder hochglanzpoliert wurden. Als nächstes olympisches Münzmotiv des Berliners Schütz erscheint im selben Monat die nackte, stylisierte Darstellung eines knieenden, ziemlich hager wirkenden Athletenpaares in Form eines Basketballers und eines Kanufahrers mit Paddel. Hier wurden von den insgesamt 20 Mio. Exemplaren 600.000 hochglanzpoliert, was auch für die beiden zuletzt im Olympia-Jahr erscheinenden Münzenmotive zutrifft.

Auf der einen Seite der von Doris Waschk-Balz aus Hamburg entworfene Teil des Olympiageländes und des Olympiastadions mit der Aufsehen erregenden zeltähnlichen, lichtdurchlässigen Bedachung des bekannten Baumeisters Frei Otto (Ausgabedatum: September 1972). Andererseits, wiederum von Siegfried Schütz geschaffen, das Strahlungsspirallogo über Olympiafeuer und olympische Ringe (Ausgabedatum: 23. 8. 1972 und damit nur vier Tage vor der Eröffnungszeremonie).

Zudem erschien im Jahre 1972 das bereits genannte Ausgangsmotiv mit der modifizierten Fassung "in München": Auflage ebenfalls 10 Mio., jetzt aber 600.000 Hochglanz. Kompletter Beitrag im DEUTSCHEN MASCHINEN MAZIN Juni/August 2017.

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