Mg Dl Blutzucker

Dl Blutzucker

Die Zuckergehalte im Blut werden in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Der Konverter berechnet Blutzuckerwerte von mmol/L nach mg/dl und umgekehrt. Blutzucker ist ein sehr wichtiger Laborwert in der Medizin.

Blutzucker: Umwandlung mit einer einfachen Rezeptur

Die Blutzuckerwerte können in zwei unterschiedlichen Maßeinheiten ausgedrückt werden: Milimol pro l (mmol/l) oder Miligramm pro dl ("mg/dl"). mmol/l ist die weltweit am häufigsten verwendete Messeinheit. Aber auch die USA zum Beispiel hält sich an die Unit mg/dl. Der Wert mg/dl bezeichnet das Volumengewicht der aufgelösten Zuckerpartikel.

Der Blutzucker 56 mg/dl (3.11mmol/l) und seine Bedeutung

Zur Erzielung eines normalen Zuckers müsste man den Blutzucker um 24 mg/dl erhöhen. Hypoglykämien in dieser Darreichungsform sollte rasch gegengesteuert werden. Bei Bewußtsein können rasch verwendbare Zuckersorten wie z.B. Glukose oder Fruchtsäfte/ Limonaden (Achtung: keine Licht- oder Diätprodukte) ausreichen. Bei bereits aufgetretener Bewusstseinsschwäche oder schweren Beschwerden unverzüglich den Notfallarzt verständigen und den Pflegebedürftigen in eine seitenstabile Position versetzen.

Ist der Mensch wieder bei Bewusstsein, kann Glukose eingenommen werden.

Der Blutzucker 79 mg/dl (4.38mmol/l) und seine Bedeutung

Zur Erzielung eines normalen Zuckers müsste man den Blutzucker um 1mg/dl erhöhen. Wenn keine weiteren Beanstandungen vorliegen, kann der leichte Hypoglykämiezustand durch die Einnahme von rasch verwendbaren Kohlehydraten, z.B. durch die Verabreichung von Glukoseplättchen oder zuckerhaltigen Limonaden (Achtung: keine Diätsoda, leichte Produkte etc.), ausgeglichen werden. Außerdem sind Kohlehydrate in Brötchenform, Kekse oder Bonbons nicht schädlich.

In der Regel ist jedoch eine geringfügige Hypoglykämie ohne weitere Krankheitssymptome unbedenklich.

Wieso ist sein Blutzucker so schwierig anzupassen?

Ein 16-jähriger Afghane mit einem Blutzucker von über 600 mg/dl wird im Notfall ins Krankenhaus eingeliefert. Nach der Einlieferung ist der Pflegebedürftige aufgewacht, es gibt keine Übersäuerung, der Basenüberschuss und das Serum-Natrium sind im Normalfall vorhanden. In letzter Zeit liegen die FC-Werte selbst bei Insulin kaum unter 200 mg/dl. Das Körpergewicht des Pflegebedürftigen ist über der angestrebten Größe der Eltern.

Wird ein sekretierendes Adenom vermutet, wird eine fortlaufende Bestimmung des Wachtumshormons (GH) durchführt. Daraus ergibt sich ein unregelmäßiger, basaler und pulsierender Anstieg der Gesamthygiene. Die resultierende MRT weist eine Tumormasse in der Hirnanhangsdrüse auf. "Ein neuer chirurgischer Eingriff wurde vorgenommen, aber nicht alles Gewebe konnte entnommen werden", berichtet Dr. Ulrich Paetow von der Universitäts-Kinderklinik Frankfurt a. M. "Die erhöhte Neubildung von SH in einem parodontalsekretären hypophysären Adenom führte in der Regel zu Acromegalie oder Riesenwuchs.

In etwa 80% der Fälle kommt es zu einer Hypogonaden- oder Hypophyseninsuffizienz. Jeder Zweite hat eine beeinträchtigte Glukose-Toleranz und jeder Fünfte ist zuckerkrank. GH weist bei gesunder Person ein Sekretmuster auf, das dem Insulin zuwiderläuft. In akutem Übermaß hat GH eine insulinähnliche Wirkung, ist aber in einer zeitlich erhöhten Ausschüttung insulin-antagonistisch und stört die Zellglukoseverwertung und Insulinausschüttung der Beta-Zelle.

"Hohe Dosen einer langfristigen GH-Exposition führen zu permanentem Zuckerkrankheit mit einer schlechten Tendenz zur Regression", sagt Paetow. Auch nach der Rezidiv-Operation bleibt die Zuckerkrankheit bestehen, bei der die Insulin-Resistenz im Mittelpunkt steht. Zusätzlich zur anti-diabetischen Behandlung mit Insulin, Metformin und GLP-1 Analogon wird mit dem Drogentest mit dem Anti-Östrogen Cabergolin und dem Anti-Östrogen Tampoxifen eine Behandlung mit einem Somatin-Analogon initiiert.

Im Falle von Zuckerkrankheit, die schwierig einzustellen ist und nicht zur Übersäuerung neigt, sollte ein GH-sekretierendes hypophysäres Adenom in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn eine Acromegalie vorliegt.

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