Leben mit Diabetes Typ 2

Mit Typ-2-Diabetes leben

Muß ich jetzt mein ganzes Leben verändern? Landesweite Online-Befragung: Mit Typ-1-Diabetes in Schule und Kindergarten 10 . Auch Diabetes kann das Liebesleben beeinflussen:

Physische Bewegung

Zuckerkranke können oft ein weitestgehend normalisiertes Leben mit gut angepasstem Zucker im Blut haben: Dennoch sollten sie im täglichen Leben einige wenige Sachen beachten: Körperliche Betätigung kann sich auf Ihren Diabetes günstig auswirken, da körperliche Betätigung den Blutzuckerspiegel senken und die Insulinsensitivität des Organismus erhöhen kann. Besonders geeignet für Diabetes sind Ausdauersportler, die das Herz-Kreislauf-System belasten, z.B. Jogging, Nordic Walken, Gehen, Radfahren, Bergwandern, Baden, Skilanglauf.

Motor-, Tauch-, Gleitschirm- oder andere Sportaktivitäten, bei denen Sie sich und andere im Fall einer Hypoglykämie in Gefahr bringen können, sollten nicht ausgeübt werden. Zwar belegen beispielhafte Diabetiker, die Spitzensport als Profi praktizieren, dass ein erfolgreiches Leistungssportangebot auch mit Diabetes möglich ist, doch sollten sich Diabetiker nicht vollständig abnutzen. Ein guter Richtwert ist, eine Pulsfrequenz von 180 minus dem Alter in Jahren nicht zu übersteigen.

Sie sollten als Zuckerkranke Ihre Blutzuckerwerte zu jeder Zeit kontrollieren und regeln können. Daher sollten Sie beim Training immer die folgenden Hilfen dabei haben: Sie sollten auch Ihre Diabetikerkarte mitbringen, mit Informationen darüber, wie Ihnen bei einer Überzuckerung weitergeholfen werden kann. Nicht immer ist es empfehlenswert, sich sportlich zu betätigen, besonders wenn Sie an Diabetes erkrankt sind.

Weil Bewegung den Zuckerspiegel im Blut reduziert, ist es für Zuckerkranke besonders hilfreich, eine Hypoglykämie zu unterdrücken. Bei Diabetikern sollten Sie vor, während und nach dem Training immer Ihren Zuckerspiegel bestimmen. Wenn Ihr Niveau vor dem Training unter 100 mg% oder über 300 mg% ist, sollten Sie niemals physisch tätig sein.

Durch die heute verfügbaren Behandlungsverfahren mit einer flexiblen Blutzuckerkontrolle und -kontrolle können Zuckerkranke bis auf wenige Ausnahmefälle den von ihnen gewählten Berufsstand wählen. Bei Diabetikern mit Insulin- oder Sulfonylharnstoff-Behandlung kann die berufliche Laufbahn dagegen aufgrund der Gefährdung durch Hypoglykämie begrenzt sein. Daher sollten sie keine Aktivitäten durchführen, bei denen sie sich selbst oder andere bei plötzlicher Hypoglykämiegefährdet sind.

Auch die Leitlinien für den Einsatz von Diabetes im Öffentlichen und im Betrieb der DB basieren auf diesem Prinzip. Diabetiker, die von Hypoglykämie bedroht sind, dürfen keine Passagiere in der Eisenbahn oder im ÖPNV mitnehmen. Diabetiker, deren Metabolismus allein durch eine gesundes Essen gestoppt werden kann, dürfen prinzipiell jede Tätigkeit ausführen, für die sie sonst in Frage kämen.

Trotzdem können Diabetespatienten als schwerstbehindert klassifiziert werden. Bei Diabetikern, die aufgrund eines medizinischen Gutachtens zwischen 30 und 50 Prozent als erwerbsunfähig angesehen werden, können sie als schwerbehindert behandelt werden, wenn sie aufgrund ihrer Invalidität sonst keine Arbeit haben. Das Risiko einer plötzlichen Hypoglykämie ist auch im Strassenverkehr ausschlaggebend für die Einteilung in verschiedene Gefährdungsgruppen.

Bei Diabetikern ist die Teilnahme am Strassenverkehr ohne Einschränkung möglich, wenn sie zusätzlich zu ihrer besonderen Ernährung Biguanid, SGLT2-, DPP4-Inhibitoren, Alpha-Glucosidas-Inhibitoren oder Glitazonen eingenommen haben. Bei Diabetikern mit Hypoglykämie-Risiko bestehen gewisse Restriktionen. Lkw-, Taxi- und Busfahrern ist es nicht erlaubt, Insulin zu injizieren. Führerscheininhaber mit Diabetes müssen eine Bescheinigung ihres Behandlers vorweisen, aus der die Diabetesart, die Güte der Blutzuckerkontrolle, die Frequenz der Selbstkontrolle und das Risiko einer Hypoglykämie hervorgehen.

Es gibt jedoch keine spätere Anzeigepflicht, wenn die Krankheit erst nach Erhalt des Führerscheines eintritt. Bei Diabetikern sollte der allgemeine Zustand und vor allem das Sehen regelmässig überprüft werden. Letztere können besonders von einer diabetischen Netzhautkrankheit betroffen sein. Bei Diabetikern sollten Sie auch folgende Punkte beachten: Wenn es zu gering ist, verhindern Sie Hypoglykämie durch die Zufuhr von Kohlehydraten.

Nimm dir einen Snack mit ins Fahrzeug und mach alle zwei Std. eine Pause und konsumiere Kohlehydrate. Wenn Sie eine einsetzende oder abnehmende Hypoglykämie vermuten, steigen Sie nicht ins Fahrzeug. Ein gut eingestellter Diabetes kann verreisen, wenn er dafür sorgt, dass sein Metabolismus auch im Sommer nicht abreißt.

Weil man im Ferienaufenthalt in der Regel physisch aktiv ist, müssen mehr Kohlehydrate aufgenommen oder weniger insuliniert werden. Sie sollten auch daran denken, dass die Insulinwirkung bei einer Temperatur über 40°C nachlässt. Der beste Weg, Ihr lnsulin in heissen LÃ?ndern zu befördern, ist ein KÃ?hlsack, eine Thermosflasche oder ein PolystyrolbehÃ?lter. Liegt die Temperatur unter dieser Markierung, können Sie das Medikament im Fahrzeug oder in Ihrem Gepäck mitnehmen.

Vergessen Sie auch nicht, Ihre Diabetikerkarte mitzubringen.

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