Kochbuch

Rezeptbuch

In Kochbüchern wird die Zubereitung von Speisen in Rezepten beschrieben. Auf dieser Seite finden Sie unsere neuesten Kochbuch-Rezensionen und Empfehlungen. Wong - Das Kochbuch.

mw-headline" id="Entwicklung_der_deutschen_Kochbuchliteratur">Entwicklung der englischen Kochbuchliteratur[Redaktion | < Editierter Quelltext]

In Kochbüchern wird die Herstellung von Lebensmitteln in Rezepte beschrieben. Der Kochbuch wurde aus der antiken und der mittelalterlichen Heilkunde abgeleitet. Annahalm: Sowohl qualifizierte Köchinnen mit einem guten Namen als auch versierte Hausfrauen haben Küchenhefte geschrieben. Normalerweise tauchte ein neuer Kochbuch mit dem Claim auf, besser, praxisnäher und bewährter zu sein als die vorherigen.

Die Rezeptbücher wurden und werden nur zum Teil zur Kenntnis genommen mitverfolgt. In vielen Bereichen gab es auch eine große Diskrepanz zwischen den Anforderungen und der Realität - so zum Beispiel im Allgemeinen bei den Menüvorschlägen in Küchenbüchern vor dem Ersten Weltkrieg mit je zwei herzhaften Gerichten pro Tag, die in mehreren Kursen angeboten wurden: In der Realität waren die Präsentationen weit weniger aufwändig.

2 ] So ist die erste deutschsprachige Rezept-Sammlung, das Büchlein der guten Küche, auch ein Nachtrag zu einem Veterinärbuch, und zum Beispiel ist auch das salzburgische Kochbuch aus dem XVI. Jh., das wahrscheinlich einer Stiftsküche zugeordnet werden kann, ein Manuskript, das mit menschlichen und veterinärmedizinischen Schriften zusammengebunden ist. Die handgeschriebene Fixierung von mittelalterlichen Rezepturen ist rar - nicht nur, weil die Pergamente für solche verhältnismäßig weltlichen Ziele zu teuer waren, sondern auch, weil die damaligen Köchinnen und Köche in der Regel weder schrieben noch lasen konnten, so dass sie auch keine Hefte verwenden konnten.

Gleichwohl wurden in Klostern und Adelshäusern Rezepturensammlungen erstellt, aber - wie im oben genannten Salzburg-Kochbuch - lieber für ungewöhnliche Rezepte und Fastengerichte. Im 19. Jh. spiegelten sich die modernen französischen und italienischen Kochmethoden zunehmend in der deutschsprachigen Fachliteratur wider. So ist es neben dem linguistischen Gesichtspunkt einfacher, sich mit einem Kochbuch aus dieser Zeit vertraut zu machen als mit einem aus dem 14. und 15. Jhdt.

Die ehemaligen Kochbücher enthalten Anleitungen zur Bestellung und Zusammenstellung der Speisen, den Tischaufbau und Menuvorschläge für unterschiedliche Anlass. Noch bis ins XVII. Jh. war der Ertrag der Kochbücher verhältnismäßig niedrig. Jahrhunderts waren die Ausgaben bereits verhältnismäßig groß und so wurden einige "Hausmütter" zu Kochbuchautoren.

Das Aussehen des Kochbuchs war ebenfalls variierter und durchdachter. Seit der Gründung des Reiches im Jahr 1871 wurde der Klang der Küchenbücher immer national. Das Kochbuch im zwanzigsten Jh. ist nicht mehr bewältig. Das älteste Kochbuch kommt aus dem Morgenland. Die chinesischen Lidschi (Buch der Riten) wurden etwa 500 bis 100 v. Chr. geschrieben.

Das romanische Kochbuch De re coquinaria des Appicius datiert aus der Jahrhundertwende. Wahrscheinlich hat ein Köchin namens Caelius dieses Kochbuch geschrieben und den wohlbekannten Titel verwendet. Einer der ersten Mittelalterkochbücher aus Europa ist der um 1300 entstandene Jugendstilbrief Jugendstil von Coquina. Älteste noch bekannte deutschsprachige Akten sind vielmehr beiläufig gesammelte Rezepturensammlungen, die spezielle Kapitel aus breiteren, vor allem medizinisch orientierten Beständen darstellten, wie beispielsweise das würzburgische Kochbuch daz buchen von guter spe, dessen erster Teil um 1350 entstanden ist und damit als ältestes erhaltenes deutsches Kochbuch angesehen wird.

Einer der ersten Bürgerkochbücher ist Le Viandier, geschrieben von Güillaume Tirel um 1375. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden viele Rezepturen aus diesem Rezeptbuch mitgenommen. Dies wurde der erste Kochbuch-Bestseller der Epoche. In der Hälfte des XVI Jahrhundert waren zumindest sechzehn Ausgaben erschienen (auch die deutschsprachige Version von 1542 war sehr erfolgreich).

Die ältesten Kochbücher in Mittelniederdeutsch[7] wurden ebenso im XVI. Jahrhundet. Der zweite Gedanke ist die Kochwerkstatt eines schwabenhaften Profikochs, die auch Medizinrezepte aufnimmt. 8 ] Dieses erste auf Deutsch herausgegebene Kochbuch wurde 1485 von Peter Wagner in Nürnberg als Küchenmaysterey veröffentlicht. Wie schon bei früheren Kollektionen beinhaltet dieses gelungene Werk auch in diesem Jahr Rezepten für die Feinschmecker.

Sie wandte sich an Kochmeister der Kochen. Im Folgenden wurden viele Gedichte von Kochbüchern herausgegeben, die sich sehr an Peter Wagner erinnerten. Die 1581 von Master Sebastian in Frankfurt veröffentlichte Koch- und Kellmeisterei war unabhängiger. Mit dem Kochbuch der philippinischen Welser aus Augsburg aus der Zeit, als die Druckkunst bereits handschriftliche Werke größtenteils in die Privatsphäre gebracht hatte, ist ein handgeschriebenes Exemplar aus der Zeit um 1545 erschienen.

Im Wesentlichen reflektiert das Werk die Ernährungsgewohnheiten einer augburgischen patrizischen Familie und nicht so sehr die eines tirolischen Landes. Diese lassen sich auch aus der Ursprungszeit, lange vor der Fürstenvereinigung, schließen. 1545 verfasste der Mediziner Walther Hermann Ryff ein eigenes Kochbuch für die Kranken, das Neue Kochbuch für die Kraniche.

Im Jahre 1570 wurde das sechsteilige Kochbuch L'Opera mit päpstlichem Privileg veröffentlicht. Die gebürtige Ungarin ist die Autorin des 1581 erschienenen Kochbuchs A new cookbook. In den meisten Fällen ist dieses Handbuch eine detaillierte Liste dessen, was man mit den einzelnen Nahrungsmitteln machen kann, mit Kurzbeschreibungen, wie man vorgehen sollte.

Damit war Rumpolt einer der ersten namhaften Baumeister in Deutschland, der das Wissen seiner Gilde für alle Menschen verständlich machte. Weil er weder liest noch schreibt, diktiert er einem Schriftsteller das Niederdeutsch. Das Werk fehlt jedoch an Illustrationen und ist verwirrender konzipiert. Wahrscheinlich aufgrund der Sprachprobleme, des Fehlens von Illustrationen und der Verteilung durch die neu gegrÃ?ndete WolfenbÃ?ttler Lokaldruckerei war dieses BÃ? trotz seiner qualitativ hochstehenden PrÃ?sentation nicht weit verbreitet.

Das neue Kochbuch, 1598 von Anna Wecker, geb. in Basel, ist das erste deutschsprachige Kochbuch, das von einer Dame verfasst wurde. Der medizinische Background ist in ihrem Kochbuch zu sehen, das anspruchsvolle Ernährungskunst auszeichnet. Diesem Umstand wurde beispielsweise in späteren Ausgaben von Anna Weckerin's Kochbuch durch einen Zusatz zur französichen Gastronomie Rechnung getragen.

Von Ernährungstipps und Hofberichten bis hin zur literaturwissenschaftlichen Dialogform zwischen zwei Köchen (wie in einem Schweden-Kochbuch von 1644, geschrieben von Dietrich Mein) gehen die Rezeptbücher immer wieder über den bloßen Hinweis auf ein Rezept hinaus. Es richtet sich an Personen mit einer höheren intellektuellen Ausbildung und ist Teil des ersten Teils der mittelaterlichen Köchetradition.

Weil er in einigen Teilen dieses Buches sehr wortreich wurde, ist es auch ein kulturhistorischer Zuwachs. Der medizinische Teil wurde um die englische Version eines Kochbuches erweitert. Unter Ludwig XIV. wurden Bechamel, Watel und Brille-Savarin dann zu Vertretern einer neuen Epoche in der französischsprachigen Gastronomie. 1691 war das Kochbuch von Nürnberg mit rund eineinhalbtausend Rezeptideen sehr reichhaltig.

Sie basierte noch auf der hochmittelalterlichen Tradition der deutschsprachigen Küche und wurde im namhaften Nürnberganer Verlagshaus von Wolfgang Moritz Endter veröffentlicht. Es wurde von mehreren Leuten geschrieben, aber die erste Ehefrau des Verlages, Anna Juliana, hat wahrscheinlich die wichtigste Sammelarbeit geleistet. Dieser Band wurde in drei Ausgaben herausgegeben, bevor er durch den zunehmenden französichen Einfluß vergessen wurde.

In demselben Verlagshaus tauchten eine Vielzahl anderer Lehrbücher auf, die diese Arbeit ergänzend und/oder darauf aufbauend entstanden sind. Die Saltzburger Kochbuch, herausgegeben vom Profi-Koch Conrad Hagger 1719, ist mit rund 1700 Blatt, unterteilt in zwei Hefte, eines der umfassendsten in Deutschland. In fünf Ausgaben bis 1745 wurde von Jacob Schuster das Leipzigische Kochbuch von Susanna Eger von 1706 herausgegeben, das dann aber in Vergessenheit geraten ist.

Wahrscheinlich war Susanne Eger eine örtlich anerkannte Profi-Köchin, die mit ihrem Werk Anfängern ansprechen wollte. Der Band war eher auf das Saxonische Bürgerliche ausgerichtet. Im Heft ist zu erkennen, dass die Mengenangabe immer mehr akzeptiert wurde. Das Werk wurde durch einige Anhänge wie z. B. Konversionstabellen für MÃ??nzen und Gewichtungen vervollstÃ?ndigt.

Die neueste Ausgabe des Kochbuchs von Paris erschien 1752 im Strassburger Verlag Amandus König. Das vorliegende Werk gesteht offen, was auch in den anderen Werken geübt wurde, und zwar, dass die Rezepturen aus anderen Rezeptbüchern, in diesem Falle Französisch, extrahiert und vervollständigt wurden. Das Überflüssige wurde ausgelassen, um ein billiges Exemplar zu erstellen. Auf schlichte Rezepturen wurde bewusst vernachlässigt, so dass es ein Kochbuch für die gehobene Gastronomie ist.

Es war weit verbreitet, aber nur wenige Dekaden später begann die Entfranzöschung, aus der die spießbürgerlichen Küchenbücher mit exakten Mengen und mit einer verstärkten Auseinandersetzung mit den lokalen Eigenheiten erwachsen. Im Laufe der Zeit wuchs auch die Lesefähigkeit der Menschen, indem für jeden Menschen ein Kochbuch produziert wurde, wie es heute in nahezu jedem Haus zu sehen ist.

Mit dem Allgemeinen Deutschen Kochbuch für Bürgerschaftliche Haushalten. Sophie Wilhelmine Scheibler, née Koblanck,[11] published another important cookbook, the General German cookbook for bourgeois households. Es war der bedeutendste Konkurrent zu den Rezeptbüchern von Henriette Davidis. Einen anderen Weg ging der Kunstautor Carl Friedrich von Rumohr 1822 mit seinem Werk Spirit der Koche. Bei der Zubereitungsweise ist er von der französisch-litalienischen Gastronomie geprägt, obwohl er deren Einfluss auf die deutschsprachige ist.

Johann Rosttenhöfer (1806-1872) war ein berühmter deutschsprachiger Köchin des neunzehnten Jahrhundert und Autorin eines bedeutenden Kochbuches. Im Jahr 1858 gab er sein Kochbuch Aweisung in der finen Kochenkunst heraus, das mit seinen 2345 Rezepturen noch jahrzehntelang von den Küchenchefs verwendet wurde. In späteren Auflagen erschien auch unter dem Namen Illustrated Cookbook.

Mit Rottenhöfers Kochbuch geht eine Zeit zu Ende, die mit dem Ersten Weltkrieg abrupt auslief. Theodor Hahn (1824-1883) schrieb eine ganze Serie von Rezeptbüchern für die Ernährungsküche und die Gesundheit. Wahrscheinlich die bekannteste deutschsprachige Küchenbuchautorin ist Henriette Davidis (1801-1876), die 1844 im Beisein des Bundesverlages für Lebensmittel und Getränke in vielen Ausgaben im Beisein des Bundesverlages für Lebensmittel und Getränke auf den Markt brachte.

Ihre englische Amtskollegin Isabella Beeton, bekannt als Mrs. Beeton, gab 1861 ihr Book of Household Management heraus, das wie Davidis' Practical Cookbook eine Pionierrolle in zahlreichen anderen Koch- und Haushaltsbüchern spielte. Friedrich Ritters Illustrirte-Kochbuch, das die wachsende Anzahl von Illustrationen zeigt, hat auch viele Ausgaben erlebt. Jahrhunderts wurden Küchenhefte mit genauen Mengen und Temperaturen verbreitet, die oft von Hand die Vorbereitung aller vorgestellten Speisen aufzeigen.

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung der Gastronomie durch Fremdenverkehr und Zuwanderung ist ein großer Teil der beliebten Küchenbücher den Kochkünsten anderer Staaten gewidmet. Seit 1937 in vielen Ausgaben erschienen, wird dieses Nachschlagewerk wahrscheinlich nahezu jedem deutschen Küchenchef gehören, da es seit zwei Generationswechseln ein in der Berufsschule übliches Werk ist. Seit 1998 ist die englische Version verfügbar.

Im Jahr 2011 wurde das sechsteilige Kochbuch Modernistische Küche: Die Kunst und Wissenschaft des Kochens veröffentlicht. Gedeckte Bücher sind bedeutende Quelle der Folklore und der kulturhistorischen Erforschung. In Heimatmuseen und besonderen Lehrbuchmuseen werden die alten Lehrbücher der Allgemeinheit vorgestellt.

Das Rheinfränkische Kochbuch um 1445. Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-4030-3131-4. R. Ehnert (Ed.): Kuchenmeysterey. Auftragsverlag 1939, Kochbuch der philippinischen Firma Welsers (um 1545). Ausgabe Leipzig, Leipzig 1984. Frantz de Rontier: Kunsbuch von Mancherley Essen, 1594, facsimile with an epilogue by M. Lemmer, Ausgabe Leipzig 1979. Anna Weckerin: Ein neue Kochbuch.

Ausgabe Leipzig, Leipzig 1984. Anita Feyl: Das Kochbuch von Prof. Dr. Eberhard von Landshut (erste Jahreshälfte des XVI. Jahrhunderts). In Anita Feyl: Das Kochbuch von ihm. Freiburger im Breisgau 1963; und Anita Feyl: Das Kochbuch von Prof. Dr. Eberhard von Landshut (erste Jahreshälfte des XVI. Jahrhunderts). Darin: Die Ostbairischen Grünmarken, Vol. 5, 1961, pp. 352-366; see also Melitta Weiss-Amer (= Melitta Weiss Adamson): The'Physica' Hildegards von Eberhards from Spectrum as source for the'Kochbuch Master Eberhards'.

Im: Sudhoff-Archiv, Jahrgang 76, Nr. 1, 1992, S. 87-96. Nürnberg Kochbuch. Ausgabe Leipzig, Leipzig 1986, Conrad Hagger: Das Saltzburger Kochbuch. Ausgabe Leipzig, Leipzig 1977, Susanna Eger: Leipzig Kochbuch. Ausgabe Leipzig, Leipzig 1984. Das neueste Kochbuch von Paris. Ausgabe Leipzig, Leipzig 1981. Rumohr: Spirit of cooking art.

Giorgio Müller, München 1922 St. Georg Müller, München 1922 St. Georg Müller, München, Sammlung von Erna Horn und Dr. Julius Arndt, Deutschland. Rezeptbücher und Kochrezepte aus zwei Jahrtausenden. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen. Amerikanische cookbooks of the 1960s and 1970s, in: Die Zeithistorischen Forschungsungen 15 (2018), pp. 143-158. Sabine Bunsmann-Hopf: Zur Language in Cookbücher des Spätmittelalters und der frühen Neurozeit - ein Wörterbuch. 1. Zentralniederländische Kochbücher: medizinische oder kulinarische?

Zentralniederländische Kochbücher: medizinische oder kulinarische? Jahrgang 16, 1997, S. 191-202. 11 Hochschpringen Gerold Hayer: Salzburgisches Kochbuch. Bd. Vol. VIII, S. 566-568. Hrsg. ? Trude Ehlert, Rainer Leng: Early cooking and powder recipes from the Nuremberg manuscript GNM 3227a (c. 1389). Facsimile der Manuskript A. N. V. 12 der UB Basel, Umschrift, Translation, Glossar und kulturhistorischer Text von Trude Ehlert, Tupperware, Frankfurt am Main 1996. Höhespringen Hans Wiswe: Einlniederdeutsches Kochbuch des 16. Jahrhundert.

Darin: Das Braunschweigische Jahresbuch, volume 37, 1956, pp. 19-55; as well as Hans Wiswe: Review of the oldest Middle Low German cookbook.

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