Isomalt Diabetes

Istomalt Diabetes

Erythritol und Isomalt können auch als Süßungsmittel verwendet werden. Für Diabetiker ist der Zuckeraustausch durch Süßstoffe besonders geeignet. Themenschwerpunkte E-Journale - Diagnostik und Stoffwechsel Für Zuckerkranke wurden Alternativnahrungsmittel (Zutaten) auf den Markt gebracht, die im Gegensatz zu konventionellen Präparaten einen geringen oder gar keinen Blutzuckeranstieg verursachen. Die vorliegende Untersuchung untersuchte, ob und wie sich ein Tausch von glykämischen Inhaltsstoffen durch den fast nicht glykämischen Zuckerersatz Isomalt auf den Stoffwechselstatus und die Risikoparameter für Typ-2-Diabetiker auswirken kann.

Methode: 33 Patientinnen und Patientinnen mit Diabetes mellitus II, ernährungsbedingt angepasst oder mit oralen Diabetikern (Metformin und/oder Thiazolidindion) behandelt, bekamen über 12 Schwangerschaftswochen hinweg 30g Isomalt in gesüßten Lebensmitteln mit. In der Erprobungsphase hielten die Teilnehmer an ihrer gewohnten Ernährungsweise fest, sollten aber weitere Süßwaren und Diabetikerprodukte vermeiden.

Vor, nach 6 Schwangerschaftswochen und nach Beendigung der Untersuchung wurde bei den Patientinnen sowie bei den Patientinnen und Patientinnen eine Blutabnahme durchgeführt und für allgemeine Routineparameter, Nüchternblutzucker, HbA1c, Insulin, Proinsulin, C-Peptid, C-Peptid, Adiponectin, Leguminosen, Koagulationsparameter, Blutfettwerte, Apolipoprotein, Oxidations-LDL und C-Reaktionsprotein (CRP) gemessen. Unter 33 zugelassenen Patientinnen und Patienten haben 31 die Untersuchung abgeschlossen. Auch Isomalt wurde über einen langen Zeitabschnitt gut vertragen.

Bei Isomaltverbrauch nach 12 Wochen eine deutliche Reduktion von HbA1c (von 7,4±0,8 auf 7,1±0,9%), Nüchternblutzucker (von 176±36 auf 161±47mg/dl), Insulin (von 34,3±16,3 auf 24,5±10,6µU/ml), Proinsulin (von 39,4±19, allgemeingültige routinemäßige Parameter, Blutfettwerte und Blutkoagulationsparameter zeigte keine nennenswerten Veränderungen.

Damit stimmen die Resultate der aktuellen Studie mit den bisherigen gesteuerten Studien am Menschen überein, die auch die positiven Auswirkungen einer niedrig glykämischen Ernährung z.B. auf HbA1c und Nüchternblutzucker bei Typ-2-Diabetikern aufwiesen.

Diabetikernährung: Zuckerersatzstoffe

Zuckerersatzstoffe haben weniger Nährstoffe als gewöhnlicher Blutzucker und sind blutzuckerschonend - aber sie werden auch verdächtigt, Sie fett zu machen und Verdauungsstörungen zu verursachen. In der Regel sind sie für den Menschen unbedenklich. Längst sind die Tage der Spezialdiäten für Diabetiker vergangen und die heutige Forschungsarbeit ist einstimmig: Für Menschen mit Diabetes muss Diabetes kein Tabuthema sein. Sofern sie in maßvoller Weise getrunken werden - eine empfehlenswerte Maßnahme, die natürlich auch für Menschen ohne Diabetes gelten soll - sind Bonbons, Süßspeisen und dergleichen erwünscht.

Dennoch hat er einen hohen Kaloriengehalt und kann sich rasch nachteilig auf das Gewicht und die Allgemeingesundheit auswirkt. Viele Lebensmitteletiketten enthalten daher Informationen über verschiedene Zuckerersatzstoffe und Süßstoffe, die den konventionellen Hauszucker ablösen sollen. Zuckerersatzstoffe, Süßstoffe - was ist der Preis? Es ist nicht einfach, im Reich der Zuckeralternativen den Blick zu behalten: Zuckerersatzstoffe zum Beispiel werden oft mit Süßstoffen vermischt.

Süßstoffe haben keine eigenen Kohlenhydrate und eine wesentlich größere Süßekraft als Hauszucker. Aufgrund ihrer äußerst hochentwickelten Süßekraft (manchmal bis zu dreihundert Mal so hoch wie bei Zucker) sind sie nur in kleinen Stückzahlen einsetzbar und weisen daher für die meisten Nahrungsmittel eine zu geringe "Masse" auf. Zuckeraustauschstoffe hingegen haben in der Regel eine geringere Süßeigenschaft als solche von vornherein und sind auch nicht eichfähig.

Obwohl ihr Fettgehalt im Gegensatz zu völlig frei von Kalorien ist, ist er in der Regel immer noch niedriger als der von Klassiker. Weil Zuckerersatzstoffe verzögert abgebaut werden, ist ihre Wirkung auf den Zuckerspiegel signifikant niedriger. Obwohl die europäische Zulassung als Nahrungsmittel ohne quantitative Beschränkungen gilt, gibt es anhaltende Gerüchte: Zuckerersatzstoffe würden Übergewicht begünstigen, anstatt zum Abnehmen und Verdauungsproblemen beizutragen.

Das Süßungsvermögen der Fruktose ist etwas größer als das des Industriezuckers, aber die Anzahl der Kalorien ist nicht unterschiedlich. Selbst wenn " Fruktose " völlig natürlich wirkt und den Zuckerspiegel etwas geringer ansteigen läßt als Hauszucker, sollte dieser Zuckerersatz mit äußerster Sorgfalt eingenommen werden: "Fruktose": Eine hohe Fruktoseaufnahme begünstigt die Bildung von übergewichtigen, fettstoffwechselbedingten Störungen (Triglyceride und LDL-Cholesterin) und die Bildung von Leberfett.

So viele Süßigkeiten, die mit Fruktose aus Maissirup versüßt sind, sind gesundheitsschädlich - aber zwei bis drei Fruchtportionen pro Tag werden trotzdem empfohlen! Sie wird aus Mais- und Weißstärke gewonnen und ist nur etwa die Hälfe der Haushaltszuckermenge. Weil es aber auch 40-60% weniger Süsskraft hat als z. B. Puderzucker, muss zur Versüßung von Nahrungsmitteln eine wesentlich größere Sorbitmenge eingesetzt werden - was in der Regel den Fettgehalt mehr als zahlt.

Das Isomalt wird in einem zweiphasigen Verfahren aus gewöhnlichem Hauszucker hergestellt. Er hat etwa doppelt so viele Kohlenhydrate wie Hefe, aber nur halb so viel Süsskraft. Wie Sorbit führt es zu keinen Schäden am Zahn und hat wenig Auswirkungen auf den Zuckerspiegel, kann aber bei zu hohem Konsum Verdauungsprobleme verursachen.

Maltitol hat noch 90% der Süße von Normalzucker mit etwa der Hälfte weniger Nährstoff. Sie hat wenig Einfluss auf den Zuckerspiegel und die Zahnheilkunde und wird zur Versüßung von Süßspeisen und Süßigkeiten eingesetzt. Er hat fast keine Kohlenhydrate und etwa 60-80% der Süßekraft von Hauszucker, ohne einen signifikanten Einfluss auf den Zuckerspiegel zu haben.

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