Insulinpflichtiger Diabetes Mellitus Typ 2

Der insulinabhängige Diabetes mellitus Typ 2

reagiert relativ kurzzeitig nicht auf orale Medikamente und wird insulinabhängig. mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition>"mw-headline-number". Der Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, die auf Insulinresistenzen oder Insulinmängeln aufbaut. Die Vorstufe des Diabetes mellitus wird als Prä-Diabetes ( "Prädiabetes") beschrieben. Der Grund für Diabetes mellitus ist immer ein Versagen des glukotropen Regelkreislaufs, das durch verschiedene Störeinflüsse verursacht werden kann.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Diabetes mellitus, die nach einem Antrag der American Diabetes Society (ADA) wie folgt klassifiziert werden:

Typ 1 Diabetes wird durch einen Insulinmangel verursacht, der auf die Vernichtung von Insulin produzierenden Betazellen in den Pankreasinseln von Langerhans zurückzuführen ist. Das ist der Grund, warum Typ -1-Diabetes früher als Jugenddiabetes oder Jugenddiabetes bekannt war. Die Ursachen für Typ-1-Diabetes sind heute das Zusammenspiel von erblichen Veranlagungen und externen Einflüssen ( "Virusinfektionen") sowie eine Fehlfunktion des Abwehrsystems.

Beispielsweise werden gewisse weisse Blutzellen (T-Lymphozyten) bezeichnet, die spezifisch gegen Betazellen gerichtet sind; außerdem können bei Diabetikern vom Typ 1 Antibiotika gegen Betazellen, gegen Glucosespiegel-Decarboxylase oder gegen Insulin nachgewiesen werden. Infolge der Störungen des Immunsystems sterben die Insulin produzierenden Nervenzellen ab und es besteht ein absoluter Mangel an Insulin. Doch ohne Insulin kann Glucose kaum aus dem Körper in die Blutzellen eindringen.

LADA: Ein latenter insulinabhängiger Diabetes mellitus bei Erwachsenen heißt LADA (Latent Autoimmune Diabetes in Adults). JODA: JODA (Juvenile-Onset Diabetes der Erwachsenen) ist ein Typ 1 Diabetes, der nach dem Alter von vierzig Jahren auftritt Typ 2 Diabetes ist in erster Linie auf eine verminderte Reaktion der Körperzelle auf Insulin zurückzuführen.

Beides allein führt nicht zu Diabetes, sondern in Verbindung zu einer Erkrankung der Glukose Homöostase. Typ 2 Diabetes mellitus macht sich in der Regel erst nach dem vollendeten vierten Lebensjahr bemerkbar und wurde daher früher auch als Erwachsenendiabetes oder altersbedingter Zucker bezeichne. So hat sich in den vergangenen Jahren das Lebensalter des ersten Diabetikers immer weiter nach hinten verschoben; in einigen Bevölkerungsgruppen wird der Typ-2-Diabetes bereits bei Heranwachsenden festgestellt.

Der Leitfaden der Diabetes-Gesellschaft empfiehlt die Einführung einer Metformin-Therapie bereits bei der Diagnose von Diabetes mellitus Typ 2, sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Andere Diabetes mellitus-Formen, die nicht als Typ-1- oder Typ-2-Diabetes klassifiziert sind, werden als Typ-3-Diabetes bezeichne. Genetische Defekte der Beta-Zelle sind eine Art Diabetes mellitus, der bereits bei Kleinkindern auftritt, der dem Typ 2 ähnlich ist und in der Fachliteratur als MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young) bekannt ist.

Diabetes, der zum ersten Mal während der Trächtigkeit auftritt, wird als Schwangerschaftsdiabetes bzw. Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes genannt. Die erhöhte Präsenz von Steroidhormonen im Organismus hemmt die Insulinproduktion, so dass der Blutzuckerspiegel je nach Hormon kräftig ansteigen kann. Im Regelfall geht diese Diabetesform nach der Trächtigkeit verloren. Diabetes mellitus kann lange Zeit symptomlos sein, erst wenn der Blutzuckerspiegel über einen bestimmten Grenzwert steigt, macht sich die Krankheit in der Klinik deutlich bemerkbar. 2.

Eine unbehandelte Überzuckerung kann zu einem diabetischem Coma fÃ?hren. Das von der American Diabetes Society empfohlene diagnostische Kriterium für den Nachweis von Diabetes mellitus basiert auf der Blutzuckermessung, wofür eine der nachfolgenden Messmethoden verwendet werden sollte[2]: Weitere diagnostische Massnahmen sind: Die typischen Folgen können bei langjähriger Diabetes auftreten, besonders wenn die Stoffwechselsituation über einen längeren Zeitraum schlecht ist.

Zu den häufigsten Folgen gehören neben der Diabetesretinopathie die Diabetesnephropathie und das Diabetes-Fuß-Syndrom. Meistens werden diese durch Diabetesangiopathie und Polyneuropathien verursacht. Die Pflegebedürftigkeit bei Diabetes mellitus hängt in erster Linie von den bereits aufgetretenen Beschwerden ab. Sie kann aufgrund der häufigen Wundheilungsstörung bei Diabetes signifikant sein.

In der Anfangsphase steht die Betreuung des Pflegebedürftigen im Vordergrund (Ernährung, Sport, Einnahme von Medikamenten, Verabreichung von Insulin, usw.). Highspringen American Diabetes Society : 2. Classification et diagnostic du diabète : Standards of Medical Care in Diabetes-2018 Soins du diabète.

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