Hohe Blutzuckerwerte Symptome

Blutzuckersymptome

Hypoglykämie tritt auf, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist. Die körpereigenen Reparaturmechanismen leiden unter hohem Blutzucker. Die Fachausdrücke für hohen Blutzucker sind Hyperglykämie. Eventuelle Symptome und Ursachen von hohem Blutzucker können hier gefunden werden. falsche Ernährung und Bewegungsmangel zwei Gründe für hohen Blutzucker.

Hypoglykämie

In der Regel wird der Zuckergehalt im Körper als Glucose im Körper definiert, wodurch der Zuckergehalt im Körper oder der Blutzuckerspiegel (Anteil der Glucose im Körper) als ein bedeutender ärztlicher Meßwert eingestuft werden kann. Der normale Blutzuckerspiegel variiert mit den täglichen Essgewohnheiten, 70 bis 99 mg pro Dekiliter oder 3,9 bis 5,5 mg/l gelten als Normalwert für einen leeren Bauch.

Bei kohlenhydratreicher Ernährung können die normalen Gehalte auf bis zu 160 mg pro Dekiliter (8,9 mg/l) ansteigen. Blutzuckerwerte, die über den oben angegebenen Werten liegen, können als zu hoch eingestuft werden, wodurch ein dauerhafter Anstieg des Blutzuckers in der Regel ein Indiz für Diabetes ist. Die Fachausdrücke für hohe Blutzuckerwerte sind Unterzuckerungen.

Ständig erhöhter Zuckerspiegel wird in der Regel durch Zuckerkrankheit verursacht, was zu einer Beeinträchtigung der Verwertung der über die Ernährung zugeführten Kohlehydrate führt. Der Insulinmangel und/oder eine gestörte Hormonwirkung stört die Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper, da Insulin eine ausschlaggebende Bedeutung für die Blutzuckersenkung hat.

Ist nicht genügend Insulin vorhanden, steigt der Blutzuckerspiegel nach den Essen signifikant an. Liegt der Wert über 126 mg pro dl ( "sieben Millimeter pro Liter") auch bei leerem Bauch (mindestens acht Std. ohne Nahrung), ist dies ein verhältnismäßig deutlicher Indikator für Diabetes.

Tritt innerhalb weniger Monate ein Symptom wie anhaltender Durst, regelmäßiges Urinieren, gesteigerte Infektanfälligkeit oder starker Gewichtsabnahme auf, ist mit einer Zuckerkrankheit zu rechnen. Der Begriff Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist ein Oberbegriff für diverse Erkrankungen des (Zucker-)Stoffwechsels, deren Kerncharakteristik ein zu hohes Maß an Zuckersenkung im Blut ist. Allerdings kann der hohe Zuckergehalt auch andere Gründe haben.

Beispielsweise steigt der Zuckerspiegel auch in Belastungssituationen, bei schwerwiegenden Unfällen, Eingriffen, Infektionen, Brandwunden, heftigen Beschwerden oder einem Herzanfall deutlich an, aber das ist kein Indiz für Zucker. Hirnschäden durch Verletzung oder Infektion, aber auch ein Hirnschlag, verursachen zusätzlich einen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Außerdem kann eine Fehlfunktion der Hypophyse die Folge des Blutzuckerspiegels sein.

Darüber hinaus steigern gewisse Toxine und Arzneimittel den Zuckerspiegel, was in Ausnahmefällen auch zu Diabetes führt. Im Falle von Arzneimitteln zum Beispiel werden verschiedene Blutdruckmedikamente, Diuretika (Diuretika), einige psychotrope Arzneimittel, Hormone und hormonartige Arzneimittel (z.B. Kortison) im Hinblick auf eine Erhöhung des Blutzuckers vermutet. Einige Zytostatika, Asthmamedikamente, Wehenmittel und Catecholamine (z.B. Adrenalin, Noradrenalin), die in Notaufnahmen eingesetzt werden, können die Blutzuckerwerte anheben.

Ein zu hoher Zuckerspiegel sinkt in der Regel nach Beendigung der Medikation, aber wenn die Schädigung der Pankreas andauert, drohen den Betreffenden ein dauerhafter Anstieg des Blutzuckerspiegels und auf lange Sicht die Entstehung von Zucker. Krankheiten der Pankreas, bei denen die Organfunktion beeinträchtigt ist, verursachen zudem einen Anstieg des Blutzuckers, da die Pankreas für die Insulinbildung verantwortlich ist.

Beispielsweise können eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Pankreaskrebs (Pankreaskarzinom), Organschäden oder Schäden durch die Eisenspeichererkrankung (Hämochromatose) ebenfalls einen zu erhöhten Blutzuckerwert auslösen. Nicht auf Insulin basierende Hormonstörungen können ebenfalls einen schlechten Einfluß auf den Blutzuckerwert haben. Manche Insulinhormone z.B. hemmen die Insulinwirkung und führen so zu einem zu hohem Zuckerspiegel.

Wenn solche hormonellen Stoffe im Überschuss freigesetzt werden, wie es beispielsweise bei diversen Tumorerkrankungen der Fall ist, steigt der Blutzuckerspiegel an. Zum Beispiel sind das Somatropin, Cortisol, Aldosteron (natürliches Steroidhormon) und einige Thyroidhormone als blutzuckersteigernde Substanzen bekannt. Glukagon und Satostatin werden ebenfalls verdächtigt, den Blutzuckerspiegel zu steigern.

Im hormonellen Bereich gibt es eine Vielzahl von Zusammenhängen mit dem Zuckerspiegel und bei Zeichen eines hormonbedingten Blutzuckeranstiegs sollten die Hormonwerte immer von einem Arzt nachgesehen werden. In der Vergangenheit wurde der Blutzuckerspiegel aber auch oft durch eine Urinanalyse bestimmt.

Durch den Bedarf von Diabetikern an einem einfachen Messverfahren wurden die Messgeräte in den vergangenen Dekaden ständig weiterentwickelt und sind nun in extrem handlicher und stets mitnehmbarer Ausführung zu haben. Der Blutzucker wird in der Regel mit Hilfe einer Blutentnahme aus Kapillarblut gemessen. Obwohl die modernen Blutzucker-Messgeräte nicht die selbe Messgenauigkeit wie ein Labortest garantieren können, ist die Messgenauigkeit für einen Diabetes, der die erforderliche Insulindosis schätzen will, leicht ausreichend.

Bei den Messgeräten wird der Zuckergehalt entweder in mg pro Dekiliter (häufiger in Deutschland) oder in mg/l ( "Millimol pro Liter", häufiger in aller Welt) angezeigt. Den Risikopatienten bietet das Vorgehen die Gelegenheit, ihren Blutzuckerwert zu jeder Zeit zu überwachen und die Blutzuckerentwicklung im Laufe des Tages zu verfolgen. Die oben aufgeführten Normwerte sind als Richtwerte für den Blutzuckerwert zu verwenden.

Im Hinblick auf die Gesundheitsrisiken eines Blutzuckerspiegels sind in erster Linie sämtliche mögliche Behinderungen einer Diabeteserkrankung zu erwähnen. Insbesondere die Schädigung der Gefäße durch permanent erhöhte Blutzuckerwerte und das gleichzeitige Auftreten von hohem Blutdruck bei den meisten Patientinnen und Patienten spielt dabei eine Sonderstellung. Diese sind auch der Hauptgrund dafür, dass Diabetespatienten ein signifikant höheres Schlaganfallrisiko, Herzinfarkt, koronare Herzerkrankungen und andere sekundäre Erkrankungen haben.

Ein permanent hoher Blutzuckerwert fördert auch Nierenkrankheiten bis hin zu akutem Versagen der Nieren und Schäden am Nervensystem. Ein weiterer gesundheitlicher Effekt des permanent erhöhten Blutzuckerspiegels ist der so genannte Diabetikerfuß oder das Diabetesfußsyndrom. Etwa zehn Prozentpunkte der Diabetespatienten haben nach Einschätzung der DDG im Laufe ihrer Krankheit Fußbeschwerden.

Aufgrund des Diabetesfußsyndroms müssen pro Jahr ca. 30.000 amputierte Patienten, "bei denen ein Teil des Fußes oder Beines entnommen wird", wie die DDG in ihrer Pressmitteilung 2010 zu den "National Diabetes Foot Complications Guidelines (NVL)" feststellt Das Diabetesfußsyndrom selbst ist das Ergebnis anderer durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel verursachter Behinderungen und wird daher nur mittelbar durch einen Überzuckerungseffekt verursacht.

Tatsächlich ist die Beschädigung der Blutgefäße in Kombination mit der gestiegenen Infektanfälligkeit in der Regel die Hauptursache für den Zuckerkranken. Weil Gefäßschäden und Infektanfälligkeit oder eine schlechte Heilung der Wunde direkt durch zu hohe Blutzuckerwerte verursacht werden, ist auch das Diabetesfußsyndrom ein erhöhtes Blutzuckerrisiko. Eine weitere typische Erscheinung des Blutzuckerspiegels ist ein erhöhter Drang zum Wasserlassen, der auch zu einer Dehydrierung (innere Dehydrierung) der Betroffenen führen kann.

Wenn der Blutzuckerspiegel deutlich über dem Normalwert liegt, kann dies auch zu einem Bewusstlosigkeitsverlust, dem sogenannten hyperosmolaren Koma, führen. Allerdings drohen nur Blutzuckerwerte von rund 1000 mg pro Dekiliter oder 55,5 mg/l. Ein hoher Blutzuckerspiegel erhöht, wie bereits oben beschrieben, auch die Infektanfälligkeit.

Wenn sich der hohe Zuckerspiegel als Zuckerkrankheit äußert, nehmen auch die Begleitsymptome des insulinbedingten Mangels wie massiver Gewichtsverlust, Abdominalschmerzen, Acetongeruch in der Luft oder Unwohlsein und Brechreiz zu. Bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels spielt das Insulin eine wichtige Rolle. Das Insulin ermittelt den Glukoseabbau, indem es die Speicherung des Glukosespiegels in den Körperzellen begünstigt, den Überschuss an Zucker zum Energiespeicher des Glykogens (vor allem in der Leber) verwendet und die Glukoseproduktion aus Proteinfragmenten inhibiert.

Das Insulin ist das bedeutendste Blutzuckerhormon und trägt wesentlich zur Entwicklung des Fettgewebes bei. Eine zu hohe Blutzuckerkonzentration ist daher in der Regel auf eine unzureichende Freisetzung oder Funktionsbeeinträchtigung des Proteins zurückzuführen. Aber auch andere hormonelle Faktoren spielen eine Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Glukagon ist auch bei hohem Blutzuckerspiegel wichtig. Glukagon erhöht den Blutzuckerspiegel, unter anderem durch die Förderung des Abbaus von Glukosespeicherglykogen zu Traubenzucker. Glukagon regt auch die Glukoseproduktion aus Proteinfragmenten an und begünstigt den Fettzerfall, der sich auch in Traubenzucker umwandelt. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann daher auch auf eine übermäßige Glukagonsekretion zurückzuführen sein.

Auch die bereits im Kapitel "Ursachen des Blutzuckerspiegels " genannten Substanzen haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Blutzuckerregulation, obwohl ihre Wichtigkeit in Bezug auf das Insulin weniger ausgeprägt ist. Die Blutzuckerwerte werden innerhalb kurzer Zeit deutlich erhöht, unter anderem durch die Aktivierung der Glukosereserven in der Leberkörper.

Das Wachstumshormon steigert auch den Blutzuckergehalt, da es die Speicherung von Traubenzucker in Muskel- und Körperfettzellen hemmt und den Zerfall des Glukosespeicherglykogens stimuliert. Cortisol stört auch die Blutzuckerregulation, wodurch das Cortisol den Glukoseaufbau aus Eiweißbestandteilen begünstigt und somit den Zuckerspiegel anhebt. Unter Blutzuckerregulation versteht man immer den Zusammenbruch der über die Ernährung aufgenommenen Traubenzuckermenge und die Nutzung von Traubenzuckerspeichern im Körper.

In den Kohlenhydraten der Lebensmittel ist Glucose vorhanden, die während des Verdauungsvorgangs frei wird und den Zuckerspiegel ansteigen läßt. Dadurch kann das Insulin die oben genannte Auswirkung aufnehmen und der Blutzuckerwert sinkt wieder. Der Körper verwendet die Glykogenspeicher, um den Blutzuckerwert auch in (längeren) Perioden ohne Essen stabil zu erhalten.

Anschließend wird mehr Fette und Proteine in Glukose umgesetzt, aber es kann nicht genügend Zucker zugeführt werden, um den Blutzuckerspiegel dauerhaft zu stabilisieren. Der Blutzuckerspiegel hängt im Wesentlichen von den über die Ernährung zugeführten Kohlehydraten ab, daher ist die strikte Befolgung einer strengen Ernährung die Basis für eine erfolgversprechende Therapie. Die Diätplanung sollte in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt und unter regelmässiger Überwachung des Blutzuckerspiegels erstellt werden.

Bei bereits manifestiertem Zucker können die leichteren Varianten auch mit einer konsequenten Ernährung in Kombination mit Trainingstherapien gegen erhöhten Blutzuckerwert behandelt werden. Durch körperliches Trainieren im Zuge der Trainingstherapie wird auch ein erhöhter Zuckerspiegel von den Muskeln induziert. Zudem trägt die Trainingstherapie dazu bei, Fettleibigkeit zu reduzieren, was wiederum einen schlechten Einfluß auf den Blutzuckerwert hat.

Kann der zu hohe Blutzuckerspiegel durch die Ernährung in Zusammenhang mit einer Bewegungstherapie nicht abgesenkt werden, ist eine Medikamentenbehandlung notwendig, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Für eine ausgewogene Vollwerternährung unter Berücksichtigung der Kohlenhydrat- und Fettzufuhr sorgen vor allem die bei hoher Blutzuckerkonzentration empfehlenswerten Ernährungsformen. Die Monosaccharide (Weißmehl, Zucker) müssen so niedrig wie möglich gehalten und statt dessen der Polysaccharidanteil (Kartoffeln, Vollkorn, Reis) erhöht werden.

Zur Stabilisierung des Zuckerspiegels im Blut sollte die Ernährung auch einen hohen Anteil an Ballaststoffen enthalten, da die Freisetzung von Kohlenhydraten in den Verdauungstrakt verzögert wird. Nähere Auskünfte über mögliche Ernährungsansätze, die eine Blutzuckersenkung erlauben, erhalten Sie z.B. von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Ernährungsberaterin. Kann ein Therapieerfolg mit einer Ernährungs- und Trainingstherapie nicht erzielt werden, können unterschiedliche Arzneimittel zur Blutzuckersenkung führen.

Liegt der Anstieg des Blutzuckers an einer verminderten Insulinbildung, z.B. aus konventioneller medizinischer Perspektive, ist es sinnvoll, eine orale medikamentöse Behandlung durchzuführen, bei der verschiedene rezeptpflichtige Medikamente zur Auswahl angeboten werden. Dazu gehören Sulfonylharnstoff e (Medikamente: Rp Gluborid oder Rp Euglucon®), die eine verstärkte Insulinsekretion in der Bauchspeicheldrüse und damit eine Senkung des Blutzuckers auslösen.

Die orale Arzneimitteltherapie bei schwerwiegenden Diabetesformen ist jedoch nicht ausreichend, um den Blutzuckerspiegel nachhaltig zu regulieren. Um den Blutzuckerspiegel zu reduzieren, spritzen die Patientinnen regelmässig Insulin. Die Naturmedizin bietet eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des hohen Blutzuckerspiegels, die in der Praxis sicherlich viel versprechende Resultate erbracht haben.

Die Orthomolekulartherapie mit Hilfe von Zinn kann auch die Insulin-Intensität steigern und damit den Blutzuckerspiegel mindern. Die Orthomolekulartherapie sorgt auch für die Aufnahme von Antioxidans Vitaminen C oder Vitaminen vom Typ C oder VE. Die Gabe von Brauerhefe kann auch die Glukose-Toleranz steigern, die Insulinwirkung verstärken und den Blutzuckerspiegel aufgrund des darin vorhandenen Chroms auf lange Sicht mindern.

Sie wird auch zur Therapie von erhöhten Blutzuckerwerten verwendet, was auf den ersten Blick seltsam erscheint, aber ein mechanischer Eingriff mit den Fingern kann die Pankreasfunktion anregen. In Kombination mit den anderen Naturheilverfahren zur Blutzuckersenkung wirkt die Osteopathie unterstützend.

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