Glukosetoleranz

Glucosetoleranz

Mit dem oralen Glukosetoleranztest (OGTT) wird die Glukoseverwertung überprüft und zur Früherkennung von Diabetes mellitus eingesetzt. Zur Diagnose von Diabetes mellitus werden Nüchternblutzuckermessungen und orale Glukosetoleranztests (oGTT) durchgeführt. beeinträchtigte Glukosetoleranz Dann gibt der Organismus das Insulin frei, um die Glucose in die Zelle zu transportieren, wo sie zur Energiezufuhr diente. Wenn die Glukosemenge im Gehirn nach dem Verzehr sinkt, zeigt sich, wie gut die Körperzelle auf Insulin reagiert. Sinkt der Wert nicht rasch genug, kann es zu einer Störung der Glukosetoleranz kommen.

In dieser Stoffwechselerkrankung reagieren die Zellen des Körpers nicht genügend auf Insulin. In einem mündlichen Test zur Glukosetoleranz trinkt der Patient 75 g Glucose, gelöst in einer flüssigen Lösung. Wenn sie zwei Std. später einen Blutzuckerspiegel zwischen 140 mg/dl und 200 mg/dl haben, besteht eine Störung der Glukosetoleranz. Damit ist ihr Zuckerhaushalt bereits beeinträchtigt, aber sie haben noch keinen Blutzucker.

Dies wäre bei einem Wert über 200 mg/dl der Fall. Glukosetoleranz kann auch aus anderen Ursachen beeinträchtigt werden, die nichts mit Zucker zu tun haben. Wenn Patienten mit eingeschränkter Glukosetoleranz geeignete Massnahmen ergreifen, kann das Diabetesrisiko zu einem spÃ?teren Zeitpunkt reduziert werden.

Beeinträchtigte Glukosetoleranz: Vermeiden Sie am Abend Kohlehydrate!

Demgegenüber ist der Zeitraum der Kohlenhydratzufuhr bei gesunder Bevölkerung nach einer Untersuchung von Ernährungswissenschaftlern irrelevant. Teilnehmende an einer Ernährungsuntersuchung im Dialog mit einer Study Nurse am DWF. Bei der Regulierung der Stoffwechselvorgänge kommt der inneren Uhr eine wichtige Bedeutung zu und auch der Zuckerhaushalt ist einem Tagesrhythmus unterworfen.

Allerdings ist das exakte Zusammenwirken von Ernährung und täglicher rhythmischer Regulierung des Zuckerhaushaltes noch nicht ausreichend recherchiert, schreibt das Deutsches Institut für Ernährungswissenschaft (DIfE) in einer Kommunikation. Inzwischen haben die Forscher des Instituts unter der Leitung von Katharina Keßler die physikalischen Zusammenhänge dieser Interaktion in einer Studie mit 29 Probanden ernährt ( "Scientific Report 2017"; Stand: August 2008).

Bei elf Teilnehmenden war die Glukosetoleranz beeinträchtigt, d.h. sie hatten bereits einen höheren Nüchternblutzucker oder ihr Glukosespiegel sank nach einem Zuckerstreßtest signifikant geringer als sonst. Die Glukosetoleranz war für die übrigen 18 Probanden üblich. Vergleicht man die auf beiden Ernährungsformen ermittelten Werte, so lag ihr Blutzucker nach der Ernährung B um 7,9 Prozentpunkte über demjenigen nach der Ernährung A, bei der die Probanden am Abend fettarm gegessen haben.

Interessant ist, dass wir diesen Einfluss bei gesunder en Männer nicht beobachtet haben, obwohl wir im Laufe des Tages eine Verringerung der Glukosetoleranz sowohl bei gesunder als auch bei vorgespannter Person beobachtet haben. Für letztere war dies jedoch wesentlich stärker", so Keßler in der DIfE-Kommunikation. Außerdem konnten die Wissenschaftler eine geänderte Ausschüttung der intestinalen Hormone Glucagon-ähnliches Peptid-1 (GLP-1) und YYY (PYY) bei den vorgespannten Menschen nachweisen.

Sie regulieren den Zuckerstoffwechsel oder das Körpergewicht und ihre Freisetzung erfolgt in einem gewissen Tagesrhythmus. Beispielsweise sind die Blutwerte der beiden hormonellen Substanzen bei vorgespannten Probanden signifikant höher gesunken als bei den Probanden, und zwar gleichzeitig mit der deutlichen Senkung der Glukosetoleranz am Nachmittag.

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