Glucosebestimmung

Glukosebestimmung

Die enzymkinetische Glukosebestimmung mit der Glukosedehydrogenase-Methode. Methodik - Uni Ulm Zur Glukosebestimmung werden 700 µl Tris-HCl-Puffer pH 7,5 in die Küvette oder in ein Eppendor-Reaktionsgefäß pipettiert. 150 µl glukosehaltige Flüssigkeit zugeben. 50 µl Magnesium-Stammlösung zugeben. 50 µl Stammlösung zugeben.

50 µl NADP Stammlösung zugeben. Beginnen Sie die Umsetzung mit 10 µl Hexokinase / Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (3,4 U Hexokinase bei 25°C und 1,7 U Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase bei 25°C).

Die Präparate 15 min bei 37°C im Heizblock oder in einem Whirlpool bebrüten. Die Präparate in eine Quartzglasküvette einfüllen. Glukosekonzentration errechnen. Die Präparate bei Zimmertemperatur und 45°C prüfen. Bei der Messung von Glukose die Dosierung von Mg2+ durch sauberes Papier ersetzt. Bei der Messung von Glukose ist das NADP durch die selbe Anzahl von NAD zu ersetzten.

Anstelle von Glukose 2 ml Stammlösung von Mannose, Laktose, Milchzucker, Galaktose, Fruktose und Sucrose prüfen. 2 HE Glucose-6-Phosphat-Isomerase zu den Fructose-Zubereitungen zugeben. Zunächst wird Hexokinase/Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase in eine Formulierung mit 50 µl 2 ml Glukose und 100 µl 2 ml Fruktose gegeben.

Nach Ablauf der NADPH Bildung 2 HE Glucose-6-Phosphat-Isomerase zugeben. Einen alternativen Nachweis der Glukose finden Sie hier.

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Der Blutzuckerspiegel wird zur Ermittlung des Blutzuckerspiegels (Blutzuckerspiegel) verwendet. Der Blutzuckerwert kann aus kapillarem oder - in der Regel zusammen mit anderen Laborwerten - aus Blutplasma oder aus dem Blutserum bestimmt werden. Der Blutzuckerspiegel im kapillaren Bereich ist die gebräuchlichere Messmethode, da sie bei der Blutzuckerselbstkontrolle verwendet wird.

Der Nachweis im Blutserum wird in der Praxis meist nur im Prüflabor durchgeführt. Dieser Unterschied ist wichtig, da der Blutzuckergehalt im Blutplasma oder Blutserum etwa 10-15% über dem im Blut ist. Vollblutwerte können mit dem 1,11-fachen Wert ausgelesen werden. Für die Blutzuckerbestimmung im Blutzuckermessgerät mit langen Transportstrecken müssen Probengläser mit Stabilisatorzusätzen eingesetzt werden, da der Blutzuckergehalt im Blut aufgrund des andauernden Blutzellstoffwechsels um 10-15% pro Std. abfällt.

In der Regel wird dabei Natriumfluorid eingesetzt (sogenannte "Laktatröhrchen"), andere Präparate sind für sehr genaue Messaufgaben erhältlich. Die Blutzuckermessung (CGM) und das Flash Glucose Monitoring (FGM) bestimmen die Konzentration der Gewebsflüssigkeit im subkutanen Fettgewebe mit Unterstützung eines Messkopfes ohne Blutabnahme. Durch die Möglichkeit, den Messkopf über einen langen Zeitabschnitt ( "ca. 14 Tage") zu nutzen und nicht bei jeder Vermessung eine Hautschädigung erforderlich ist, wird eine Hybridposition zwischen nicht-invasivem und invasivem Eingriff als minimal-invasivem Eingriff eingenommen.

In Krankenhauslabors wird in der Regel die Naßchemie eingesetzt - bei Point-of-Care-Tests (POCT) nahezu ausschliesslich die Trockentrockenchemie. Der Messvorgang wird entweder fotometrisch oder chemisch durchgeführt. Derzeit (2015) werden mehrere Methoden erprobt, die eine nicht-invasive Blutzuckermessung, d.h. ohne Blutabnahme, erlauben.

Eine Methode ist die Perkutanmessung mit einem Breitband-Laser im Mittelinfrarotbereich (MIR). Es wird die Absorbtion des Laserlichtes durch die Glucosemoleküle im Körper des Blutes bestimmt. Ein weiterer Ansatz ist die Blutzuckermessung durch fluoreszente Nanoteilchen und die Ermittlung des Zuckergehaltes in der Tränenflüssigkeit. 2. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass der Zuckergehalt von Körperflüssigkeiten und Zucker im Körper korreliert.

Wie oft die Messungen durchgeführt werden, hängt von der Art des Diabetes und der verschriebenen Behandlung ab. Die Blutzuckermessung erfolgt alle 5 minuten.

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