Glucose Venös

Glukose venös

Blutplasma, venös, Vollblut (kapillar, hämolysiert). Blutplasma, venös, Vollblut (kapillar, hämolysiert), Auswertung der Analyten (Vollblut, Serum, arteriell, venös) und der Messmethoden. Beeinträchtigte Nüchternglukose (IFG).

Diagnose von Zuckerkrankheit (venöser Plasmaglukose)

Wird eine Beeinträchtigung der Glucosetoleranz vermutet (latenter Zuckerkrankheit oder bei grenzwertigem Blutzuckerspiegel und Nierendiabetes), wird der Glukosetoleranztest zur Stimulierung und Untersuchung der körpereigenen Insulinausschüttung durchgeführ. Das Insulin im Blutserum erhöht sich innerhalb von 30 min auf das 5-fache der Anfangskonzentration und wird nach etwa einer vollen Stunde wieder auf den Höchstwert gebracht.

Insulin-Sekretion verursacht, dass Glucose in die Haut absorbiert und als Glycogen gespeichert wird. Die absorbierte Glucose kann bei der Behandlung chronischer Leberkrankheiten trotz einer ausreichenden Insulinfreisetzung nicht in die Leberparenchym-Zellen resorbiert werden. Die Blutabnahme von 75 g Glucose sollte nach dem Fasten innerhalb von 5 min. erfolgen. Nach der Entnahme sollten die Blutentnahmen innerhalb von 30 min zentrifugiert, die sera pipettiert, in Sterilgutbehälter gegeben und gefroren (- 20 °C) werden.

Zur Blutzuckerbestimmung werden Blutproben und der Transport mit NaF-Monovette oder -Vacutainer oder venösem Blut mit Gluco-EXAKT (Sarstedt) angeraten. Höhle: Bei Nierendiabetes sollte die Glucosekonzentration im Harn am Ende des Glukosetoleranztests nachweisbar sein. Beträgt der Fastenwert < 100 mg/dl und der 2-h-OGTTT-Wert < 140 mg/dl, so ist eine Normaltoleranz (NGT) vorhanden.

Wenn der Fastenwert zwischen 100 und 125 mg/dl beträgt, ist ein " Abnormaler Fastenzucker " (IFG) vorhanden. Sind der Fastenwert < 126 mg/dl und der 2-h-OGTTT-Wert zwischen 140 und 199 mg/dl, ist eine " beeinträchtigte Traubenzucker-Toleranz " (IGT) vorhanden. Beträgt der Fastenwert 126 mg/dl und der 2-h-OGTTT-Wert 200 mg/dl, wird die Diagnose Diabetis mellitus (DM) gestellt.

Das diagnostische Kriterium für Diabetiker aufgrund von Glucosegrenzwerten für unterschiedliche Probematerialien kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden, wo die Grenzwerte für Nüchternglukose und/oder der 2-stündige OCTT-Wert überschritten werden müssen. Diagnostik, Behandlung und Betreuung des Schwangerschaftsdiabetes sind in den Praxisleitlinien der DDG und der DGGG (aktuelle Fassung 10/2011 - Link zur PDF-Datei) des GDM dargestellt.

Bei schwangeren Frauen mit einem Blutzuckerwert von 7,5 mmol/l ( 135 mg/dl) und 11,1 mmol/l (" 200 mg/dl) wird ein oraler Test der Glukosetoleranz (oGTT) mit 75 Gramm Glucoselösung nach mind. 8-stündigem Verzehr durchgeführt. Wenn einer oder mehrere der folgenden Grenzwerte erreicht oder überschritten werden, ist der Schwangerschaftsdiabetes per Definition vorhanden.

Grenzbereiche im Venenplasma nach 75 g Glukose: Die Performance ist noch nicht im EBM enthalten, daher ist derzeit nur eine Abrechung nach GOÄ möglich.

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