Gestationsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes

Gestationsdiabetes ist eine dieser heimtückischen Erkrankungen ohne erkennbare Symptome. Der Gestationsdiabetes ist eine Form des Diabetes, die sich während der Schwangerschaft entwickelt und in der Regel unmittelbar nach der Geburt verschwindet. Gestationsdiabetes - Gestationsdiabetes Gestationsdiabetes (GDM) ist eine Störung der Glukosetoleranz, die während der Trächtigkeit entsteht und festgestellt wird. Der Gestationsdiabetes tritt meist zwischen der ersten und zweiten Woche der Trächtigkeit auf. Die Insulinfreisetzung der Pankreas während einer gewöhnlichen Trächtigkeit nimmt bis zum Vierfachen der regelmäßigen Insulinproduktion zu.

Ist der Organismus nicht mehr in der Lage, genügend Insulin zu bilden, nimmt der Zuckerspiegel zu und es entsteht ein Gestationsdiabetes.

Bei Müttern mit Gestationsdiabetes muss mit Schwierigkeiten während und nach der Trächtigkeit gerechnet werden. Eines der Hauptrisiken für Schwangere sind hoher Blutdruck und Harnwegsinfektionen aufgrund des höheren Zuckergehaltes im Uran. Zudem gibt es ein erhöhtes Frühgeburts- und Kaiserschnittrisiko. In den Jahren nach der Geburt haben sie ein sehr großes Entwicklungsrisiko für Typ-2-Diabetes.

Obwohl die Stoffwechselerkrankung in der Regel erst nach der Geburt des Babys abklingt, kommt es bei vielen Müttern später zu Typ 2-Disabetes. Dies zeigen unter anderem die Ergebnisse der deutschen Gestationsdiabetesstudie des Instituts für Diabetologie des Helmholtz Zentrums München und der Diabetes-Forschungsgruppe der TU München. Im Rahmen dieser Untersuchung leiden 63,6 Prozentpunkte der Schwangerschaftsdiabetikerinnen bis zu fünfzehn Jahre nach der Verabreichung an Typ 2 Diabetiker.

Laut der Gestationsdiabetes-Studie sind besonders Schwangere, die während der Trächtigkeit Insulin injizieren mussten, und schwer Übergewichtige besonders anfällig für die Erkrankung. Außerdem gibt es immer mehr Anzeichen dafür, dass ein erhöhtes Depressionsrisiko für Schwangere nach der Geburt besteht. Vor allem bei der Geburt eines Kindes durch Kaiserschnitt wurde dies festgestellt.

Außerdem haben Schwangerschaftsdiabetikerinnen ein höheres Herz-Kreislaufrisiko (z.B. Infarkt oder Schlaganfall). Unter anderem haben Mütter mit Gestationsdiabetes ein höheres Geburtsrisiko. Infolgedessen sind Schwangerschaftsdiabetikerinnen öfter nicht in der Lage, auf natürliche Weise zu entbinden.

Die überdurchschnittliche Zahl der überdurchschnittlichen Schwangerschaftsdiabetikerinnen blieb in den letzten Jahren mit rund zwanzig Prozentpunkten auf einem hohen Niveau. Gestationsdiabetes ist keine unbedenkliche Nebenwirkung, kann aber bei unsachgemäßer Therapie negative Gesundheitsfolgen für die Gesundheit von Mütter und Kindern haben. Längerfristig haben Mütter mit Gestationsdiabetes ein höheres Übergewichts- und Typ-2-Diabetes-Risiko.

In der deutschen Gestationsdiabetes-Kinderstudie wurde festgestellt, dass mehr als dreißig Prozent aller Mütter mit Gestationsdiabetes bereits im elf. Übergewichtige Mütter hatten das größte Übergewichtsrisiko. Fehlprogrammierungen " des Kinderstoffwechsels in der Gebärmutter können in den Folgejahren zu Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes kommen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind mit erhöhtem Insulinspiegel während der Trächtigkeit eine beeinträchtigte Blutzuckertoleranz entwickelt, ist dreieinhalb Mal höher als bei einem Kind mit normalem Insulinspiegel während der Trächtigkeit. Typ -1-Diabetes oder Typ-2-Diabetes, der vor der Geburt erkannt wurde, gehört nicht zu den Schwangerschaftsdiabetes. Der Anstieg der Fettleibigkeit bei schwangeren Müttern führte auch zum Auftreten von unentdecktem Typ-2-Diabetes vor der Trächtigkeit, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels vor der letzten Woche der Trächtigkeit führte.

Dies hat ähnliche Konsequenzen für die Mütter und Kinder wie der vor der Geburt diagnostizierte Zuckerkrankheit. Daher sollte bei der Früherkennung von mütterlichem Zuckerkrankheitsrisiko bei der Frau mit erhöhter Gefahr auf Gestationsdiabetes vorgegangen werden. Pre-Pregnancy Typ 1 Diabetiker können auch den Blutzuckerspiegel im Mutterleib steigern (fetale Hyperglykämie) und zu einem Anstieg des Insulinspiegels im Fruchtblut beitragen.

Bestehender Zuckerkrankheit können auch andere Probleme auftreten, wie z.B. Frühgeburten. Deshalb ist eine enge medizinische Betreuung der Trächtigkeit notwendig. Diabetikerinnen mit dem Wunsch, ein Kind zu bekommen, sollten sich bereits vor der Geburt ausführlich unterrichten. Im Rahmen der BABYDIAB Studie werden in München 1.650 Kindern und Jugendlichen mit einer Familiengeschichte vom Typ 1 Zuckerkrankheit untersucht.

Eine Folge: Die Geburt von Säuglingen mit Typ-1-Diabetes erfolgt im Gegensatz zu gesunden Säuglingen mit einem erhöhten Geburtengewicht und wird weniger häufig genährt. Beides erhöht das Übergewicht der Kleinen, ungeachtet des Diabetes der Eltern.

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