Gegen Diabetes

Bei Diabetes

Diese sieben Tipps in die Tat umsetzen und die Veränderungen beobachten, die Ihnen und Ihrem Diabetes (Risiko) passieren werden. Eine bewusste, ausgewogene Ernährung und Bewegung sind die wichtigsten Maßnahmen, mit denen Sie Diabetes vorbeugen können. Dieses spezielle Gewürz gilt als bewährtes Mittel gegen hohen Blutzucker.

Typ -2-Diabetes: Was reduziert den Blutzuckerspiegel?

Menschen mit Diabetes mellitus des Typs 2 haben einen erhöhten Blutzuckerwert. Im Regelfall verordnet der Behandler dem Betroffenen ein blutzuckersenkendes Typ-2-Diabetes-Medikament. Doch nicht nur die Tablette und das Insulin helfen bei zu hohem Zuckergehalt: "Lebensstiländerungen sind die Grundlage für die Behandlung von Typ-2-Diabetes", sagt Prof. Dirk Müller-Wieland, Vorsitzender der DSDG.

Es ist ratsam, die Therapie als ein Gemeinschaftsprojekt von Ärztin und Patientin zu betrachten, das auch ein bestimmtes Mass an Selbstmotivation seitens des Betroffenen erfordert. Jeder, der seinen Lebenswandel in Frage stellt und - in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt selbst - verändert, wenn dies Sinn macht, kann seinen Zuckergehalt oft langfristig mindern.

In manchen Fällen werden weniger Arzneimittel benötigt. Fettleibigkeit, insbesondere im Bauchraum, ist eine der Hauptursachen für die Erkrankung. "Nach der Diagnosestellung sollten die Patientinnen und Patienten etwa fünf bis zehn Gewichtsprozent abnehmen", so Müller-Wieland. Allerdings müssen Ärztin und Patientin immer überlegen, welches das optimale Therapiezielgewicht im jeweiligen Fall ist. Eine Diät kann ein schneller Weg zum Abnehmen sein.

Bewegungen helfen, den Blutzuckerspiegel auf zwei verschiedene Weisen zu reduzieren. Der Weltgesundheitsverband (WHO) rät Ihnen, für wenigstens 150 min pro Woche aufzutreten. Im Idealfall sollten die Patientinnen und Patienten die Arbeit auf mehrere Stationen aufteilen, so dass nicht mehr als zwei Tage dazwischen bleiben, erläutert der Diplomdiabetologe Müller-Wieland. Bei Typ-2-Diabetes rät Müller-Wieland bisher kaum aktiven Menschen, sich allmählich an ein beweglicheres und leistungsfähigeres Umfeld zu gewöhnt.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie lange Zeit nicht trainiert haben und wieder in die Ausbildung gehen möchten, sollte ein Doktor im Voraus prüfen, wie viel Sie erwarten können. Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen keine besondere Ernährung. Wenn das so ist, ist es besser, leichtes statt rotem Rindfleisch zu verzehren. Es ist auch bei Typ-2-Diabetes besonders darauf zu achten, dass man genügend Nahrungsfasern zu sich nimmt.

Nicht immer ist Streß schlecht. Wenn jemand jedoch ständig unter Druck steht und sich überwältigt fühlen sollte, kann Druck ihn erkranken und den Blutzuckerspiegel anheben. Die Hormone sind Antagonisten des Insulins und verursachen einen Anstieg des Blutzuckers. Die Vermeidung eines solchen Negativstresses kann daher zu einem verbesserten Blutzuckerspiegel beizutragen.

Entspannungsübungen, sportliche Ausgleichsmaßnahmen und die Vermeidung stressauslösender Zustände tragen so weit wie möglich dazu bei. Ähnlich wie die Trigger sind auch die Strategien gegen Streß sehr individual. Sind die Massnahmen nicht wirksam und die Therapie zunächst nicht erfolgreich, kann dies bei den Betroffenen zu Frustration führen. Ein guter Blutzuckerspiegel ist jedoch ein langfristiges Projekt bei Typ-2-Diabetes.

Bei Therapieproblemen können so genannte Coping-Trainings dazu beitragen, den Diabetes im täglichen Leben besser zu bewältigen und neue Impulse zu erhalten. Wenn Sie mit Ihrem Hausarzt sprechen, können Sie auch herausfinden, warum Ihr Zuckerspiegel nicht nachlässt.

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