Ernährungstabelle Diabetes

Diabetes-Ernährungstabelle

Dazu gehört auch die richtige Ernährung. So dass Diabetes nicht zu einem Problem ihres Lebens wird. Diabetiker müssen mehr auf ihre Ernährung achten als Menschen ohne Diabetes.

Mit Diabetes besser wohnen | Diabetes-Ernährungsplan

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Zuckerkrankheit in Deutschland und die Gründe für Typ-2-Diabetes

Nach dem " Diabetes-Atlas " der International Diabetes Federation IDF lag die Anzahl der an Diabetes leidenden Menschen im Jahr 2013 bei rund 382 Mio.; für das Jahr 2035 wird ein Zuwachs auf rund 592 Mio. prognostiziert. Gute 90 Prozent aller Diabetespatienten leiden an Typ-2-Diabetes, einer chronisch verlaufenden Stoffwechselerkrankung, die durch Erbanlagen, Fettleibigkeit und Bewegungsarmut gefördert wird.

Dies sind alarmierende Werte, da das Nebenwirkungsrisiko wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hoher Blutdruck, Erkrankungen der Nieren und Amputation mit zunehmender Zahl von Diabetes steigt. Gegenwärtig prognostiziert die WHO eine Verdoppelung der diabetesbedingten Zahl der Toten zwischen 2005 und 2030. Nach Schätzungen der Deutschen Diabetes-Stiftung gibt es allein in Deutschland 8,2 Mio. Menschen, von denen fast 80 Prozent an Typ-2-Diabetes leiden - ohne die bisher nicht erfassten und auf weitere 3 Mio. geschätzten Erkrankungsfälle.

Auslöseimpuls für Typ-2-Diabetes ist nicht nur zu wenig Sport, sondern vor allem eine Ernährung mit einem hohen Fettverzehr. Es handelt sich um eine chronische progressive Stoffwechselstörung des Kohlenhydrats, die durch eine fettreduzierte Ernährung verbessert oder gar verhindert werden kann. Schon 1999 hielt der Naturwissenschaftler Dr. Hans Diehl einen umfangreichen Vortrag über den Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von tierischen und kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln und der Entwicklung von Diabetes.

Sein Fazit: Eine gut durchdachte pflanzliche Ernährung - Diehls Empfehlung: "Naturkost, ganz ohne Zusatz von Fetten und Ölen und Zucker" - wirkt nicht nur präventiv gegen Diabetes, sondern kann ihn auch heilen und allenfalls ganz auf Medikamente verzichten. Laut mehreren Untersuchungen war eine pflanzliche oder pflanzliche Ernährung signifikant wirksamer als eine herkömmliche Diabetes-Diät - in vegetarisch-veganen Versuchsgruppen wurden die Diabetes-Medikamente öfter abgebaut als in herkömmlichen Versuchsgruppen, die Teilnehmenden verloren mehr Körperfettmarker und/oder Stress-Marker, der BMI und der Cholesterinspiegel haben sich verbessert (z.B. in einer Untersuchung mit einer fettarmen veganen Ernährung).

Vor allem die Teilnehmer der Adventistischen Gesundheitsstudie-2 zeigten ein um mehr als die Haelfte niedrigeres Krankheitsrisiko fuer Vegetarier im Verhaeltnis zu Fleischfressern, um Typ-2-Diabetes zu entwickeln (alle störenden Faktoren wurden beruecksichtigt). Auch der Konsum von Fleischerzeugnissen und Fleischwaren könnte als ein vom Gewicht des Körpers abhängiger Faktor identifiziert werden. Die positiven Auswirkungen der vegetarisch-veganen Ernährung lassen sich auch im Gegensatz zu einem gesünderen Lebensstil mit kleinen Gehalten an Frischfleisch und Fischen sehen, z.B. taiwanesische Buddha, die sich hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernähren und auf Gefahrenfaktoren wie z. B. Alkoholika und Nikotin verzichten:

Bei Vegetariern, die kein Rindfleisch oder keinen Fleisch oder Fische, sondern mehr Soya, Obst, Schalenfrüchte und Vollkorngetreide zu sich nahmen, war das Diabetesrisiko geringer als bei Nichtvegetariern, die zwar in kleinen Stückzahlen, aber in ähnlicher Weise gesünder waren. Der Autor weist darauf hin, dass die Ernährung der pflanzlichen Probe mehr vegan als die der klassisch westlich orientierten Ernährung mit Ovo-Lacto-Vegetarier ist.

Die derzeitige ärztliche Meinung ist, dass Diabetes eine heilbare, aber im Allgemeinen nicht heilbare Erkrankung ist. Weil die bisher vorliegenden Ergebnisse belegen, dass pflanzliche und pflanzliche Ernährung tatsächlich zur Verbesserung beiträgt, sollte der Einfluß tierischer Nahrungsmittel insbesondere auf Diabetes in der Forschung künftig verstärkt in den Fokus rücken und entsprechende therapeutische Ansätze auf der Basis der erzielten Ergebnisse implementiert werden.

Diabetes kann nach heutigen Ergebnissen nur dann wirksam verhindert und gelindert werden, wenn Mediziner künftig vermehrt eine fettarme, pflanzliche Ernährung empfehlen. Letztere gelten auch für die Diabetes-Organisationen in Deutschland, die in den meisten Ländern keine offizielle Stellungnahme zum Verhältnis von Pflanzenernährung und Krankheitsbildung abgegeben haben (Ausnahme ist die Diabeteshilfe, die bereits 2010 einen Beitrag von Dr. Markus Keller unter der Überschrift "Ernährungstipps" veröffentlichte).

Durchgängig positive Wirkungen, die bisher bei Diabetes durch eine pflanzenbasierte Ernährung festgestellt wurden, sollten Mediziner, Verbände und Forschungseinrichtungen ermutigen, mehr in diese Richtungen zu investieren und ihre Forschungen in den nächsten Jahren fortzusetzen. Wer sich gesund ernähren will, dem sei unsere Vegane Woche empfohlen.

Wir werden Sie eine ganze Weile per E-Mail mit Kochrezepten, Shopping-Tipps, Gesundheitsinformationen und weiteren Hintergrundinformationen unterrichten. Für weiterführende und direktere Information über Diabetes besuchen Sie die Website von Jack Norris, einem bekannten Ernährungswissenschaftler, der auch für sein Bemühen bekannt ist, zweifelhafte pro-vegane Argumente vorzubringen.

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