Epilepsie

Fallsucht

Inwiefern äußert sich ein epileptischer Anfall und wie leistet man richtige Erste Hilfe? Epilepsie ist ein Oberbegriff für Erkrankungen, die durch Übererregbarkeit der Neuronen der Großhirnrinde gekennzeichnet sind. Epilepsie - was ist das? Epilepsie - was ist das? Epilepsie ( "Krampfadern", "Epilepsie") bezeichnet nicht nur eine einzige Erkrankung, sondern die Konsequenz einer ganzen Reihe von Gehirnerkrankungen.

Gemeinsam ist eine verstärkte Tendenz zu Krampfanfällen. Sie können bei den meisten Patienten ganz anders aussehen: Sie können herausfinden, wie Krampfanfälle auftreten können im Abschnitt Symptome. Inwiefern kommt es zu einem Krampfanfall?

Der Anfall wird durch eine temporäre krampfartige Dysfunktion der Gehirnzellen verursacht. Nervenzelle Gruppen der Großhirnrinde schicken auf einmal simultan und hochsynchron ein Signal, das ihren Takt auf andere Nervenzelle zwingt. Dies kann verschiedene Konsequenzen haben - je nachdem, wo sich die Gehirnzellen befinden, wie viele Nervenzelle an diesem Prozess teilnehmen und welche Funktionen der Körper diese steuert.

Erste Krampfanfälle - Synonym für Epilepsie? Wenn Sie einen Schlaganfall haben, ist das allein kein Beweis für Epilepsie. Nicht nur das Menschenhirn, sondern auch das der Tiere wie Hunde kann unter gewissen Bedingungen einen Schlaganfall auslösen. Diese Krampfanfälle werden als gelegentliche Krampfanfälle oder gelegentliche Krämpfe bezeichnet. Gelegentliche Krampfanfälle sind noch kein klares Anzeichen von Epilepsie, auch wenn sie immer wieder auftreten.

Epilepsie - wie wird sie diagnostiziert? Bei einem erstmaligen Auftreten eines Anfalles wird der behandelnde Arzt diesen sorgfältig prüfen und in der Regel auch die Schwankungen des Gehirnpotentials (Elektroenzephalographie, EEG) erfassen. Gewöhnlich macht er auch Bilder vom Gehirn mittels Magnetresonanztomographie (MRT), um die Ursachen des Krampfanfalls zu bestimmen. Dies reicht in der Regel aus, um die Diagnosestellung zu bestätigen: Es ist entweder ein "gelegentlicher Anfall" oder der Eintritt einer Epilepsie.

Detaillierte Angaben finden Sie im Abschnitt Diagnose. Epilepsie, wie verbreitet ist sie? Es kann in jedem Lebensalter zu Entzündungen kommen. Die ersten Anfälle treten bei einem Drittel der Patientinnen im Säuglingsalter auf, bei etwa einem Drittel erst ab dem sechzigsten. Die Lebenserwartung bis zum vollendeten achtzigsten Geburtstag liegt bei etwa zehn vom Hundert für einen Krampfanfall und mehr als drei vom Hundert für eine Epilepsie.

Was ist die Grundursache der Epilepsie? Gelegentlich sind sie auf bestimmte Gründe zurück zu führen - zum Beispiel eine Fehlbildung im Hirn, eine Genveränderung, eine Narbe nach einer Gehirnverletzung, ein Hirninfarkt, eine Meningitis, ein Gehirntumor und vieles mehr. In manchen Fällen kann die Ursachenforschung jedoch nicht durchgeführt werden. Nähere Angaben finden Sie im Abschnitt Gründe. Was ist die Behandlung von Epilepsie?

Es wird nicht jede Epilepsie als große Last wahrgenommen. Einige Betroffene empfinden sich im täglichen Leben kaum betroffen, leiden nur sehr wenig oder nicht besonders störende Anomalien. Im Regelfall findet die Heilung bei mehr als zwei belastenden Attacken pro Jahr statt. Dabei ist die Verabreichung unter anderem abhängig von der Form der Erkrankung.

Die Ärztin verordnet spezifische Arzneimittel, die das Anfallsrisiko reduzieren (Antikonvulsiva, etwas ungenaue Antiepileptika). Im Einzelfall kann eine OP (Epilepsieoperation) oder ein Stimulierungsverfahren helfen. Näheres über die verschiedenen Behandlungsoptionen erfahren Sie im Abschnitt Therapie. Sind Krampfanfälle eine Gefahr? Einige Krampfanfälle sind für die Anwesenden drastisch. Eine einzige Beschlagnahme ist nicht schädlich für das Hirn und endet in der Regel nach ein bis zwei min.

Herz-Kreislauf-Versagen ist sehr rar ("Sudden Unerwartet Tod von Epilepsie-Patienten", SUDEP, plötzlich unerwartetes Sterben bei Epilepsie). Deshalb sollte Epilepsie auch bei raren Krampfanfällen therapiert werden. Glücklicherweise sind auch länger andauernde Krampfanfälle und Anfallserien (Status epilepticus) nicht häufiger - aber potentiell lebensbedrohlich.

Dabei kann das Hirn geschädigt werden. Informationen darüber, wie Sie die richtige Erste-Hilfe-Klausel erhalten und wann Sie Ihren (Notfall-)Arzt kontaktieren können, finden Sie im Abschnitt Erste Hilfe.

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