Entgleister Diabetes

Durchfall Diabetes

Fachforum Medizinisches Controlling, Codierung & Krankenhausbuchhaltung Guten Tag liebe Foren, tatsächlich gibt es schon viele Forumsbeiträge mit dem Titel Diabetes Mellitus, aber ich habe auf meine Anfrage nicht das Recht dazu entdeckt. Nach welchen Gesichtspunkten kann ich den Diabetes E11.91 einstufen? Die Patientin wird ambulant versorgt, ein schlecht regulierbarer Blutzuckerwert ist bekannt, der immer wieder zu Problemen im Sinn einer symptomatischen Hyper- und Hypoglykämie führt.

Das MDK ändert nun unseren verschlüsselten DN E11. 91 in E11.90; Grund: Diese Bemerkung ist für mich nicht so leicht zu verstehen, meiner Meinung nach ist die E11. 91 legitimiert. Die Kodierungsempfehlung Nr. 9 ist sehr nützlich und eine gute Dokumentierung (BZ-Werte, Insulinverabreichung, Glukose etc.) sollte genügen, um einen Gegensatz zu bilden.

Die Fachverbände haben meines Erachtens nicht festgelegt, was ein entgleister Diabetes ist. Im Grunde genommen denke ich auch, dass die SEG-Sicht auf Entgleisungen nicht schlecht ist. Kurzum - an dieser Stelle werden sie Schwierigkeiten haben, weil sie anscheinend nicht sofort darauf ansprachen.

Die KDE-9 - DGfM

Problem/Erklärung: Eine allgemeingültige Begriffsbestimmung des entgleiste Diabetes mellitus gibt es in der Fachpresse nicht. Wir müssen differenzierende Merkmale ausarbeiten. Kodexempfehlung: Diabetes mellitus liegt vor, wenn zumindest einer der nachfolgenden Aspekte zutrifft: Diese Empfehlungen gelten nicht für das Therapieschema nach dem Bolus-Grundprinzip.

Übereinstimmung mit Bemerkung (Stand 15.09.2010): Die fünf aufgelisteten Auswahlkriterien sind um zwei weitere Merkmale zu ergänzen: Kein Bedarf an Anpassung.

...Arten von Diabetes mellitus

Die verschiedenen Arten von Diabetes Mellitus lassen sich im Rahmen des Programms folgendermaßen klassifizieren: Hinweis: Die Insulinbehandlung ist kein Hinweis auf die Art des Diabetes und kein Hinweis auf eine InsulinabhÃ?ngigkeit. Kodieren Sie mögliche Komplikationen (z.B. Koma, Nierenkomplikationen) an vierter Position. 0für Diabetes melitus nicht als entgleiste, 1für Diabetes melitus als entgleiste, 2für Diabetes melitus mit anderen mehrfachen Folgekomplikationen, nicht als entgleiste, 3für Diabetes melitus mit anderen mehrfachen Folgekomplikationen, als entgleiste, 5für Diabetes melitus mit Diabetes melitus mit Diabetes-Fuß-Syndrom, als entgleiste.

Der durch Unterernährung bedingte Diabetes melitus tritt vor allem bei Menschen aus Schwellenländern auf. Diabetes Mellitus bei einem Stoffwechselsyndrom kann nicht kodiert werden. kodiert werden. Bei Diabetes mellitus des Typs 1 und Diabetes mellitus des Typs 2 ist der Blutzuckerwert zum Aufnahmezeitpunkt nicht als Indikator für die Diagnosestellung "entgleiste Diabetes mellitus" zu verwenden.

Eine Einteilung in "entgleist" oder "nicht entgleist" erfolgt in der Regel mit Kenntnissen über den Gesamtverlauf der Behandlung (retrospektiv). Die Bezeichnung "entgleist" bezeichnet die Stoffwechselsituation. Eine Patientin mit Diabetes mellitus type 1 wird wegen einer starken Stoffwechselentgleisung ins Krankenhaus eingeliefert. Komplikationsfrei. Vor allem die Stationäraufnahme ist geregelt.

Auch die Anzahl der Diabetes mellitus-Komplikationen und die Frage, ob sie der Sekundärdiagnose entsprechen, sind wichtig für die Codierung. Wenn die Grundkrankheit Diabetes Mellitus behandelt wird und nur eine Diabetes Muscle (Manifestation) vorhanden ist, E10-E14, vierter Platz ". Zusätzlich muss ein Code für die Erscheinungsform angegeben werden, wenn diese die Definition der Sekundärdiagnose erfuellt (siehe Beispiel 3).

Eine Patientin mit Diabetes mellitus type 1 wird wegen einer starken Stoffwechselentgleisung ins Krankenhaus eingeliefert. Die einzig bekannten anamnestischen Komplikationen sind die diabetischen Retinopathien, die keiner Behandlung bedürfen. Diese Codierung weist darauf hin, dass eine bekannt ermaßen nicht therapiebedürftige Diabetes mellitus-Komplikation (Manifestation) besteht, die die Voraussetzungen der Sekundärdiagnose nicht erfuellt und daher nicht separat codiert ist.

Eine Patientin mit Diabetes mellitus type 1 wird wegen einer starken Stoffwechselentgleisung ins Krankenhaus eingeliefert. Außerdem ist die einzigste Folge die auch behandelte Nierenerkrankung. ist der " Ätiologie-Code " für den Sterncode N08. 3* (Manifestation) und muss daher mit ? gekennzeichnet werden. Anmerkung: In diesem Falle für die vierte Ziffer des Diabetes-Codes ".

"6 "6", um die Therapie des entgleiste Diabetes mellitus von der Therapie von Komplikationen zu trennen (siehe auch Beispiel 6) und damit eine entsprechende Klassifizierung im DRG-System zu erwirken. Dieser Codierbefehl ist daher eine Ausnahmeregelung zu den ICD-10-Regeln für die Chiffrierung von Diabetes mellitus.

Wird die Grundkrankheit Diabetes Mellitus therapiert und liegen mehrere Folgeerkrankungen (Manifestationen) des Diabetes Mellitus vor ohne dass die Therapie einer Erkrankung in den Mittelpunkt gestellt wird, ist E10-E14 die vierte Ziffer ". Zusätzlich müssen die Codes für die Einzelmanifestationen angegeben werden, sofern sie der Definition der Sekundärdiagnose genügen. Bei einem Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 1 mit mehreren Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose der Extremitätenarterien, Netzhauterkrankungen und Nierenerkrankungen wird eine schwere Stoffwechselstörung zugelassen.

Auch alle bestehenden Beschwerden werden berücksichtigt. Diese " Ätiologie-Kennzahl " bezieht sich auf alle nachfolgenden Sterncodes (Manifestationen) bis zum Erscheinen eines neuen Kreuzcodes oder eines Codes ohne Nummernschild. 72? verschlüsselt die Ursachen der Erscheinungsformen E79. 2*, H36. 0* und N08. 3*. Liegen bei Diabetes mellitus auftretende Beschwerden (Manifestationen) vor und steht die Therapie einer Krankheit im Mittelpunkt, so ist E10-E14, die vierte Ziffer nach dieser Krankheit, zu codieren, der entsprechende Code für diese Krankheit.

Es sind die Codes für die anderen Erscheinungsformen zu nennen, sofern sie der Definition der Sekundärdiagnose genügen. Bei einem Patienten mit Diabetes mellitus type 1 mit Gefäßkomplikationen in Gestalt einer progressiven Diabetikerin der Extremitätenarterien mit Ruheschmerzen wird eine Bypassoperation ("alloplastisch") durchgeführt. Darüber hinaus wird die Diabetikerin Retinopathia mit einer signifikanten Sehschwäche therapiert.

Sie ist hier nicht als Hauptdiagnostik zu nennen. Liegen mehrere Folgekomplikationen (Manifestationen) des Diabetes mellitus vor und steht die Therapie mehrerer Symptome im Mittelpunkt, muss die Regel für "zwei oder mehr Befunde, die gleichwertig der Festlegung der Hauptdiagnose in der DKR D002-Hauptdiagnose entsprechen" befolgt werden. Die vierte Ziffer des Codes aus E10-E14 sollte also gemäß der vom Behandler gewählten Erscheinungsform als diejenige gewählt werden, die für die Hauptdiagnosestellung am besten geeignet ist.

Zusätzlich muss der für diese Veranstaltung geeignete Code angegeben werden. Es sind die Codes für die anderen Erscheinungsformen zu nennen, sofern sie der Definition der Sekundärdiagnose genügen. Wurde die Stationäraufnahme aus einem anderen Grunde als Diabetes mellitus durchgeführt, ist es für die richtige Kodierung wichtig, ob der Diabetes mellitus die Sekundärdiagnosedefinition erfuellt, ob diese die Sekundärdiagnose erfüllte.

Entspricht Diabetes mellitus der Sekundärdiagnose, muss er kodiert werden. Im Falle von Schwierigkeiten (Manifestationen) muss die vierte Ziffer eines Codes aus E10-E14 entsprechend der Manifestation(en) kodiert werden. Zusätzlich müssen die Manifestation(en) angegeben werden, wenn sie der Definition der Sekundärdiagnose entsprechen nicht . als vierte Ziffer, wenn für eine einzige Schwierigkeit ein speziellerer Code ausgewählt werden kann, oder bei mehreren Schwierigkeitsgraden immer mit der vierten Ziffer.

Eine Patientin wird ohne Weichteilschäden durch eine geschlossene Oberarmkopffraktur ins Krankenhaus eingeliefert. Es gibt auch Diabetes mellitus des Typs 2, der mit Diät und Medikamenten versorgt wird. Komplikationen gibt es nur bei der diabetischen Nierenerkrankung. Eine Patientin mit lang anhaltender Arterienhochdruck und intensiver Nikotinabnahme wird wegen der Verschlimmerung einer bekanntermaßen peripherer Verschlusskrankheiten mit Ruheschmerzen zur Bypassoperation (alloplastisch) zugelassen.

Darüber hinaus werden Diabetes mellitus des Typs 2, beginnend mit der diabetischen Polineuropathie und beginnend mit der diabetischen Netzhauterkrankung therapiert. Im Allgemeinen sind die vorstehenden Abschnitte hinsichtlich der Codierung von Diabetes mellitus-Komplikationen zu berücksichtigen. Diabetes mellitus mit (Keto)Azidose ist mit E10-E14, vierte Ziffer ". Bei einigen wenigen diabetischen Azidosen können bei demselben Patient Ketoazidosen und Laktatazidosen festgestellt werden.

73 " ("...., mit anderen mehrfachen Schwierigkeiten, die als entgleist" bekannt sind). Nierenkrankheiten, die ursächlich mit Diabetes Mellitus assoziiert sind, werden als "Diabetes mellitus mit Nierenkomplikationen" genannt E10?-E14?, vierter Platz ". Zusätzlich ist ein Code für die jeweilige Erscheinungsform vorzusehen, sofern er der Definition der Sekundärdiagnose genügt. Eine Patientin kommt zur Therapie der Nierenerkrankung.

Eine Patientin wird zur Therapie der endständigen renalen Insuffizienz aufgrund der Diabetesnephropathie zugelassen. Sie ist nicht als Hauptdiagnostik zu verstehen. Augenkrankheiten, die kausal mit Diabetes Mellitus einhergehen, nennt man "Diabetes mellitus with eye complications" E10?-E14?, vierter Platz ". Zusätzlich ist ein Code für die jeweilige Erscheinungsform vorzusehen, sofern er der Definition der Sekundärdiagnose genügt.

Kausal mit Diabetes melitus verbundene neurodegenerative Krankheiten werden "Diabetes melitus mit neurodegenerativen Komplikationen" genannt E10?-E14?, vierter Platz ". Zusätzlich ist ein Code für die jeweilige Erscheinungsform vorzusehen, sofern er der Definition der Sekundärdiagnose genügt. Die mit Diabetes melitus kausal verbundenen Gefäßerkrankungen heißen "Diabetes melitus mit Gefäßkomplikationen" E10?-E14?, vierter Platz ".

Zusätzlich ist ein Code für die jeweilige Erscheinungsform vorzusehen, sofern er der Sekundärdiagnose genügt. 75 "Diabetes melitus mit Mehrfachkomplikationen, mit dem diabetischen Fuss-Syndrom, das als Entgleisung bekannt ist. Dann sind die Codes für die bestehenden Erscheinungsformen, z.B. G63. 2*diabetische Polyneuropathien, aufzuführen. Sämtliche bestehenden Erscheinungsformen und Folgekomplikationen müssen kodiert werden, wenn sie der Festlegung einer Sekundärdiagnose genügen.

Nachfolgend finden Sie eine kleine Übersicht von Befunden, die Teil des Krankheitsbildes "Diabetisches Fußsyndrom" sein können: Eine Patientin mit entgleisten Diabetes mellitus des Typs 1 wird zur Therapie des Syndroms des diabetischen Fußes mit gemischten Zehengeschwüren (bei Angiopathien und Neuropathien) und Erysipel am unteren Bein zugelassen. Sie ist hier nicht als Hauptdiagnostik zu nennen.

Im Falle eines "metabolischen Syndroms" müssen die Bestandteile des Krankheitsbildes individuell kodiert werden (siehe auch DKR-D004-Syndrome); sollten nicht als Hauptdiagnostikum bei Diabetes kodiert werden.

Mehr zum Thema