Drucktechnologie

Print-Technologie

Lehrgang Drucktechnik und Anwendung in der gedruckten Elektronik. Der Druck steht nicht still und entwickelt sich weiter. Diverse Drucktechniken wie Sieb- oder Tampondruck, ihre Druckprinzipien und ihr historischer Hintergrund. Das Institut für Drucktechnik IDT konzentriert sich auf digitale Druckverfahren.

Drucktechnik - Lehrstuhl für Druckereimaschinen und -verfahren - TU Darmstadt

Dieses Tutorial stellt die Verfahren zur Produktion von verschiedenen Vorführgeräten, wie z.B. gedruckten Lautsprechern, vor. Dabei werden die für die Produktion notwendigen herkömmlichen Druckprozesse sowie die Druckveredelung (Schneiden, Leimen, Prägen) und die Laserstrukturierung aufbereitet. In diesem Tutorial werden mit verschiedenen herkömmlichen Verfahren wie Sieb-, Flexo- und Offset-Druck unterschiedliche Vorführgeräte hergestellt.

Sie zeigt, welche Abläufe für welche Druckerzeugnisse in Frage kommen und wie die Abläufe in der Printproduktion ablaufen. In dem Tutorial werden ein Notizblock, ein Einstellspiel im 3D-Druck und ein beweglicher Lautstärkeregler erstellt. Ausgehend von den gelernten Methoden sollen die Beteiligten eigene Produkt-Ideen erarbeiten und einführen.

Ihr Druckverfahren

Der Druck steht nicht still und verändert sich ständig. Wenn Sie eine exzellente Qualität brauchen, wird der Offsetdruck sicherlich vorziehen. Durch moderne Servotechnik, einen höheren Standardisierungsgrad, niedrige Klischeekosten und ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis pro Label wird das Verfahren auch bei der Herstellung von vergleichsweise einfachen Labels eingesetzt.

Dies hat sich in den vergangenen Jahren intensiviert und der Offsetdruck hat zunehmend mit der Flexodrucktechnologie konkurriert. Die zu bearbeitenden Bedruckstoffe haben einen erheblichen Einfluß auf die Auswahl des Druckverfahrens. So wie hier der Offsetdruck favorisiert wird, wird er aufgrund seines farblichen Verhaltens auch bei der Herstellung von Wraps und Shrink-Sleeves eingesetzt.

Im CMYK ist der Offset-Druck ein sehr hochwertiger Druckprozess. Der Prozess liefert die besten Resultate im Farbübergang von hell nach dunkel und zurück. Sogar die Klischeefertigung im modernen Druck im Flexo ermöglicht jetzt eine erstaunlich geringe Tonwertzunahme in der Druckmaschine. Damit sind 95% der Offset-Baureihen Kombimaschinen mit Flexo-Einheiten, um die Vorzüge beider Prozesse bestmöglich zu nützen und zu vereinen.

Der Offset in Verbindung mit anderen Prozessen ist für Sie nach wie vor eine Differenzierung vom Wettbewerb. Das Flexodruckverfahren ist die Abkürzung für "Flexodruckverfahren" und wird für einen großen Teil der Verpackungs- und Etikettenproduktion eingesetzt. Sie arbeitet mit flexiblen Reliefdruckplatten (Druckplatten) und kann für den Druck auf nahezu allen Bedruckstoffen wie Polymerfilm, Metallfolien, Monomaterialien und Papieren eingesetzt werden.

Das Flexodruckverfahren wird allgemein als kostengünstiges Verfahren angesehen. Bei der Flexodrucktechnik wird eine Flexodruckplatte aus Kunststoff oder eine Art Gummi mit erhöhten Bereichen eingesetzt, die eine Übertragung der Farbe ermöglichen (Direktdruck im Gegensatz zum indirekten Verfahren des Offsetdrucks). Die drei Hauptfarben werden im Bereich des Flexodrucks eingesetzt. Auf der einen Seite wasserbasierte Tinten ohne Lösungsmittel, als zweite lösemittelhaltige Tinten und als dritte UV-härtende Druckfarben.

Bislang wurden alle Qualitätsetiketten im Offsetverfahren hergestellt. Größere technologische Fortschritte und neue Prozesse haben jedoch die Maschinen und Druckformen deutlich aufgewertet. Erwähnenswert ist hier auch das HD-Flexo-Verfahren, bei dem eine besondere Spitzenform zum Einsatz kommt, die eine deutliche Qualitätsverbesserung ist. Das Flexodruckverfahren feiert ein neues Kapitel und ist nun in der Position, hochqualitative Labels zu fertigen (natürlich immer mit den prozeduralen Einschränkungen).

Der Beliebtheitsgrad im Verpackungsbereich hat in den vergangenen Jahren wieder zugenommen, auch durch die einfache Handhabung und den Einsatz von wasserbasierten Druckfarben mit der Option, die VOC-Emissionen im Druckverfahren zu mindern. In den vergangenen Jahren hat der digitale Druck durch deutliche Qualitäts- und Formatverbesserungen Marktanteile gewonnen.

Besonders beeindruckend ist hier das UV-Inkjet-Druckverfahren. Einen beachtlichen Zeitvorsprung hat die Digitalisierung von Labels. Der Zwischenschritt von der Erzeugung der digitalen Akte bis zum Ausdruck entfällt. Das ist ein großer Pluspunkt gegenüber anderen Druckprozessen und wichtiger als Druckgeschwindigkeiten und Durchsatzzeiten. Der große Pluspunkt der UV-InkJet-Farben ist die unmittelbare Aushärtung der Farbe nach dem Aufdruck.

PANORAMA, unser Konzept für den industriellen Einsatz, verbindet konventionelle Druckmethoden und Veredelungsverfahren mit dem digitalen Inkjetdruck. Der Tiefdruck ist ein Verfahren, bei dem die darzustellenden Teile als Vertiefung in der Form vorhanden sind. Vor dem Bedrucken wird die komplette Druckplatte gefärbt und die überflüssige Tinte mit einem Abzieher oder Scheibenwischer abgezogen, so dass sich die Tinte nur in den Mulden aufhält.

Bei der Etikettenherstellung wird der Druck in der Regel als zusätzlicher Prozess in Verbindung mit Offset- oder Flexodruck eingesetzt. Sie bieten optimale Prozessbedingungen für Metallicfarben in Verbindung mit Folienapplikationen oder als "opake" Applikation der Basisfarben. Das Tiefdruckverfahren verfügt auch über die dekorativen und sicherheitsrelevanten Vorzüge. Das Siebdruckverfahren ist ideal, wenn ein hochfarbiger Auftrag und eine brillante Farbintensität gefragt sind.

In der Vergangenheit wurde der Druck im Schablonendruck nur für den Decklack weiß durchgeführt. Je nach Werkstoff werden hierfür Spezialdruckfarben benutzt. Beim Siebdruckverfahren wird die Tinte mit einem Gummiabstreifer durch ein fein gewebtes Tuch auf das zu druckende Gut gedrückt. In den Bereichen des Stoffes, in denen keine Tinte nach dem gedruckten Bild bedruckt werden soll, werden die Gewebeöffnungen durch eine Druckschablone farbdurchlässig gemacht.

Bei der Etikettenherstellung werden häufig biegsame Siebdruckeinlagen benutzt, die je nach Anforderung zum Einsatz kommen. Auch hier wird das Siebdruckverfahren mit anderen Verfahren verbunden.

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