Diagnose Gestationsdiabetes

Befund Gestationsdiabetes

Die Bedeutung von Schwangerschaftsdiabetes für Mutter und Kind. Diagnose Gestationsdiabetes Das G-BA hat entschieden, das Schwangerschaftsdiabetes-Screening (GDM) in die Mutterschaftsrichtlinien aufzunehmen. Das in der Richtlinie dargestellte Diagnoseverfahren wird damit präziser und verbindlicher. Seit 2011 haben die DDG und die DGGG die neue Richtlinie für Gestationsdiabetes mellitus (GDM) erlassen.

Dieser Leitfaden wurde bereits im German Medical Journal publiziert (vollständiger Text verfügbar unter www.awmf.org). Das G-BA hat mit Beschluss vom 03.03.2012 entschieden, das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes in die Leitlinien zur medizinischen Versorgung während der Geburt und nach der Geburt aufzunehmen (Mutterschaftsrichtlinien). Das in der Richtlinie dargestellte Diagnoseverfahren wird damit präziser und verbindlicher gestaltet (siehe 2).

In die Mutterschaftsrichtlinien wurden die Vorgaben der Richtlinie über Entscheidungsgrenzen, Materialtyp, Analysesysteme und Qualitätskontrolle aufgenommen (siehe Abschnitt 6. bis 3.). Jede schwangere Patientin, die noch nicht an manifestiertem Zuckerkrankheit leidet, sollte mit dem folgenden Verfahren ein Vorsorgeuntersuchung auf Gestationsdiabetes erhalten. Um die Patientin über dieses Vorsorgeuntersuchung zu informieren, gibt es die Broschüre "Ich bin einträchtig.

Weshalb wird allen Schwangerinnen ein "Schwangerschaftsdiabetes-Test" durchgeführt? Für die Diagnose von GDM wird in der Regel nur Venenplasma verwendet. Geräteeinsatzreagenzien und zugehörige Meßsysteme sowie alle anderen Meßsysteme müssen vom Verarbeiter explizit für den Einsatz in der Vorsorge und Diagnose bestimmt sein. nach den Vorgaben der Ärztekammer zur Sicherung der Qualität von quantitativen Laboruntersuchungen (siehe unsere Labinfo). Darüber hinaus empfehlen die GDM-Richtlinien auch eine Fremdqualitätssicherung (Teilnahme am Ringvergleich) für den Einsatz von Geräteeinsatzreagenzien in der Praxis (Härtegrad A).

Diagnose von Schwangerschaftsdiabetes: Die Schlüsselfrage ist die Blutabnahme.

Störungen im Umgang mit der Probe präanalytischen können bei grösstmöglichen Konzentrationen von Glukose einen Einfluß auf die Diagnose und damit auf die gesundheitliche Situation von Müttern und Kindern haben. Schwangerschaftsdiabetes mellitus (GDM) ist eine Glukosetoleranzstörung, die zum ersten Mal während der Trächtigkeit auftritt und zählt ist eine der ersten Krankheiten, die während dieser Zeitspanne auftritt (1). Zur Vermeidung negativer Folgen für ist es wichtig, dass ein GDM so gut wie möglich durchleuchtet wird frühzeitig

Daher wird von der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) und der Deutschen Fachgesellschaft für Gynäkologie und der Frauenärztlichen Abteilung (DGGG) in ihrer Gemeinschaftsrichtlinie empfohlen, alle Mütter auf das Vorhandensein eines GDM zu prüfen (2). Grundlage für die Diagnose sind die Resultate eines mündlichen Zucker-Toleranztests (oGTT), der in der Praxis durchgeführt meist im ambulanten Bereich durchgeführt wird (Abbildung 1).

Für die Durchführung des oGTT gibt es eine international gültige Konsensempfehlung (4), auf die sich auch die obige erwähnte Richtlinie aufführt. Allerdings werden diese Spezifikationen nicht immer unter adäquat implementiert. Darüber hinaus ist die sachgemäÃ?e Durchführung eines oGTT keinesfalls unbedeutend und repräsentiert einen entscheidenden Moment für eine zuverlässige Diagnose. Eine Besonderheit ist die Diagnose für a zuverlässige unerlässlich: die Anwendung geeigneter Blutentnahmeröhrchen bei der Probenahme und - Vorbereitung für die Blutzuckermessung im venösen Plasmamass.

Derartige falsch-niedrige Messwerte dürfen, wenn sie unter den Grenzwerten liegen, sind für die Diagnose nicht geeignet. Dieses Problem bezieht sich aber auch auf die Diagnose aller anderen Arten des Zuckerkrankheit, wenn dafür Blutzuckermessungen im venösen Blutplasma eingesetzt werden. Für und adäquate Die GDM-Diagnose ist eine wesentliche Voraussetzung für die Einhaltung: Dabei ist es ratsam, ein Nüchternperiode von spätestens acht Std. vor dem Prüfungstermin beizubehalten.

Venöse Blutentnahmen erfolgen kurz vor dem Eingriff und ein bis zwei Std. später. Der Blutzuckerspiegel wird entweder in der Sprechstunde mit einem Point of Care-Testsystem (der Produzent muss die GDM-Diagnose ausdrücklich unter für vorsehen) oder zu einem bestimmten Termin unter späteren in einem zentralen Labor gemessen. Wenn in der praktischen Anwendung die Blutzuckerkonzentration der venösen Blutprobe sofort nach der Entnahme ermittelt wird, kann aufgrund der geringen Zeitspanne zwischen Blutentnahme und Vermessung eine Glukolyse (siehe unten) durchgeführt werden vernachlässigt .

Überschreitet einer der drei Glukose-Messwerte die angegebenen Werte (Abbildung 1), so ist der Anwender zur GDM-Diagnose berechtigt. In diesem Fall wird die GDM-Diagnose durchgeführt. Angesichts der Wichtigkeit einer falsch negativen oder falsch positiven Diagnose für der Schwangerschaft und des Potentials Häufigkeit einer solchen Diagnose (mit ca. 650.000 Geburten pro Jahr). Dabei ist es wichtig, mögliche Fehlerursachen weitestgehend auszuschließen. Messgeräte für Die Diabetes-Fortschrittskontrolle durch den Betroffenen ist gemeint, dürfen wird nicht angewendet.

Aufgrund der erhöhten Ansprüche an die GDM-Diagnostik dürfen werden nur solche Anlagen verwendet, deren Messqualität und Qualitätssicherung den Vorgaben der Leitlinien der dürfen ( "RiliBÃ "K") (5) nachkommen. Aufgrund der erhöhten Ansprüche an Messgüte wird die Blutzuckermessung in vielen Arztpraxen nicht unmittelbar durchgeführt, sondern das Probengefäß wird zur Vermessung an ein Medizinlabor geschickt.

Für Dieses zeitaufwändige Verfahren muss die venöse Blutentnahme unmittelbar nach der Akzeptanz adäquat für für der Transfer ins Krankenhaus erfolgen. Erst wenn die Traubenzucker-Konzentration in den eingesetzten Reagenzgläsern als konstant angesehen werden kann, hat die Zeitspanne zwischen dem praktischen Probenentnahmezeitpunkt und der Traubenzucker-Messung im Lebensmittellabor keinen Einfluß auf das Meßergebnis und damit auf die DMS-Diagnose.

Für eine optimierte Vorbereitung der Proben, die Gesamtblutprobe wird innerhalb von 15 min nach der Entnahme in einer (gekühlten) Schleuder geschleudert, wodurch Zellplasma und Blutplasma erhalten werden. Innerhalb von 24 Std. kann das Plasmabild an ungekühlt an das Medizinlabor geschickt werden. Diese Prozedur ist für viele Praktiken zu komplex, da sie weder über eine passende Schleuder noch über einen Tiefkühlschrank verfügen, was eindeutig für die Aufbewahrung der vorgesehenen Blutentnahmen ist.

Dabei ist in den ersten beiden Std. ein Rückgang der Traubenzucker-Konzentration von bis zu etwa sechs und nach 24 Std. von etwa sieben Prozentpunkten zu erwarten (Grafik 2) (10, 15, 10, 14, 15). Diese Abnahme der Glucosekonzentration kann zu einer falsch negativen Diagnose führen führen, was bedeutet, dass ein vorhandenes GDM nicht erfasst wird. Ein sofortiger Abbau der Glykolyse wird erzielt, wenn die Blutentnahmeröhrchen zusätzlich bis NaF einen Zitratpuffer ausweisen.

Dies führt zu einer effektiven Senkung des pH-Wertes (pH-Wert ca. 5,5) der Gesamtblutprobe. Inzwischen gibt es von verschiedenen Herstellern Blutentnahmeröhrchen, die NaF und einen Zitratpuffer bereitstellen. Wird diese Behandlung nicht unter adäquat durchgeführt, können falsche Messergebnisse auftreten. Blutprobenröhrchen, die scheinbar nicht genügend gedreht wurden (unvollständige Lösung des Gels) oder mit zu wenig/zu viel, zu viel oder nicht richtig im Probenlabor ankamen, werden abgewiesen oder es muss auf das Messergebnis hingewiesen werden, dass die Röhrchen nicht korrekt waren müssen und das Messergebnis nicht oder nur befüllt oder nicht verwendet werden können.

In einer unter kürzlich veröffentlichten Gemeinschaftserklärung hat die DDG unter für die ausschließliche Verwendung geeigneter Blutentnahmeröhrchen für die zukünftige GDM-Diagnostik gefordert (16). Für eine Bewusstseinsbildung für trifft die Relevanz von präanalytischen Störfaktoren bei allen adressierten Orten zu - den Praktiken und ihren Kollegen, dem Prüflabor, den Produzenten und den zuständigen Behörden.

Erst durch ein intensives Verfahren kann sichergestellt werden, dass in der GDM-Diagnostik in den kommenden Jahren für jede schwangere Patientin ein adäquate Probenhandling durchgeführt wird. Gebr. Heinemann berät eine Vielzahl von Diagnostik- und Pharmaunternehmen bei der Neuentwicklung von Produkten für für für Diabetes-Therapie. Vorlesungs- und Beratungskosten von Abt, Bayer, Berlin-Chemie, Becton-Dickinson, Dexcom, Menarini Diagnostics, Novo Nordisk, Roche Diagnostics, Sanofi und Ypsomed.

Fachliteratur on the Internet: 2nd Light wechter HJ, Schäfer-Graf U, Bührer C, Hoesli I, Fainer, HJ-Kainer, A-Willer A, Pawlowski B, Schunck K, Somville T, Stigma M: Gestational diabetes mellitus (GDM). basierten Leitfaden für Diagnose, Behandlung und Betreuung der Diabetesgesellschaft und der Deutschsprachigen Gemeinschaft für Gynäkologie und der Frauenheilkunde (DGGG). Im Jahr 2011. 3. 5. 3. 11. 9. 11. 2011: Jagmur E, van Helden J, Koch A, Jadem J, Tacke F, Tacke C: Wirkungsvolle Glykolyseinhibition in Citrat-gepuffertem venösen Venenvollblut und Blut.

Labor J Med 2012; 36: 169â? "77...... 11........ 15....... 10.; Ch... E., van Helden J, Koch A, Jadem J, Tacke F, Schleppnetz C: Effektive Glykolyseinhibition in citratgepuffertem venösem Blut und bei pulverförmigem Vollblut und in Plasma.

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