Diabetes Vorbeugen

Vorbeugung von Diabetes

Doch Diabetes und seine drohenden Folgen sind kein unveränderliches Schicksal, das einem einfach widerfährt. Diabetesprävention: Tips für den täglichen Gebrauch Haben Sie gewusst, dass ein gesunder Lebensstil Typ-2-Diabetes verzögern oder gar vermeiden kann? Eine bewußte, ausgeglichene Ernährungsweise und körperliche Betätigung sind die wichtigste Maßnahme, mit der Sie Diabetes vorbeugen können. Das trifft besonders auf Sie zu, wenn Sie eine höhere Punktzahl (von 7-11 Punkten) im Diabetes-Test erreicht haben.

Besonders hohe Fettsucht kann jedoch ein ausschlaggebender Grund für die Erkrankung sein. Das normale Gewicht des Körpers kann das Risiko von Diabetes reduzieren. Im Diabetes-Risikotest können Sie erkennen, dass ein anderer Aspekt für die Ermittlung Ihres Diabetes-Risikos von Bedeutung ist: Ihr Abdominalumfang. Eine Vergrößerung des Bauchumfangs, bei der Frau über 80 cm, bei dem Mann über 94 cm, wird als ein bedeutender Risikoparameter für das Entstehen von Diabetes, aber auch für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen Hirnschlag angesehen.

Die Bauchumfangsgröße ist ein indirekter Maßstab für das interne Abdominalfett (Viszeralfett), das deutlich mehr entzündliche Botenstoffe emittiert als Oberschenkel- und Gesäßfett und damit Typ-2-Diabetes und Arterienverkalkung vorantreibt. Mit einem gesunden Gewicht kann der Entstehung von Diabetes vorgebeugt werden. Im Grunde genommen können Sie eine Gewichtsreduktion erzielen, indem Sie weniger Strom - also weniger Wärme - konsumieren als Sie selbst.

Andersherum: Indem Sie mehr Strom oder Wärme verbrauchen, als Sie verbrauchen. Die beiden maßgeblichen Einstellschrauben, die Sie selbst betätigen können, sind also Nahrung und Kraft. Es gibt keine besondere "Diabetes-Diät". Auf lange Sicht scheint aber eine vielseitige, ausgeglichene und gemischte Kost am meisten Sinn für ein gutes Gewicht zu machen.

Dies wird durch einen großen Teil pflanzlicher Lebensmittel wie Früchte, Gemüsesorten und Cerealien oder Vollkornprodukte erzielt. Nahrungsfasern beispielsweise sind reich an vollwertigen Produkten sowie an Gemüsen und Früchten. Training und sportliche Betätigung fördern Ihre eigene Fitness. Der Bewegungsmangel ist auch ein wichtiger Faktor für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes. Wenn Sie sich fortbewegen, hat er eine zweifache Wirkung auf Ihren Blutzucker: Übung bewirkt, dass Insulin besser arbeiten kann und der Diabetes aus dem Körper in die Zelle eindringt.

Das senkt den Blutzucker und die Energieversorgung der Zelle wird verbessert. Darüber hinaus erhöht Übung auf lange Sicht die Muskulatur im Organismus. Die Muskulatur benötigt mehr Strom als die Fettzelle, so dass mehr Muskulatur mehr Wärme aufnimmt. Deshalb lautet das Motto: Regelmäßige Übungen und etwas Übung im täglichen Leben!

In jedem Falle sollte Ihr Arzt vorab prüfen, ob und welche Sportart für Sie geeignet ist. Übung hängt nicht von Spitzenleistungen ab. Das Training sollte auf jedenfall lustig sein. Wie lange und wie oft Sie sich sportlich betätigen sollten. Wenn Sie eine neue Sportart beginnen, genügen zwei Sitzungen pro Woche für die ersten zwei bis drei Monaten, um den Organismus an die Anstrengung zu gewöhnt.

Doch Spass und Leistungsbereitschaft sind die entscheidenden Faktoren - und die Erfahrung hat gezeigt, dass gesellschaftliche Beziehungen den Spass am Spiel wesentlich vorantreiben. Aber auch ohne sportliche Betätigung können Sie viel für Ihre eigene Sicherheit erreichen: Integrieren Sie Bewegungen in Ihren Lebensalltag, wo immer möglich. Iss viel Früchte und Gemüsesorten. Es ist am besten, jede Speise mit einem frischen Kopfsalat, Früchten oder Gemüsen zu starten.

Es ist optimal, wenn Sie die Bewegungen in Ihren Arbeitsalltag integrieren können, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeitsstätte. Treiben Sie gemeinsam mit anderen Menschen sportlich. Wer leicht schwitzt und sich beim Training gut amüsieren kann, hat Recht.

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