Diabetes und Ernährung

Zuckerkrankheit und Ernährung

Richtige Ernährung ist eine wichtige Behandlung für Diabetes. In der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis von. Einen guten Überblick darüber, welche Lebensmittelgruppen zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehören und in welchen Mengen. Eine ausgewogene Ernährung ist für Diabetiker besonders wichtig. Die Ernährung bei Diabetes mellitus im Alter.

Beherrschung von Diabetes des Typs 1 und 2 mit der passenden Ernährung

Personen mit Diabetes mellitus 1 und 2 können alles ernähren. Es gibt keine besondere Diät oder verbotenes Futter. Nichtsdestotrotz hat die Ernährung einen hohen Stellenwert im Therapiekonzept: Eine ausgeglichene und vielseitige Ernährung trägt dazu bei, dass die Menschen ihren Zuckerspiegel besser in den Griff kriegen und Folgeerkrankungen vorbeugen können. Wenn es um einen gesünderen Alltag geht, folgen Menschen mit Diabetes, ob nun mit Diabetes des Typs 1 oder 2, und Menschen, deren Metabolismus völlig normal ist, im Grunde den selben Regeln: viele Vollkorn-Produkte, viel Früchte und Gemüsesorten und vorzugsweise Pflanzenöl.

"Außerdem sollten weniger als 30 Prozente der eingesetzten Energien in Fettform verbraucht werden, im Idealfall aber wenigstens 40 g Ballaststoff. Der Schwerpunkt der Therapie von Typ-2-Diabetes ist die Ernährung. "Rund die Haelfte aller Menschen mit Typ-2-Diabetes koennte auf Drogen verzichten", sagte Berger. "Wer sich genügend ernährt und sich genügend bewegt, kann der zugrunde liegenden Insulin-Resistenz gegensteuern.

"Auch der Blutdruck und die Blutfettmengen werden durch eine ausgewogene Ernährung positiv beeinflusst und Sekundärkrankheiten langfristig vorzubeugen. "Gerade Übergewichtige mit Typ-2-Diabetes sollten ihre Ernährung ändern, um ihr Körpergewicht zu verringern und damit ihren Metabolismus zu verbessern", erläutert der Diabetesberater. Die Ernährung ist auch bei Menschen mit Typ-1-Diabetes wichtig.

"Dabei kommt es auf fundierte Kenntnisse an, wie viele Kohlehydrate, Fette und Ballastmaterialien in der Nahrung enthalten sind, die sie konsumieren", so Berger. Da Menschen mit Typ-1-Diabetes wenig oder kein eigenes insulin herstellen, müssen sie die entsprechende Dosis des Insulins einnehmen. "Diese Daten sind für Menschen mit Typ-1-Diabetes unerlässlich für die richtige Dosierung der täglich zu verabreichenden Insulinspritzen und um den Zuckerhaushalt zu stabilisieren ", unterstreicht Berger.

Wieviel ist in dem Essen?

Bei Diabetes ist neben der Medikamentenbehandlung mit Insulin und einer ausreichenden körperlichen Bewegung eine ausgeglichene Ernährung von entscheidender Bedeutung. Bei Diabetikern ist die richtige Dosierung der Nahrung ebenso wichtig wie bei Nichtdiabetikern. Unten lernen Sie, wie Sie sich bei Diabetes gut ernähren und wonach Sie Ausschau halten sollten.

Wichtigste Basisnährstoffe sind Kohlehydrate, Fette und Proteine. Darüber hinaus sind in unseren Nahrungsmitteln auch fette und fettlösliche Vitalstoffe, Mineralien (Mengen- und Spurenelemente), pflanzliche Sekundärstoffe, Nahrungsfasern und natürlich Trinkwasser enthalten. Hauptsächlich liefern die Basisnährstoffe unserem Organismus die notwendige Nahrung (Kalorien), Baustoffe für unsere Zelle und stellen bedeutende Energiereserven dar. Das Einnehmen der korrekten Nährstoffmenge ist eine grundlegende Voraussetzung für eine gute und ausgeglichene Ernährung.

Aus diesem Grund gibt die DGE ( "Deutsche Ernährungsgesellschaft ") eine Handlungsempfehlung ab, wie viel Energie pro Tag (EN%) auf Kohlehydrate, Fette und Proteine entfällt: Der wichtigste Nahrungsbestandteil sind mit ca. 50-55% die Kohlehydrate, ca. 30-35% der täglichen Energie sollten durch Proteine zugeführt werden und nur 10-15% sollten in Fettform eingenommen werden.

Dieses Grundbedürfnis betrifft Menschen mit und ohne Diabetes. Kohlehydrate sind unsere wichtigsten Energielieferanten, etwa 50% der täglich erforderlichen Energie sollten von ihnen geliefert werden. Kein Wunder also, dass sie die Basis für nahezu jede Speise sind und auch die Ernährung bei Diabetes mitbestimmen.

Kohlehydrate sind jedoch nicht gleich Kohlenhydrate: Man unterscheide zwischen Einfachzucker (z.B. Fructose), Disaccharid (z.B. Lactose) und Polysaccharid (Stärke). Dadurch sind diese Nahrungsmittel besonders für Diabetes gut verträglich. Kohlehydrate sind der einzige Basisnährstoff, der den Zuckerspiegel im Blut beeinflusst - gerade bei Diabetes sind die richtige Dosierung und die richtige Kohlehydrate ausschlaggebend.

Lebensmittel mit einem geringen Glykämieindex ("langsame Kohlenhydrate"), wie z. B. Leguminosen, Kopfsalat oder Hafer, sollten daher Nahrungsmitteln mit einem hohen Glykämieindex ("schnelle Kohlenhydrate" wie Weißbrot, Pommes frites, Cornflakes, Früchte, Alkohol) vorzuziehen sein. Fetten macht dick? Auch wenn sie keinen unmittelbaren Einfluß auf den Blutzucker haben, sind Fettstoffe eine wichtige Steuerungsgröße für eine ausgewogene Ernährung bei Diabetes.

Fett liefert die meiste Nährstoffe, aber man bekommt nicht notwendigerweise Fett von ihnen. Weil z. B. Fett weniger gesättigt ist als Kohlehydrate und zugleich sehr viel Kalorien enthält, ist es ratsam, es sparsam zu verzehren (Fette sollten höchstens 35% der Tagesration ausmachen). Trotzdem sind Fettstoffe lebensnotwendig und der völlige Verzicht ist gesundheitsschädlich.

Eine Vielzahl von Vitaminen und Speisefettsäuren als Baumaterial der Zelle kann nicht ohne Fett eingenommen werden. Ein weiterer entscheidender Faktor ist, welche Fettsorten wir konsumieren: Die ungesättigten und Omegafettsäuren kommen hauptsächlich in Öl wie Lein-, Raps- oder Olivenöl vor, bewahren die Blutgefäße vor Arterienverkalkung und sind gut für das Herz-Kreislauf-System.

Mit dem verantwortungsbewussten Einsatz von fetten Nahrungsmitteln können Zuckerkranke Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern. Vor allem Pflanzenfette wie Oliven- oder Rapsöl sind für Zuckerkranke ein gesunder Fettvorrat! Eiweiß, auch Eiweiß oder Eiweiß oder Eiweiß oder Eiweiß bezeichnet, sind wichtige Grundnahrungsmittel. Besonders bedeutsam sind sie für den Muskelaufbau, Hormone (z.B. Insulin) und Enzyme. Bei Diabetikern besteht kein erhöhter Proteinbedarf.

Eiweißreiche Nahrungsmittel sind unvorteilhaft, da sie oft auch einen höheren Fettgehalt, Cholesterin- und Energieverbrauch haben. Außerdem können die Diabetiker ihre Leber überlasten. In der diabetischen Nierenerkrankung darf die Proteinzufuhr nicht zu hoch sein. Statt strikter Ernährungspläne und des Verzichts auf bevorzugte Ernährungsgewohnheiten steht heute die korrekte Zusammenstellung der Basisnährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette sowie die Zufuhr der erforderlichen Kalorien in der Ernährung von Menschen mit Diabetes im Mittelpunkt.

Die erste Voraussetzung für eine ausgewogene Ernährung ist ausreichendes Trinkwasser - 2 l sollten an einem Tag eingenommen werden, am besten mit kalorienfreien Getränken wie z. B. Wasser oder Teetrink. Die wichtigste Nährstoffquelle ist eine Mischung aus Kohlehydraten, Proteinen und Gemüse: Genügend "langsame" Kohlehydrate beinhalten z.B. 200g Erdäpfel, natürlichen Reis oder Vollkorn-Reis oder Nudeln.

Eine leichte, leicht verdauliche Mahlzeit vervollständigt den Tag: die Ernährung: Verbinden Sie gesundes Vollkornprodukt mit Frischobst und Frischgemüse. Bei Diabetes sind fünf regelmässig über den Tag verteiltes Essen oft besser als drei grosse Mägen. Kohlehydrate werden dem Organismus ständig zur Verfügung gestellt und der Blutzuckerwert fluktuiert nicht so sehr.

"Sie sind, was Sie essen" - dieses Wort wird oft für eine gesündere Ernährung verwendet. Aber gerade bei Diabetikern muss man besonders auf die Ernährung und damit auf die eigene Gesunderhaltung achten. Was wir Ihnen gerne beweisen wollen, ist, dass eine gute Ernährung nichts mit Opfern zu tun hat. Lass dich von unseren Rezepten für Diabetes begeistern - und vor allem: Viel Spass beim Zubereiten!

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