Diabetes Typ 2 Obst Gemüse

Typ-2-Diabetes-Fruchtgemüse

Auf dem Speiseplan stehen Typ I: "junger Diabetiker" und fünf Portionen Obst und Gemüse im Verhältnis 2:3. Die goldene Regel Nr. 4: 5 mal täglich Obst und Gemüse. Apfel, Pfirsich, frisches Obst. Gemüse und Obst - nehmen Sie "5 pro Tag".

Quantität und Frequenz des Verzehrs von Obst und Gemüse

In der EPIC-Studie Norfolk haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 3.704 Teilnehmerinnen und Wissenschaftler die Beziehung zwischen Ernährungsgewohnheiten und Krebsrisiken erforscht. Sämtliche Teilnehmenden, darunter 653 Zuckerkranke, hatten ihre Ernährungsgewohnheiten in einem Tagebuch festgeschrieben. Diese Studie zeigte, dass eine grössere Anzahl von Obst und Gemüse mit einem um 21% geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht.

Von Vorteil ist daher vor allem der vermehrte Verzehr von Gemüse, weniger von Obst. Maßgeblich für die Reduzierung des Diabetesrisikos ist neben der Quantität auch die Vielfältigkeit der konsumierten Früchte und Gemüse. Damit wird die von den Diagnostikern seit mehr als einem Jahrzehnt verlangte ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährungsweise mit genügend Obst und Gemüse deutlich unterstrichen.

mw-headline" id="Weitere_Studien">Weitere_Studien

Verschiedene Einzeluntersuchungen haben gezeigt, dass ein vermehrter Konsum von Obst und Gemüse das Krankheitsrisiko des sogenannten Erwachsenendiabetes (Typ-2-Diabetes) reduziert. Das Hauptproblem war die Abtrennung der Auswirkungen von Obst und Gemüse. Von allen getesteten "Materialien" wurden nur solche Untersuchungen selektiert, die mit Menschen begonnen haben, sie über mehrere Jahre begleitet haben (sog. Prospektivstudien ) und in denen Obst- und Gemüsesorten separiert und präzise aufgezeichnet wurden.

Infolgedessen stellte sich heraus, dass nur der Tagesverzehr von grünem Blattgemüse zu einer Verringerung des Diabetes-Risikos geführt hat. Es hat sich gezeigt, dass weder der Konsum von Obst allein noch die Grösse von Obst und Gemüse als Ganzes mit dem Beginn des Typ-2-Diabetes zusammenhängt. Dies beweist einmal mehr die Wichtigkeit von Blattsalaten, Blattspinat, Grünkohl, Mangold usw. und den regelmässigen Konsum von Gemüse.

Zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Obst- und Gemüsekonsum und dem Beginn des Typ-2-Diabetes wurden 64191 gesunden Müttern am Institute of Medicine and Public Health des Epidemiologischen Zentrums in Nashville, USA, zu ihren Essgewohnheiten gefragt und etwa fünf Jahre lang beobachtet. Im Untersuchungszeitraum wurden 1608 neue Diabetesfälle gemeldet.

Aus den gesammelten Informationen ging hervor, dass für die Frau mit erhöhtem Gemüsekonsum (oberes Fünftel) das Diabetesrisiko im Verhältnis zu denjenigen, die wenig Gemüse gegessen haben, um ca. 30% geringer ist. Die Kompensation der verschiedenen Gemüsesorten oder Gemüsegruppen zeigt auch eine statistische Bestätigung der Verringerung des Krankheitsrisikos mit einer Erhöhung der Verbrauchsmenge.

Bei Obst konnte dieser Bezug nicht festgestellt werden, so dass die Verfasser R. Willegas und Mitarbeiter zu dem Schluss kommen, dass der Verzehr von Gemüse zum Schutz vor dem Auftreten von Diabetes im Erwachsenenalter angemessen ist. Im Rahmen der so genannten Ely-Diabetes-Studie wurden 1122 Menschen im Alter zwischen 40 und 64 Jahren detailliert nach ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt und auf einen Bezug zu Diabetes II (nicht insulinabhängiger Diabetes) hin überprüft.

In Bezug auf den Konsum von Obst, Salaten und Rohkost wurden die Menschen in drei Kategorien eingeteilt: Ein besonders beeindruckendes Resultat ist, dass die Forschungsgruppe um D.E. Williams (Cambridge) berichtete, dass die Salatgruppe mit geringerem Salatverbrauch eine sechsfache Zunahme der Inzidenz von nicht insulinabhängigem Diabetes zeigte (6% der Befragten verglichen mit nur 1% in der Salatgruppe mit starkem Salatkonsum).

Höchstspringen ? Carter, P. et al.: "Obst- und Gemüseaufnahme und Inzidenz von Typ-2-Diabetes mellitus : systematische Überprüfung und Metaanalyse". 10. 1136, c4229, August 2010. Villegas, R. et al: "Der Verzehr von Gemüse, aber nicht von Obst reduziert das Risiko von Typ-2-Diabetes bei chinesischen Frauen.

"Nutr. 138(3):574-580, March 2008. ? Journal of Clinical Epidemiology 52, 329-335, 1999. Hans-Christoph Scharpf (1997 - 2011): Gemüse ist mehr als ein Lebensmittel - Neue Einblicke in gesundheitliche Auswirkungen. Gemüse, das Fachmagazin für den Gemüseanbau.

Mehr zum Thema